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© Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

Gegendarstellung des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.

zum Meetingpoint-Artikel der Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel vom 06.11.2025 „Verwaltung wehrt sich: Darum gibt es bisher keine neue Betriebserlaubnis“

Der Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e. V. weist die u.a. im Meetingpoint Brandenburg vom 06.11.2025 veröffentlichte Darstellung der Stadtverwaltung entschieden zurück.

 

Entgegen der dortigen Behauptung, es seien Unterlagen zu spät oder unvollständig eingereicht worden, stellt der Verein klar: Alle geforderten und einreichbaren Unterlagen wurden bereits am 01.10.2025 persönlich in der Stadtverwaltung übergeben. Zu diesem Zeitpunkt fehlte lediglich ein einziges Führungszeugnis einer Mitarbeiterin, das am 10.10.2025 umgehend und nachweislich nachgereicht wurde. Weitere vermeintlich fehlende Unterlagen wurden seitens des Veterinäramtes der Stadt Brandenburg auch auf intensive Nachfrage des Vereins nicht klar definiert. Tatsächlich blieben selbst mehrfache Nachfragen des beauftragten Rechtsanwalts des Vereins zur Verfahrenslage unbeantwortet.

 

Die Stadtverwaltung teilte dem Verein nunmehr am 05.11.2025 ausdrücklich mit, dass die neue Betriebserlaubnis unterschrieben sei und noch in derselben Woche zugehen werde. Umso befremdlicher war es, als am darauffolgenden Tag – dem 06.11.2025 – plötzlich das Gegenteil geschah: Der Beigeordnete, die Amtsveterinärin sowie deren Stellvertreterin erschienen nach kurzfristiger telefonischer Absprache im Tierheim, um erneute Besichtigungen und Vermessungen vorzunehmen.

 

Anstelle einer geänderten Betriebserlaubnis, wurde seitens der Vertreter der Stadtverwaltung bis auf Weiteres auf die Gültigkeit der alten Betriebserlaubnis verwiesen. Abschließend wurde die bestehende Sperrung für die durch das Veterinäramt monierten Hundeunterkünfte bis zum Abschluss der Bauarbeiten verlängert.



Betriebserlaubnis Tierheim Brandenburg - Zeit für Klarheit

02.11.2025 - Der Tierschutzverein Brandenburg wartet noch immer auf eine Rückmeldung der Stadt Brandenburg an der Havel zur Betriebserlaubnis für das Tierheim in der Caasmannstraße 16. Obwohl die Änderung der Erlaubnis vom Veterinäramt selbst angestoßen und für erforderlich erklärt wurde, liegt bis heute keine Entscheidung vor.

 

Das Veterinäramt begründete diese Forderung mit veränderten baulichen und personellen Rahmenbedingungen, die eine Anpassung an aktuelle gesetzliche Anforderungen wohl nötig machten. Der Verein geht nach aktuellem Stand davon aus, dass der Behörde alle einreichbaren Unterlagen vollständig vorliegen. Unklar bleibt jedoch, ob und welche weiteren Nachweise die Behörde noch verlangt oder welche Schritte im Verfahren vorgesehen sind – entsprechende Rückmeldungen stehen bislang trotz vereinseitiger Nachfrage aus.


Im Mittelpunkt steht die fachliche Eignung der verantwortlichen Personen: Neben der amtierenden Tierheimleitung ist ein festangestellter Mitarbeiter benannt, der sich seit 2018 im Tierheim engagiert, ausgebildeter Hundetrainer mit behördlicher Genehmigung zum Betreiben einer Hundeschule inkl. einschlägiger Praxiserfahrung ist, den gesetzlich vorgesehenen Sachkundelehrgang zum Betreiben von Tierheimen absolviert sowie die Theorie-Prüfung (schriftlich und mündlich) erfolgreich abgelegt hat. Das Veterinäramt fordert dem Vernehmen nach, nun jedoch zusätzlich den Nachweis über eine praktische Sachkunde-Prüfung. Fakt ist jedoch, dass es bundesweit keine praktische Sachkundeprüfung für den Betrieb eines Tierheims gibt – sondern nur die o. g. schriftliche und mündliche Prüfung, wie auch die Rechtsabteilung des Deutschen Tierschutzbundes e.V. schriftlich bestätigte. Es liegt daher im Ermessen der Behörde, wie sie die bestehenden Verwaltungsvorschriften auslegt und anwendet. Diese sehen vor, dass zusätzlich zum Lehrgang ein sogenanntes Fachgespräch geführt werden KANN, um die fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zu überprüfen (§ 11 Abs. 2 Nr. 1 Tierschutzgesetz).

Ein solches Fachgespräch kann zum Beispiel vor Ort stattfinden oder mit einer praktischen Einweisung verbunden werden. Manche Veterinärämter nutzen dieses Instrument aktiv – andere akzeptieren zunächst die vorgelegten Nachweise. In Brandenburg an der Havel wurde bislang nicht erklärt, welche Vorgehensweise das hiesige Veterinäramt wählt oder welche Nachweise konkret gewünscht sind.


Damit bleibt unklar, welche konkreten Anforderungen die Behörde noch sehen will und das Verfahren verzögert sich.


Während wir alles daransetzen, qualifizierte und engagierte Fachkräfte langfristig zu gewinnen, fortzubilden und zu halten, droht die Betriebserlaubnis letztlich nicht an fehlender Eignung, sondern an fehlender Klarheit auf Behördenseite zu scheitern.


Da diese Genehmigung die Grundlage für die langfristige Sicherung des Tierheimbetriebs und damit auch für die Versorgung der Fund- und Abgabetiere unserer Stadt darstellt, sehen wir es als unsere Pflicht, die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand zu informieren.


Wir respektieren die Vielzahl kommunaler Aufgaben und wissen, dass Verwaltungsverfahren Zeit beanspruchen. Gleichwohl möchten wir betonen, dass die ausbleibende Entscheidung nicht nur eine formale Frage ist, sondern unmittelbare Auswirkungen auf die Zukunft des Tierheims, auf Tiere, Mitarbeitende und ehrenamtlich Engagierte hat.


In der Zwischenzeit laufen die Bauarbeiten auf dem Tierheimgelände auf Hochtouren. Dank des außergewöhnlichen Engagements beteiligter Firmen und zahlreicher Ehrenamtlicher schreiten die Arbeiten in beeindruckender Geschwindigkeit voran – die Fortschritte und Ergebnisse sind täglich sichtbar und in unserem Bautagebuch dokumentiert.


Vor dem Hintergrund der anstehenden Oberbürgermeisterwahl am 9. November 2025 möchten wir allen Kandidatinnen und Kandidaten die Gelegenheit geben, sich öffentlich und konkret dazu zu positionieren,


• wie genau sie sich die künftige Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. vorstellen,


• wie sie die tierschutzrechtliche Verantwortung der Stadt konkret wahrnehmen wollen,


• und welche genauen Schritte sie unternehmen werden, um die Betriebserlaubnis rechtzeitig auf den Weg zu bringen?


Allgemeine Bekenntnisse zum Tierschutz und zu unserem Verein hören wir häufig – entscheidend ist jedoch, wie der Tierschutz in Brandenburg tatsächlich umgesetzt und wie unser Verein überleben wird. Wir wünschen uns daher klare Aussagen statt wohlklingender Floskeln, damit Bürgerinnen und Bürger vor der Wahl wissen, wofür die Kandidierenden wirklich stehen.


Wir stehen für sachliche Gespräche, transparente Verfahren und verlässliche Strukturen im Sinne des Tierschutzes bereit – jederzeit.


Tierwohl darf keine Frage des politischen Kalenders sein, und Verantwortung endet nicht an der Wahlurne.


von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 15. Januar 2026
In der Nacht vom 08.01. zum 09.01.2026 gegen 02:15 Uhr machte eine aufmerksame Finderin in der Werderstraße in 14776 Brandenburg eine Entdeckung, die betroffen macht: Zwei Hunde waren angebunden in einem Kinderwagen zurückgelassen worden – allein, mitten in der Nacht. Die Finderin handelte sofort richtig. Die Tiere wurden gesichert und heute dem Tierheim übergeben. Sie sind nun in Sicherheit. Was bleibt, sind viele Fragen – und die Hoffnung auf Hinweise aus der Bevölkerung. Vielleicht erkennt jemand die Hunde, hat sie schon einmal gesehen oder kann Angaben zu ihren bisherigen Haltern machen. Auch Beobachtungen aus der Nacht oder den Tagen zuvor können wichtig sein. Nach aktuellem Kenntnisstand gehen wir von einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aus und werden entsprechend Anzeige erstatten. Wenn Sie etwas wissen, melden Sie sich bitte unter 03381 304140 oder info@tierheim-brandenburg.de
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 9. Dezember 2025
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 13. November 2025
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 5. Oktober 2025
Ab sofort könnt ihr an folgenden Sammelstellen spenden und euren Engel erhalten (solange der Vorrat reicht): 📍 Fachanwaltskanzlei René Vogel, Steinstraße 63 A 📍 Blumenhaus Schossau, Eichhorstweg 10 📍 Druckerei Zuckschwerdt, Brielower Straße 6 📍 Tierarztpraxis am Grillendamm, Grillendamm 18 📍 Autismus-Point of Contact, Am Elisabethhof 14 *Auf Wunsch auch per Post-Versand zustellbar - Schreibt uns dazu einfach an. Jeder Engel steht für Hoffnung. Jede Spende für ein Stück Zukunft. Danke, dass ihr an unserer Seite seid – für die Tiere, die auf uns zählen.
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 5. Oktober 2025
04.10.2025 Heute durften wir pünktlich zum Welttierschutztag in der Fressnapf-Filiale Upstallstraße in Brandenburg an der Havel über unsere Arbeit berichten – und wurden dabei reich mit liebevollen Spenden beschenkt. Unsere unermüdliche Katrin und Hündin Lotti standen stellvertretend für alle Zwei- und Vierbeiner am Infostand – mit offenen Ohren, großem Herz und viel Engagement. Im Namen aller Menschen, Fellnasen und Federfreunde sagen wir von Herzen: Danke für eure Unterstützung, euer Interesse und euer Mitgefühl! PS: Ein liebes Dankeschön geht auch an René für die tatkräftige Unterstützung beim Transport.
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 19. August 2025
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 18. Juli 2025
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 14. Mai 2025
Bereits in der 20. Kalenderwoche 2025 soll die Bodenplatte erstellt werden. Nach vollständiger Trocknung folgt sodann die Industriebeschichtung. Und auch in unserem Haupthaus waren wir nicht untätig und durften uns über neue Türen inkl. Sicherheitstüren. Ebenso wurden und werden der Einbau der Infrarot-Heizung sowie die Versetzung der Fenster für einen freien Blick nach draußen eifrig voran gebracht. Fortsetzung folgt...
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 11. Mai 2025
Better safe than sorry – Maulkörbe bei Hunden
von ©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V. 23. März 2025
Unser Statement zur Pressemitteilung der Stadt Brandenburg an der Havel vom 14.03.2025 Endlich ein Lichtblick: Nach fast zehn Monaten des Wartens gibt es erfreuliche Nachrichten – die Stadt Brandenburg an der Havel hat die dringend benötigte Baugenehmigung für unser Tierheim in Aussicht gestellt. Unser Ziel bleibt es, den Tieren in unserer Obhut bestmögliche Bedingungen zu bieten. Dafür sind wir auf die Unterstützung der zuständigen Behörden angewiesen und hoffen, dass der Prozess nun nicht weiter verzögert wird. Gleichzeitig bestehen weiterhin Sorgen: die Angst vor unangekündigten Kontrollen, die noch ausstehenden Gerichtsverfahren und mögliche weitere ungerechtfertigte Tier-Fortnahmen belasten unser Team. Auch unsere zahlreichen Fragen zur Abholung von Hündin Claire sind bis heute unbeantwortet - trotz der zugesicherten Informationen durch die zuständige Beigeordnete. Trotz dieser Herausforderungen wollen wir die Hoffnung nicht verlieren. Unser Dank gilt allen Unterstützern und Förderern für ihre Geduld und ihr Engagement. Wir hoffen, dass die endgültige Entscheidung bald getroffen wird, damit wir gemeinsam für das Wohl der Tiere in unserer Region sorgen können.