- Unsere Katzen -

Unsere Tiere leben i. d. R. in "Wohngemeinschaften" und werden hier sortiert nach Gruppe vorgestellt. So können Sie genau sehen, welche Tiere  sich schon kennen und vielleicht mögen. Bitte beachten Sie, dass die Tiertexte während des Aufenthaltes den aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Noch nicht fündig geworden? Senden Sie uns gern trotzdem ein Bewerbungsformular zu. Denn: Wer weiß? Vielleicht wartet Ihr passendes Familienmitglied noch in der Quarantänestation bzw. auf die Vermittlungsfreigabe durch einen Tierarzt.

*Hinweis: Alle auf dieser Website verwendeten Texte, Fotos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Teile hiervon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an den Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Wohnungskatzen

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Zweittier und Pärchen


Haupthaus - Stube 5


Katzenhaus - Stube 1


Zola (etwa 2024 geboren) ist eine Katze, die ihre Umwelt sehr genau liest. Sensibel, wachsam, erfahren und dabei erstaunlich autark, entgeht ihr kaum eine Veränderung. Neue Menschen, unbekannte Situationen oder auch nur feinste Nuancen in ihrer Umgebung werden zunächst registriert, beobachtet und gründlich auf ihre Vertrauenswürdigkeit geprüft.


Dabei ist Zola keineswegs eine Katze, die kopflos die Flucht ergreift. Sie möchte Situationen einschätzen und berechenbar machen können. Ist ihr etwas nicht geheuer, hält sie Abstand, zieht sich gegebenenfalls zurück und beobachtet aus sicherer Position. Wird ihre persönliche Grenze jedoch überschritten, kann die selbstbewusste Dame durchaus deutlich machen, dass nun Schluss ist. Besonders Hunde hat Zola fest auf ihrem Radar. Läuft einer an ihrem Außengehege vorbei, wird er sofort registriert und keine Sekunde aus den Augen gelassen. Dem Frieden traut sie dabei nicht unbedingt – und käme ihr ein Hund zu nahe, würde Zola im Zweifel nicht nur auf Diplomatie setzen, sondern ihre Grenze durchaus auch mit Körpereinsatz verteidigen. Ein Zuhause mit Hund sehen wir für sie deshalb eher nicht.


Ganz anders zeigt sich Zola bei Menschen. Sie geben ihr Halt und Sicherheit und können sie mit ruhiger Ansprache und einem guten Gespür für Situationen wunderbar begleiten. Ein wenig vorausschauendes Management nimmt Zola viel Verantwortung von den zarten Schultern – und genau dann darf auch ihre andere Seite zum Vorschein kommen: die absolut verschmuste, liebevoll zugewandte Katze, die menschliche Nähe sehr zu genießen weiß.


Gegenüber Artgenossen ist Zola keine klassische Teamplayerin, aber durchaus gesellschaftsfähig. Solange andere Katzen ihre Grenzen respektieren und ihr nicht permanent auf die Pelle rücken, funktioniert das Zusammenleben in einer weitgehend friedlichen Koexistenz. Zola braucht keine Katzenfreundschaft um jeden Preis – sie kommt sehr gut mit sich selbst zurecht.


Für unsere schwarze Eminenz wünschen wir uns deshalb vor allem katzenliebe, ruhige Menschen mit einem guten Blick für Körpersprache, die ihre Sensibilität nicht mit Hilflosigkeit verwechseln und viel Zeit zum  Kuscheln mitbringen.


Nach entsprechender Eingewöhnung sollte Zola wieder die Möglichkeit zu Freigang in geeigneter, möglichst ruhiger Umgebung bekommen. Diesen kennt sie aus ihrem bisherigen Leben und genießt auch in unserem Außengehege ausgiebige Streifzüge und Sonnenbäder.


Zola zieht selbstverständlich gechipt, geimpft und kastriert in ihr neues Zuhause. 


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Captain Hook, etwa 2022 geboren, trägt seinen Namen nicht ganz ohne Grund. Als er zu uns kam, brachte er ein Entropium mit – eine unangenehme Fehlstellung des Augenlids, bei der sich der Lidrand nach innen rollt und dadurch das Auge dauerhaft gereizt werden kann. Tränen, Schmerzen und sogar Verletzungen der Hornhaut können die Folge sein.


Kurzum: Bevor Hook auf große Fahrt gehen konnte, musste erst einmal der Tierarzt ran. Mit Erfolg. 


War der kleine Kerl vor der Operation noch deutlich verunsichert, grummelig und schreckhaft, hätten wir ihn danach beinahe in Kuschelhook umbenannt. Denn solange man ihn nicht bedrängt, festhält oder gegen seinen Willen fixiert, zeigt Captain Hook eine ganz andere Seite: aufgeschlossen, menschenbezogen und ein waschechter Superschmuser.


Sein Piraten-Naturell hat er allerdings nicht vollständig an der OP-Garderobe abgegeben. 


Mit seinem Einzug ins Katzenhaus enterte Hook kurzerhand die Katzenstube – und machte ziemlich schnell deutlich, was ein echter Piratenkönig von einer vielköpfigen Fellnasen-Besatzung hält: wenig.


Ehe er sich mit Meuterei, Konkurrenz und lästigem Teilen herumschlägt, kapert Hook lieber gleich das ganze Schiff, mobbt die übrige Mannschaft von Bord und setzt anschließend allein die Segel… Hat schließlich einen entscheidenden Vorteil:

Der größte Schatz an Bord – die Aufmerksamkeit seines Menschen – muss mit niemandem geteilt werden. 


Für Captain Hook suchen wir deshalb ein Zuhause als Einzelprinz bei katzenerfahrenen Menschen, die seinen Charakter zu schätzen wissen, seine Grenzen respektieren und ihm seine Freiheit lassen. Wer das kann, bekommt einen Schoßpiraten, der zu seinen Menschen eine enge Bindung aufbauen und verdammt verschmust werden kann.


Und weil ein echter Freibeuter auf Dauer nun einmal nicht im Hafen bleibt, möchte Hook nach entsprechender Eingewöhnung wieder Freigang genießen und die Weltmeere des heimischen Gartens und seiner Umgebung erobern. Captain Hook setzt  gechippt, geimpft und kastriert die Segel ins neue Zuhause.


Jetzt fehlt eigentlich nur noch eines: sein Mensch, sein Revier und ein Schiff, auf dem er endlich allein das Kommando führen darf.


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Katzenhaus - Stube 2


Eulchen ist eine Katze der stillen Töne. Geboren am 07.05.24, beobachtet sie ihre Welt derzeit noch lieber aus sicherer Entfernung, statt sich mutig ins Getümmel zu stürzen. Menschen begegnet sie freundlich, aber vorsichtig – als müsste sie erst noch lernen, dass Nähe nichts ist, wovor man sich fürchten muss.


Nach wie vor zeigt sich Eulchen schüchtern und zurückhaltend. Neue Eindrücke verunsichern sie noch, selbst Spielzeug erschien ihr zunächst eher unheimlich als spannend. Doch gleichzeitig wird deutlich, dass in ihr eine sanfte, soziale Katze steckt: Sie orientiert sich sichtbar an anderen Katzen und wirkt im Kontakt mit Artgenossen deutlich sicherer. Deshalb können wir uns gut vorstellen, dass ihr eine souveräne, freundliche Zweitkatze im neuen Zuhause helfen würde, schneller anzukommen.


Eulchen ist außerdem Mama von Zimti und Domino – eine Rolle, die sie mit viel Ruhe und Fürsorge ausgefüllt hat. Nun darf auch sie selbst einmal im Mittelpunkt stehen und ankommen dürfen.


Wir sind zuversichtlich, dass Eulchen mit Geduld, Ruhe und verständnisvollen Menschen Schritt für Schritt auftauen wird. Sie sucht kein Zuhause, das sofortige Schmusemomente erwartet, sondern eines, das ihr Zeit lässt, Vertrauen zu entwickeln und ihr eigenes Tempo zu finden. Gerade solche leisen Katzen überraschen oft mit einer besonders tiefen Bindung, wenn sie sich einmal sicher fühlen.


Ob Eulchen langfristig Freigang genießen möchte oder sich auch in Wohnungshaltung mit Balkon und viel Platz wohlfühlen würde , können wir aktuell noch nicht sicher einschätzen – hier wird ihre weitere Entwicklung den Weg zeigen.


Eulchen zieht selbstverständlich kastriert, geimpft und gechipt in ihr neues Zuhause.


Wer bereit ist, einer vorsichtigen Seele Sicherheit zu schenken, wird erleben dürfen, wie aus Zurückhaltung langsam Vertrauen wächst – ganz leise, aber dafür umso ehrlicher.


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Fiona erblickte 2024 das Licht der Welt und ist – im wahrsten Sinne – ein kleines, wunderschönes Angstpfötchen. Eine junge Katzendame, die die Welt aufmerksam beobachtet, bevor sie ihr vertraut. Für Fiona wünschen wir uns pfötchenringend ein Zuhause, in dem sie in Ruhe und in ihrem eigenen Tempo ankommen darf. Was es dafür braucht, ist keine Zauberformel, sondern Geduld, Zeit und echten Katzenverstand – in einem friedlichen, stressarmen Umfeld.


Wichtig ist, Fiona nicht zu überfordern. Zu hohe Erwartungen oder ein zu schneller Annäherungswunsch würden ihre Entwicklung eher bremsen als fördern. Wird ihr hingegen Raum gelassen, sind wir überzeugt: Fiona wird Vertrauen fassen – leise, nachhaltig und ehrlich. Sehr wahrscheinlich baut sie dabei eine enge Bindung zu „ihrem“ Menschen auf und unterscheidet deutlich zwischen vertrauten und fremden Personen. Eine Eigenschaft, die insbesondere für Freigängerkatzen ein echtes Plus an Sicherheit bedeutet.


Fiona ist sozialverträglich und zeigt sich gegenüber ihr sympathischen Artgenossen offen und kontaktfreudig. Sie sucht aktiv Anschluss und profitiert sichtbar von der Anwesenheit anderer Katzen. Auch wenn ihr die menschliche Hand noch immer unheimlich ist, nimmt sie neugierig und interessiert am Alltag teil. Erschrickt sie sich, zieht sie sich zurück – kommt aber ebenso selbstständig wieder hervor, sobald sie sich sicher fühlt. Ein schönes Zeichen von innerer Stabilität und Lernfähigkeit.


Da Fiona den Freigang bereits kennt und lieben gelernt hat, wünscht sie sich diesen nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit auch im neuen Zuhause.


Fiona zieht selbstverständlich geimpft, gechipt und kastriert ins neue Zuhause.


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Wer Fine zum ersten Mal begegnet, könnte zu einem schnellen Urteil kommen: Schüchtern. Vorsichtig. Ein bisschen ängstlich. 


Tja.... Fine lässt euch das erst einmal glauben. 


Denn: Wer dieses Buch nicht gleich nach dem ersten Kapitel zuschlägt, sondern weiterliest, entdeckt ziemlich schnell, dass sich hinter der zurückhaltenden Fassade eine ganz andere kleine Persönlichkeit versteckt.


Eine gewitzte. Eine neugierige. Eine erstaunlich verspielte. Und eine, die den Schalk ziemlich ordentlich im Nacken sitzen hat.


Fine ist keine Katze, die einem wildfremden Menschen beim ersten Kennenlernen begeistert in die Arme springt und ruft: „Endlich bist du da!“ Fine möchte erst einmal wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun hat. Sie beobachtet. Sie wägt ab. Sie hält ein bisschen Abstand.


Wer ihren ersten vorsichtigen Blick nicht als Absage versteht, sondern sich hinsetzt, Ruhe mitbringt und ihr die Zeit lässt, selbst den nächsten Schritt zu machen, bekommt irgendwann einen kleinen Vorgeschmack auf die echte Fine. Der Weg in ihr Herz ist übrigens gar nicht so geheim: Ruhe. Geduld. Leckerlis. Und ein Federwedel.


Dann wird aus vorsichtigem Beobachten plötzlich Spielen, aus Abstand wird Neugier und irgendwo dazwischen blitzt immer häufiger dieses kleine verschmitzte Wesen hervor, das man Fine beim ersten Treffen vielleicht überhaupt nicht zugetraut hätte.


Auch ihr Außengehege liebt sie. Sonne auf dem Fell, frische Luft um die Nase, Krallen am Holz wetzen und zwischendurch einfach schauen, was die Welt so treibt – Fine ist ein kleiner Freigeist. Und genau das soll sie bleiben dürfen.


Deshalb wünschen wir uns für sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit Freigang in geeigneter, verkehrsberuhigter Umgebung.


Mit anderen Katzen ist Fine durchaus interessiert und grundsätzlich kommunikationsfähig. Manchmal muss sie allerdings kurz überprüfen, wo sie selbst in der Hackordnung steht – und kann dabei auch etwas über das Ziel hinausschießen. Gleichzeitig zeigt sie, dass sie Signale versteht, sich zurücknehmen und Situationen deeskalieren kann.


Trotzdem glauben wir, dass Fine ihr ganz großes Glück als Einzelkatze mit engem Familienanschluss finden könnte.


Selbstverständlich zieht Fine geimpft, gechipt und kastriert ins neue Zuhause. Sie erblickte etwa 2024 das Licht der Welt. 


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Katzenhaus - Stube 3


Pepsi & Mentos erblickten etwa im Mai 2026 das Licht der Welt und sind von noch schüchterner, aber sehr sozialverträglicher Natur. Wir möchten die beiden daher vorzugsweise gemeinsam bzw. mit einem ihnen bekannten Katzenkind aus ihrer Stube vermitteln. Mit den richtigen, ruhigen und einfühlsamen Menschen an ihrer Seite, die die im Tierheim begonnene Vertrauensarbeit auch im neuen Zuhause fortführen, werden die beiden Katzenkinder Schritt für Schritt weiter Vertrauen fassen und eine feste Bindung zu ihren Bezugspersonen aufbauen. Im neuen Zuhause wünschen sie sich Freilauf nach der Eingewöhnung.


Pepsi & Mentos ziehen entwurmt, geimpft und gechipt aus dem Tierheim aus sowie mit der Auflage zur Kastration im entsprechenden Alter.


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Scherzl – „Ich brauch dich nicht. Also… vielleicht doch.“ Scherzl, geboren etwa im Mai 2026, ist ein kleiner Grautiger mit einem riesengroßen Katzenherz – vor allem für andere Katzen. 


Er ist unglaublich sozial, orientiert sich stark an seinen Artgenossen, kuschelt diese an, sucht ihre Nähe und Sicherheit. Menschen dagegen sind für Scherzl noch eine echte Herausforderung. Direkte Blicke? Uff. Anwesenheit beim Fressen? Da braucht es schon ordentlich Überwindung. Und wenn die Unsicherheit gewinnt, läuft unser kleiner Mann auch mal auf und ab wie ein Tiger im Käfig - das notwendige Übel immer im Visier. Sitzt der Schreck allzu groß, nimmt er die Beine erst einmal in die Hand.


Aber genau deshalb wissen wir auch, was Scherzl braucht: einen souveränen Katzenfreund und ruhige, einfühlsame Menschen, die nichts von ihm erwarten.


Ein passendes Zweittier ist für ihn kein „Wäre schön“, sondern Voraussetzung, im Idealfall ein Geschwisterchen wie Knust oder Schrippe oder ein ihm bekannter WG-Kumpel.


Aktuell üben wir fleißig: Wir setzen uns ruhig dazu, z.B. wenn es Futter gibt, verbinden unsere Anwesenheit mit etwas Positivem und mogeln dabei das eine oder andere Leckerli und Spiel unter. Das klappt zunehmend besser. Denn: Scherzl spielt zwar noch nicht aktiv mit, beobachtet aber ausgiebig die anderen Katzen beim Spiel, sein Blick wird offener und seine Schritte kommen näher. Er kann Erfahrungen machen ohne im Rampenlicht zu stehen und sein eigenes Tempo gehen. Zwei Schritte vor, einen zurück oder umgekehrt. 


Scherzl sucht ein ruhiges Zuhause mit Ruhe,  Geduld, Verständnis und einem sozialen Katzenkumpel, an dem er sich orientieren kann. Er wird vermutlich nicht am ersten Abend auf dem Sofa liegen – aber gerade bei solchen Katzen ist jeder kleine Vertrauensbeweis später doppelt schön und vor allem „echt“.


Scherzl zieht selbstverständlich gechipt, geimpft und kastriert ins neue Zuhause bzw. mit der Auflage zur Kastration im entsprechenden Alter.


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Schrippe, geboren etwa im Mai 2026, bringt schon eine ordentliche Portion innere Souveränität mit, jedenfalls unter ihresgleichen. Menschen gehören noch nicht ganz zu ihren Freunden, es sei denn ihr wird mit viel Ruhe und Geduld ein Leckerchen kredenzt. 


Noch lässt sich die kleine Dame allerdings gern von der allgemeinen Stimmung ihrer Katzenstube anstecken: Rennt einer – rennt Schrippe vorsichtshalber mit. Man weiß ja nie. 


Doch ihre Neugier gewinnt immer häufiger die Oberhand. Beim und nach dem Fressen beobachtet sie interessiert, was die anderen beim Spielen mit dem noch unheimlichen Zweibeiner treiben. Und eigentlich… sieht das schon ziemlich verlockend aus. Der Schritt vom Zuschauen zum Mitmachen wird jedenfalls immer kleiner. 


Auch bei Schrippe nutzen wir die Fütterung ganz bewusst für unsere kleinen, routinemäßigen „Trainings-Einheiten“: ruhig dazusetzen, keinen Druck machen, vorsichtig Kontakt aufnehmen und anschließend mit Spielzeug zeigen, dass Menschen durchaus Unterhaltungsqualitäten besitzen.


Für Schrippe wünschen wir uns Leute, die ihr Zeit geben und ihre Neugier fördern. Ein sozialer Katzenkumpel würde ihr dabei zusätzliche Sicherheit geben – und vermutlich ziemlich schnell zeigen, wie schön ein richtiges Katzenleben sein kann. Eine Einzelhaltung kommt für Schrippe daher nicht in Betracht.


Auch Schrippe zieht selbstverständlich gechipt, geimpft und kastriert bzw. mit der Auflage zur Kastration im entsprechenden Alter ins neue Zuhause. 


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    Schrippe

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    Scherzl

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    Schrippe

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    Schrippe

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    Schrippe

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    Schrippe

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    Schrippe, Scherzl & Knust

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Knust, geboren etwa im Mai 2026, ist unser kleines Mittelding zwischen Scherzl und Schrippe. Nicht ganz so unsicher wie Scherzl, noch nicht ganz so souverän wie Schrippe – dafür mit ordentlich Potenzial.


Auch Knust beobachtet inzwischen sehr genau, was um ihn herum passiert. Besonders spannend wird es, wenn die anderen anfangen zu spielen. Da merkt man schnell: Eigentlich würde er ja gern… nur der letzte Funke Mut fehlt manchmal noch.


Deshalb arbeiten wir auch bei ihm mit dem besten Argument, das die Katzenwelt kennt: Futter. Während der Fütterung setzen wir uns ruhig dazu, schaffen Nähe. Anschließend kommt das Spielzeug ins Rennen. Kein Bedrängen, kein Festhalten, kein „Du musst jetzt“ – Knust darf selbst feststellen, dass Nähe und gemeinsame Beschäftigung durchaus Spaß machen können. Und das noch dreimal mehr im Geleitschutz seiner Artgenossen. Ein Grund weshalb auch Knust keinesfalls allein ins neue Zuhause zieht. Hier wünscht sich Knust neben einfühlsamen, geduldigen Menschen und Freilauf nach der Eingewöhnung,einen souveränen Katzenkumpel, der ihm zeigt: Alles halb so wild hier. 


Knust zieht gechipt, geimpft und kastriert bzw. mit der Auflage zur Kastration ins neue Zuhause.


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Taco (♂︎, schwarz-weiß) & Nacho (♀︎) erblickten am 08. Mai 2026 das Licht der Welt und zeigen sich bei Vertrauen als altersgerecht verspielte, neugierige und sogar verschmuste Katzenkinder. Während Menschen Tacos Herz recht schnell übers Spiel erobern können, braucht Nacho deutlich mehr Zeit. In ihr unbekannten Situationen versteckt sie sich und beobachtet erst einmal aus sicherer Erfahrung. Man sieht ihr jedoch an der Nasenspitze an, dass sie eigentlich viel lieber mitspielen möchte. Bezieht man sie ruhig und behutsam Stück für Stück in das Spiel ein, taut sie mehr und mehr auf. Wir suchen für Taco und Nacho ein ruhiges gemeinsames Zuhause, in dem sie nach der Eingewöhnung und Kastration auch Freilauf genießen dürfen. Nacho & Taco sind geimpft und gechipt und werden mit der Auflage zur Kastration im entsprechenden Alter vermittelt.


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Katzenhaus - Stube 4


Carl, geboren etwa im Jahr 2018, gehört zu den Katzen, die nicht laut um Aufmerksamkeit bitten. Er gehört zu denen, die erst einmal vorsichtig beobachten, Abstand halten und sich fragen, ob man es wirklich gut mit ihnen meint.


Der hübsche Kater zeigt sich derzeit noch unsicher. Wenn ihm etwas unheimlich erscheint, wird auch schon einmal gefaucht. Doch wer nun einen schwierigen Draufgänger erwartet, liegt völlig daneben. Carl geht nicht nach vorn, sucht keinen Konflikt und hat eigentlich nur einen Wunsch: Sicherheit.


Und dann gibt es da noch seinen kleinen Schwachpunkt – Leckerlis. Mit etwas Geduld und den richtigen Bestechungsversuchen lässt sich sein Misstrauen erstaunlich gut überwinden. Man merkt schnell, dass hinter der vorsichtigen Fassade ein Kater steckt, der eigentlich nur darauf wartet, Vertrauen zu fassen.


Aktuell befindet sich Carl noch in tierärztlicher Behandlung. Er leidet an einer beidseitigen Pododermatitis (“Plasma-Zell-Pododermatitis”), die sich bereits sehr zum Guten entwickelt. Zusätzlich zeigte Carl allergiebedingte Hautveränderungen im Gesicht, an der Schwanzwurzel und an den Beinchen. Deshalb erhält er derzeit konsequent hypoallergenes Futter, worunter sich auch diese Hautveränderungen bereits deutlich gebessert haben.


Da die Erkrankung der Ballen bei manchen Katzen erneut auftreten kann, wünschen wir uns Menschen, die seine Pfoten auch künftig aufmerksam im Blick behalten und die tierärztlichen Kontrollen gewissenhaft fortführen. Mit einer guten Beobachtung und konsequenten Behandlung haben die meisten Katzen eine sehr gute Lebensqualität. 


Für Carl wünschen wir uns Menschen mit Herz, Geduld und Verständnis für die leisen Töne. Menschen, die ihm die Zeit geben, anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Denn Carl ist kein Kater, der sich sofort aufdrängt – aber einer, der das Potenzial hat, sich ganz tief ins Herz seiner Menschen zu schleichen.


Aufgrund seiner empfindlichen Ballen sehen wir Carl bevorzugt in einer ruhigen Wohnungshaltung oder in einem Zuhause mit gesichertem Freigang, beispielsweise einem katzensicheren Garten oder Balkon. Sollte sich sein Gesundheitszustand langfristig vollständig stabilisieren, kann gemeinsam mit der behandelnden Tierarztpraxis zu einem späteren Zeitpunkt geprüft werden, ob ungesicherter Freigang überhaupt infrage kommt.


Carl ist bereits kastriert, gechipt und geimpft. Er teilt sich derzeit recht unkompliziert eine Katzenstube mit Mindy.


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Katzenhaus - Stube 5

Liebe auf den zweiten Blick - Easy und Gibsy gehören nicht zu den Katzen, die Besuchern sofort um die Beine streichen. Die beiden möchten erst einmal schauen, wer da eigentlich vor ihnen sitzt – und ob dieser Mensch es wert ist, ein bisschen näher kennengelernt zu werden. 


Gibsy ist dabei nach wie vor die Mutigere des Duos und wagt sich meist zuerst hervor. Doch auch Easy lässt sich blicken, sobald sie Vertrauen fasst und merkt: Hier droht nichts – außer vielleicht ein Leckerli. Ein ziemlich zuverlässiger Türöffner übrigens.  Wer sich ruhig und gut ausgestattet zu den beiden setzt, wird erleben, dass die vermeintlich zurückhaltenden Damen durchaus neugierig werden und sich hervorlocken lassen. Liebe geht eben auch durch den Magen.


Ihre große Leidenschaft ist das Außengehege. Dort dösen Easy und Gibsy im grünen Gras, stellen Insekten nach oder beobachten mit beeindruckender Hingabe und Geduld die Vögel. Diese kleinen Freiheiten möchten sie auch in ihrem zukünftigen Zuhause nicht missen.


Bis aus vorsichtiger Neugier echte Nähe wird, kann es etwas dauern. Doch aus ihrem früheren Zuhause wissen wir: Ist das Eis erst einmal gebrochen, können Easy und Gibsy sehr wohl schmusen und die Nähe ihrer Menschen genießen. 


Und eines steht für die beiden ohnehin fest: Wir gehören zusammen! Die etwa 2020/2021 geborenen Grazien sind ein eingespieltes Team. Gegenüber anderen Katzen neigen sie jedoch dazu, sich zu „verschwistern“ und gemeinsam Position zu beziehen. Auf weitere Samtpfoten im neuen Zuhause können sie daher gut verzichten – Easy und Gibsy möchten als festes Duo gemeinsam ausziehen.


Gesucht werden ruhige Menschen, die den beiden ihren Freiraum lassen und Freude daran haben, nach und nach auch ihre verschmuste Seite kennenzulernen.


Easy & Gibsy sind kastriert, gechipt und geimpft.


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Katzenhaus - Stube 6


Manchmal schenkt das Leben genau dann einen Freund, wenn man ihn am dringendsten braucht.


Panini (links) und Sylvester (rechts) hätten sich ohne das Tierheim vermutlich niemals kennengelernt. Zwei junge Kater. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Zwei Schicksale, die eigentlich nichts miteinander zu tun hatten.


Eigentlich.


Denn ursprünglich sollten sie sich lediglich und möglichst harmonisch eine Katzenstube teilen. Als sich die beiden zum ersten Mal begegneten, wurde erst einmal vorsichtig beobachtet. Mit neugierigen Blicken, respektvollem Abstand und einer gehörigen Portion Skepsis. Man umrundete sich, schlich umeinander herum und behielt den anderen lieber genau im Auge. Doch aus dem vorsichtigen Beobachten wurde plötzlich ein kleines Spiel. Und aus dem Spiel entstand etwas, womit niemand gerechnet hatte.


Eine Freundschaft.


Dabei könnten die beiden unterschiedlicher kaum sein.


Sylvester, ein etwa im Frühjahr 2025 geborener Fundkater, trägt sein Herz auf der Zunge – und manchmal auch in den Pfoten. Er hat sich im Tierheim von einem introvertierten knurrendem Sensibelchen zu einem unglaublich freundlichen, verschmusten und lebensfrohen jungen Kater entwickelt. Seine Begeisterung für das Leben ist grenzenlos. Seine Körperbeherrschung… nun ja… gelegentlich ausbaufähig.


Wenn Sylvester spielt, dann mit vollem Körpereinsatz. Bremsen? Optional. Eleganz? Eher nicht. Dafür steckt in jeder seiner Bewegungen pure Lebensfreude. Nicht jede Katze weiß mit diesem überschäumenden Temperament etwas anzufangen.


Panini hingegen scheint Sylvester zu lesen wie ein offenes Buch. Der ebenfalls im Frühjahr 2025 geborene Kater war vom ersten Tag an ein kleiner Sonnenschein. Freundlich, aufgeschlossen, verspielt und für fast jeden Unsinn zu begeistern. Ein Kater, den man sofort ins Herz schließt. Doch hinter seiner fröhlichen Art verbirgt sich ein sensibles Herz.


Panini möchte dazugehören. Immer. Wird er von seinen Menschen ausgeschlossen oder muss längere Zeit allein in einem Raum bleiben, leidet er sichtbar darunter. Dann protestiert er lautstark, wirkt unausgeglichen und macht unmissverständlich klar, dass er lieber mittendrin wäre, statt nur darauf zu warten, dass jemand zurückkommt. 


Genau diese Sensibilität führte schließlich dazu, dass Panini trotz seines wundervollen Wesens den Weg zurück ins Tierheim antreten musste. Und genau hier traf er auf Sylvester.


Seitdem beobachten wir beinahe täglich, wie aus zwei einzelnen Katern ein echtes Team geworden ist.


Sie streifen gemeinsam durch ihr Gehege, liefern sich wilde Jagden durchs Zimmer, jagen Bällen und Spielmäusen hinterher, kuscheln Seite an Seite, putzen sich gegenseitig und suchen immer wieder ganz selbstverständlich die Nähe des anderen. Es ist, als hätte jeder genau das gefunden, was ihm bislang gefehlt hat. Aus einer Zweckgemeinschaft ist eine Freundschaft geworden.


Und genau deshalb möchten wir einen kleinen Traum wahr werden lassen.


Wir wünschen uns für Panini und Sylvester ein gemeinsames Zuhause. Ein Zuhause voller Geduld, Wärme und Menschen, die nicht nur zwei junge Kater adoptieren, sondern auch ihre besondere Freundschaft bewahren möchten. Nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit möchten beide wieder Freigang genießen und gemeinsam Hecken erkunden, Mäusen hinterherjagen und abends Seite an Seite nach Hause zurückkehren.


Hunde sollten dort allerdings nicht leben. Sylvester ist nämlich bis heute fest davon überzeugt, dass Hunde eine ausgesprochen fragwürdige Erfindung sind und vertritt diese Meinung notfalls mit beeindruckender Lautstärke und doppelter Körperfülle.


Beide Kater ziehen selbstverständlich kastriert, gechippt und geimpft in ihr neues Zuhause. Vielleicht war ihre erste Begegnung Zufall. Dass sie ihr weiteres Leben gemeinsam verbringen dürfen, könnte dagegen das schönste Happy End ihrer Geschichte werden.


Wenn ihr zwei außergewöhnlichen jungen Katern die Chance geben möchtet, auch außerhalb des Tierheims füreinander da zu sein, dann lernt Panini und Sylvester kennen. Manche Freundschaften sollte man einfach nicht mehr trennen.


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Shanti (geb. August 2025) trägt offenbar ein kleines Stück Wildkatze in sich. Neugierig, sportlich und voller Energie erkundet sie ihre Umgebung und sorgt mit ihren blitzschnellen Sprints regelmäßig für staunende Blicke. Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten gehören für die junge Katzendame einfach zu einem erfüllten Katzenleben dazu.


Im Umgang mit Menschen ist Shanti anfangs etwas zurückhaltender. Neue Situationen betrachtet sie zunächst mit einer gesunden Portion Vorsicht. Hat sie jedoch Vertrauen gefasst, zeigt sie sich von ihrer besonders liebevollen Seite und genießt ausgiebige Schmuseeinheiten.


Da Shanti mit reiner Wohnungshaltung nicht glücklich geworden ist, wünschen wir uns für sie ein Zuhause mit Haus und Garten bzw. Freigang in einer ruhigen, verkehrsarmen Umgebung nach einer sorgfältigen Eingewöhnung.


Mit freundlichen Artgenossen versteht sich Shanti gut, ist aber selbstständig genug, um auch als Einzelkatze glücklich zu werden. 


Shanti ist kastriert, geimpft und gechipt. Sie eignet sich gut als Familienkatze, wobei Kinder bereits mindestens im Teenageralter sein und den respektvollen Umgang mit Katzen kennen sollten.


Hier gehts zum Bewerbungsformular.


©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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