Unsere Katzen

Unsere Tiere leben i. d. R. in "Wohngemeinschaften" und werden hier sortiert nach Gruppe vorgestellt. So können Sie genau sehen, welche Tiere  sich schon kennen und vielleicht mögen. Bitte beachten Sie, dass die Tiertexte während des Aufenthaltes den aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Noch nicht fündig geworden? Senden Sie uns gern trotzdem ein Bewerbungsformular  zu. Denn: Wer weiß? Vielleicht wartet Ihr passendes Familienmitglied noch in der Quarantänestation bzw. auf die Vermittlungsfreigabe durch einen Tierarzt.

*Hinweis: Alle auf dieser Website verwendeten Texte, Fotos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Teile hiervon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an den Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.


Haupthaus - Stube 3

Unsere Schützlinge aus Stube 3 Haupthaus werden in Kürze vorgestellt. Text und Bilder in Arbeit.


Haupthaus - Stube 5


Mit Schirm, Charme und Melone – zumindest im übertragenen Sinne – hielt Herr Willi Einzug in unser Tierheim. Und während andere Neuankömmlinge zunächst vorsichtig ihre Umgebung sondieren, widmete sich Willi offenbar einer weitaus dringlicheren Angelegenheit: der Speisekarte.


Denn für unseren distinguierten Herrn könnte eigentlich den ganzen Tag Tea-Time sein. Vorausgesetzt, es werden nicht nur Tee und gute Worte gereicht. Willis Liebe geht durch den Magen. Auf direktem Wege. Ohne Umleitung. Ohne Zwischenstopp. Jedoch durchaus wählerisch.


Dass er mit seinen 14 Jahren ein wenig auf seine Linie achten sollte, hält er vermutlich für eine völlig überflüssige Einmischung in seine persönlichen Angelegenheiten. Schließlich weiß man in diesem Alter, worauf es im Leben ankommt. Und Kalorienzählen gehört ganz sicher nicht dazu. Doch wer Willi auf seinen Appetit reduziert, unterschätzt den Herrn gewaltig. Freundlich, aufgeschlossen, neugierig und erstaunlich verspielt präsentiert sich unser Senior.  Willi interessiert sich für seine Umgebung, für Menschen und für alles, was das Leben noch zu bieten hat. Ein älterer Herr vielleicht, aber ganz bestimmt keiner, der seine besten Tage schon hinter sich wähnt.


Und dabei hat Willi gerade einen gewaltigen Einschnitt erlebt. Seit seiner Kindheit lebte er bei einer älteren Dame. Vierzehn Jahre lang war er ihr Begleiter, ihr Mitbewohner, ihr Einzelprinz. Ein vertrautes Leben zwischen lieb gewonnenen Gewohnheiten und der Gewissheit, dazuzugehören. Doch seine Halterin ist schwer erkrankt. Und so verlor Willi das Zuhause, das er sein ganzes Leben lang kannte. Vierzehn Jahre war alles vertraut. Und plötzlich nichts mehr. Umso bemerkenswerter finden wir, mit welcher Offenheit Willi seiner neuen Situation begegnet. Kein verbitterter alter Herr, der mit der Welt abgeschlossen hat. Sondern einer, der sich umschaut, Kontakt sucht und offenbar beschlossen hat, dass man dem Leben auch mit vierzehn noch etwas abgewinnen kann. Wenngleich man ihm dennoch anmerkt, wie sehr ihm sein altes Leben fehlt.


Gesundheitlich bringt Willi ein paar altersbedingte Fragezeichen mit. Nach Angaben seiner bisherigen Halterin wurde bei ihm Arthrose diagnostiziert und monatlich das Medikament Solensia verabreicht. Ob diese Behandlung weiterhin erforderlich ist, lassen wir regelmäßig  tierärztlich überprüfen. Auch seine Zähne sind inzwischen eher eine überschaubare Gesellschaft. Dem Appetit tut das allerdings keinen Abbruch. Und sein geriatrisches Blutprofil? Erfreulich unauffällig! Zumindest aus dieser Perspektive hat unser Herr Willi also keinen Anlass, sich älter zu fühlen, als er ohnehin ist.


Was ihm jetzt noch fehlt, ist ein neues Zuhause. Keines mit großem Trubel, ständig wechselnder Gesellschaft oder einem durchgetakteten Unterhaltungsprogramm. Willi kennt und schätzt das Leben als Wohnungskater und Einzelprinz. Ein gemütliches Plätzchen, ein bisschen frische Luft auf dem sicheren Balkonien, liebevolle Zuwendung, gelegentliche Spieleinheiten und ein verlässlich gefüllter Napf dürften ganz nach seinem Geschmack sein. Vor allem aber wünschen wir uns Menschen, die einem vierzehnjährigen Kater nicht vorrechnen, wie viele Jahre er vielleicht noch hat, sondern sich darauf freuen, wie schön diese Jahre werden könnten. Denn Willi hat sein Zuhause nicht verloren, weil er schwierig geworden ist. Nicht, weil er zu alt, zu krank oder zu anstrengend wäre. Sondern weil das Leben manchmal Entscheidungen trifft, auf die weder Mensch noch Tier Einfluss haben. Willi braucht kein Mitleid. Er braucht einen Menschen, der sich auf ihn freut. Einen Menschen, der nicht nur einen alten Kater sieht, sondern einen liebenswerten Charakterkopf mit besten Manieren, einer gehörigen Portion Lebensfreude und einer gewissen Schwäche für kulinarische Genüsse.


Mit Schirm, Charme und Melone kam er zu uns. Und mit etwas Glück zieht er bald wieder aus. Den Schirm und die Melone lassen wir gern an der Garderobe hängen. Den Charme bringt er mit. Versprochen.


Willi zieht kastriert, gechipt und geimpft ins neue Zuhause.


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Katzenhaus - Stube 1


Nur noch zwei von sechs kleinen Jedi-Rittern und Ritterinnen. Acht flinke Pfoten. Und eine Mission: das perfekte Zuhause finden! 


Volle Kittenpower voraus! Während ihre Geschwister Obi-Wan, Anakin, Rey & Leia bereits vermittelt sind bzw. feste  Interessenten haben, warten Ahsoka und Padmé noch auf ihre ganz persönliche Sternstunde. Die beiden im Juli 2026 geborenen Katzenmädchen gehören zu Mama Martinas sechsköpfiger Rasselbande und haben es faustdick hinter ihren niedlichen Öhrchen! Neugierig, verspielt und voller Tatendrang erkunden sie ihre kleine Galaxie. Da wird geflitzt, getobt, geklettert und alles untersucht, was auch nur entfernt nach einem Abenteuer aussieht. Zwei kleine Nachwuchs-Jedis eben, deren Ausbildung in Sachen Unfug bereits ziemlich weit fortgeschritten ist.  Was ihnen zu ihrem großen Glück noch fehlt? Liebevolle Menschen, bei denen sie nach Herzenslust spielen, entdecken, kuscheln und erwachsen werden dürfen. Nach entsprechender Eingewöhnung und späterer Kastration wünschen wir uns für beide vorzugsweise Freigang in geeigneter Umgebung.


Und weil kein Jedi allein in die große weite Welt ziehen sollte, möchten Ahsoka und Padmé am liebsten gemeinsam ausziehen. Alternativ wartet im neuen Zuhause bereits eine altersmäßig passende Samtpfote. Beide ziehen geimpft, gechipt und entwurmt sowie mit verbindlicher Kastrationsauflage in ihr neues Zuhause.


Möge die Macht – und eine ordentliche Portion Katzenpower – mit euch sein! 


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Es gab Zeiten, da waren Berlioz (links) und Toulouse (rechts) fest davon überzeugt, dass man sich diese unheimliche Menschenwelt am besten mit einem beherzten „Ffffffch!“ vom Leib hält.


Zwei kleine Angstpfötchen. Zwei skeptische Augenpaare. Und eine ziemlich klare Meinung zu menschlicher Annäherung: Abstand. Danke. Nun ja. Die Meinung wurde zwischenzeitlich überarbeitet. 


Denn wer sich ihr Vertrauen verdient, lernt zwei unglaublich neugierige, aufgeschlossene und wahnsinnig verspielte junge Katzen kennen – und vor allem Toulouse in ihrer natürlichen Erscheinungsform: als Flughörnchen. Toulouse ist überall. Vorneweg. Mittendrin. Obendrauf. Und vermutlich schon wieder woanders, während man diesen Satz noch liest. Sie ist temperamentvoll, hibbelig, verspielt und immer auf der Suche nach der Antwort auf die wichtigste Frage ihres Lebens:„PASSIERT DA HINTEN ETWA WAS?!“ Innehalten gehört bislang eher nicht zu ihren Kernkompetenzen. Neuerdings hat Madame allerdings das Schmusen für sich entdeckt. Wobei „Schmusen“ bei Toulouse weniger nach gemütlichem Einkuscheln und mehr nach einem leicht überdrehten Ganzkörperereignis aussieht. Sie ist wuselig, fahrig, kann vor lauter Begeisterung kaum stillhalten – und wirft dabei einen Schnurrmotor an, bei dem vermutlich irgendwo die Gläser im Schrank vibrieren. Dieses kleine Ding ist willens und in der Lage, einen ganzen Raum in wonnige Katzen-Wohlfühlatmosphäre zu tauchen. 


Und Berlioz?


Berlioz ist der Windschatten seines Flughörnchens. Während Toulouse längst kopfüber im Abenteuer hängt, steht ihr Bruder gern noch einen Moment am Rand und prüft: Luft rein? Niemand gefährlich? Schwester noch am Leben? Na dann kann man ja mal gucken kommen. Denn eigentlich steckt auch in Berlioz ein neugieriger, verspielter kleiner Kerl. Er braucht nur etwas länger, um aufzutauen und sich zu trauen. Toulouse gibt ihm dabei Sicherheit und Orientierung. Wobei … Fluch und Segen liegen bei Geschwistern bekanntlich nah beieinander. Denn kaum hat Berlioz beschlossen, dass dieses Spielzeug nun wirklich interessant sein könnte, rauscht von irgendwo das Flughörnchen heran: MEINS!


Toulouse drängelt sich dazwischen, übernimmt kurzerhand das Spielgeschehen und hat dabei ungefähr so viel schlechtes Gewissen wie eine Katze, die gerade sehr erfolgreich ein Glas vom Tisch geschoben hat. Da hat man es als kleiner Bruder nicht immer leicht.  Und trotzdem gehören die beiden für uns zusammen.


Berlioz findet bei Toulouse den Mut, den er manchmal noch sucht. Und Toulouse hat mit Berlioz jemanden an ihrer Seite, der vielleicht eines Tages herausfindet, wo bei seiner Schwester eigentlich der Ausschalter sitzt. Wir suchen deshalb für Toulouse & Berlioz gemeinsam ein Zuhause bei einfühlsamen Menschen, die ihnen Zeit geben, Vertrauen nicht erzwingen und genügend Platz für zwei junge Katzen haben, deren Entdeckerlust gerade erst so richtig erwacht.


Nach entsprechender Eingewöhnung wünschen wir uns für beide die Möglichkeit zu Freigang in geeigneter, verkehrsberuhigter Umgebung.  Toulouse und Berlioz wurden etwa im Juli 2026 geboren und ziehen geimpft und gechipt sowie mit Kastrationsauflage in ihr neues Zuhause.


Wer also zwei vollkommen pflegeleichte Sofadekorationen sucht, sollte vielleicht noch einmal weiterscrollen. Wer dagegen Lust auf ein kleines Flughörnchen mit eingebautem Hochleistungs-Schnurrmotor und seinen etwas bedächtigeren Windschatten hat … der könnte gerade seine Katzen gefunden haben. 


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Katzenhaus - Stube 2


Unser am 07. Mai 2024 geborenes EULCHEN hat noch kein Urteil über euch gefällt. Und wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen: Das kann dauern.


Eulchen heißt Eulchen, weil … naja. Schaut sie euch an.


Diese Augen. Diese Haltung. Dieser Gesichtsausdruck einer Katze, die aussieht, als hätte sie bereits sehr viel gesehen, einiges davon bewertet und beschlossen, sich zu den meisten Dingen vorerst nicht weiter zu äußern. Wenn Eulchen einen Menschen anschaut, hat man unweigerlich das Gefühl, gerade Gegenstand einer sehr gründlichen Prüfung zu sein. 


„Interessant.“ Pause.  „Aber ich bin noch nicht überzeugt.“


Und dann schaut sie wieder ins Gras. Was sie dort sieht? Keine Ahnung. Vielleicht einen Käfer. Vielleicht die Vergänglichkeit allen Seins. Vielleicht gar nichts. Eulchen schweigt dazu.


Während andere Katzen durch ihre Stube flitzen, Bällchen hinterherjagen und beim Anblick eines Federwedels augenblicklich ihre Würde verlieren, hat Eulchen für derlei Albernheiten bislang nur begrenzte Begeisterung übrig. Federwedel? „Was soll das sein?“ Noch einmal wedeln? „Ich habe es doch beim ersten Mal schon gesehen.“


Leckerchen dagegen vermögen gelegentlich eine gewisse Bewegung in die Angelegenheit zu bringen. Dann erscheint für einen kurzen Moment dieses kleine: „Ah. Nun wird es möglicherweise interessant.“ Aber auch hier gilt: Eulchen ist käuflich – nur ausgesprochen schlecht. Nicht jedes Leckerli besteht die Qualitätskontrolle. Auch andere Katzen dürfen übrigens Teil ihres kleinen Universums sein. Eulchen lebt friedlich mit ihnen zusammen und scheint ihre Gesellschaft durchaus zu schätzen. Nur eben auf Eulchen-Art. Also weniger: „BESTE FREUNDIN! KOMM, WIR KUSCHELN!“ und mehr: „Schön, dass du da bist. Ich liege trotzdem hier.“


Große Freundschaftsbekundungen, gemeinsames Herumtoben im Katzenknäuel gehören bislang nicht zu ihrem Repertoire. Eine souveräne, unaufdringliche Katzengesellschaft können wir uns für sie aber durchaus vorstellen.


Und dann wären da noch … die Menschen. Ein durchaus interessantes Forschungsgebiet für Eulchen. Mit abschließender Bewertung ist allerdings noch nicht zu rechnen. Anfassen?

Überbewertet. Kuscheln? Bislang kein zwingender Anlass erkennbar. Ungefragt näherkommen? Siehe Federwedel.


Eulchen braucht Menschen, die eine ziemlich seltene Fähigkeit besitzen: eine Katze einfach Katze sein zu lassen. Menschen, die nicht jeden Tag überprüfen, ob sie „schon zutraulicher“ geworden ist. Die nicht enttäuscht sind, wenn Liebe zunächst nicht auf dem Schoß sitzt. Die Nähe nicht in Zentimetern messen. Und die verstehen, dass Vertrauen manchmal ganz unspektakulär beginnt: Damit, dass eine Katze liegen bleibt, wenn man kommt. Dass sie hinschaut. Dass sie zuhört. Dass irgendwann aus drei Metern zwei werden. Vielleicht später einer. Vielleicht setzt sie sich eines Tages neben euch. Vielleicht entscheidet sie irgendwann sogar, dass eure Hand doch zu etwas anderem taugt als zum Öffnen von Futterdosen. Aber vielleicht wird Eulchen auch niemals die Katze, die sich begeistert auf den Arm nehmen lässt. Und wisst ihr was? Das muss sie auch nicht. Denn vielleicht wartet hier gar keine scheue Katze darauf, endlich „aufzutauen“. Vielleicht wartet hier einfach Eulchen - weise, wissend und erhaben. Eine kleine schwarz-weiße Philosophin. Beobachterin des Weltgeschehens. Federwedel-Skeptikerin. Gelegenheits-Leckerli-Connaisseurin. Gesellschaftskatze mit Individualdistanz.


Ein bisschen eigen. Ein bisschen geheimnisvoll. Herrlich unaufgeregt. Und mit einem Blick, der einem unmissverständlich sagt: „Du kannst dich gern bewerben. Ich melde mich dann.“ 


Eulchen ist kastriert, geimpft und gechipt. Gesucht werden Menschen mit Geduld, Humor und ohne Kuschel-Zielvereinbarung. Idealerweise erhält Eulchen Freilauf nach der Eingewöhnung, mind. jedoch eine GROßE Wohnung mit gesichertem GROßEN Balkon mit gemütlichen Aussichtspunkten.


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Fiona erblickte 2024 das Licht der Welt und ist – im wahrsten Sinne – ein kleines, wunderschönes Angstpfötchen. Eine junge Katzendame, die die Welt aufmerksam beobachtet, bevor sie ihr vertraut. Für Fiona wünschen wir uns pfötchenringend ein Zuhause, in dem sie in Ruhe und in ihrem eigenen Tempo ankommen darf. Was es dafür braucht, ist keine Zauberformel, sondern Geduld, Zeit und echten Katzenverstand – in einem friedlichen, stressarmen Umfeld.


Wichtig ist, Fiona nicht zu überfordern. Zu hohe Erwartungen oder ein zu schneller Annäherungswunsch würden ihre Entwicklung eher bremsen als fördern. Wird ihr hingegen Raum gelassen, sind wir überzeugt: Fiona wird Vertrauen fassen – leise, nachhaltig und ehrlich. Sehr wahrscheinlich baut sie dabei eine enge Bindung zu „ihrem“ Menschen auf und unterscheidet deutlich zwischen vertrauten und fremden Personen. Eine Eigenschaft, die insbesondere für Freigängerkatzen ein echtes Plus an Sicherheit bedeutet.


Fiona ist sozialverträglich und zeigt sich gegenüber ihr sympathischen Artgenossen offen und kontaktfreudig. Sie sucht aktiv Anschluss und profitiert sichtbar von der Anwesenheit anderer Katzen. Auch wenn ihr die menschliche Hand noch immer unheimlich ist, nimmt sie neugierig und interessiert am Alltag teil. Erschrickt sie sich, zieht sie sich zurück – kommt aber ebenso selbstständig wieder hervor, sobald sie sich sicher fühlt. Ein schönes Zeichen von innerer Stabilität und Lernfähigkeit.


Da Fiona den Freigang bereits kennt und lieben gelernt hat, wünscht sie sich diesen nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit auch im neuen Zuhause.


Fiona zieht selbstverständlich geimpft, gechipt und kastriert ins neue Zuhause.


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Wer Fine zum ersten Mal begegnet, könnte zu einem schnellen Urteil kommen: Schüchtern. Vorsichtig. Ein bisschen ängstlich. 


Tja.... Fine lässt euch das erst einmal glauben. 


Denn: Wer dieses Buch nicht gleich nach dem ersten Kapitel zuschlägt, sondern weiterliest, entdeckt ziemlich schnell, dass sich hinter der zurückhaltenden Fassade eine ganz andere kleine Persönlichkeit versteckt.


Eine gewitzte. Eine neugierige. Eine erstaunlich verspielte. Und eine, die den Schalk ziemlich ordentlich im Nacken sitzen hat.


Fine ist keine Katze, die einem wildfremden Menschen beim ersten Kennenlernen begeistert in die Arme springt und ruft: „Endlich bist du da!“ Fine möchte erst einmal wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun hat. Sie beobachtet. Sie wägt ab. Sie hält ein bisschen Abstand.


Wer ihren ersten vorsichtigen Blick nicht als Absage versteht, sondern sich hinsetzt, Ruhe mitbringt und ihr die Zeit lässt, selbst den nächsten Schritt zu machen, bekommt irgendwann einen kleinen Vorgeschmack auf die echte Fine. Der Weg in ihr Herz ist übrigens gar nicht so geheim: Ruhe. Geduld. Leckerlis. Und ein Federwedel.


Dann wird aus vorsichtigem Beobachten plötzlich Spielen, aus Abstand wird Neugier und irgendwo dazwischen blitzt immer häufiger dieses kleine verschmitzte Wesen hervor, das man Fine beim ersten Treffen vielleicht überhaupt nicht zugetraut hätte.


Auch ihr Außengehege liebt sie. Sonne auf dem Fell, frische Luft um die Nase, Krallen am Holz wetzen und zwischendurch einfach schauen, was die Welt so treibt – Fine ist ein kleiner Freigeist. Und genau das soll sie bleiben dürfen.


Deshalb wünschen wir uns für sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit Freigang in geeigneter, verkehrsberuhigter Umgebung.


Mit anderen Katzen ist Fine durchaus interessiert und grundsätzlich kommunikationsfähig. Manchmal muss sie allerdings kurz überprüfen, wo sie selbst in der Hackordnung steht – und kann dabei auch etwas über das Ziel hinausschießen. Gleichzeitig zeigt sie, dass sie Signale versteht, sich zurücknehmen und Situationen deeskalieren kann.


Trotzdem glauben wir, dass Fine ihr ganz großes Glück als Einzelkatze mit engem Familienanschluss finden könnte.


Selbstverständlich zieht Fine geimpft, gechipt und kastriert ins neue Zuhause. Sie erblickte etwa 2024 das Licht der Welt. 


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Pate für Easy & Gibsy werden

Liebe auf den zweiten Blick - Easy und Gibsy gehören nicht zu den Katzen, die Besuchern sofort um die Beine streichen. Die beiden möchten erst einmal schauen, wer da eigentlich vor ihnen sitzt – und ob dieser Mensch es wert ist, ein bisschen näher kennengelernt zu werden. 


Gibsy ist dabei nach wie vor die Mutigere des Duos und wagt sich meist zuerst hervor. Doch auch Easy lässt sich blicken, sobald sie Vertrauen fasst und merkt: Hier droht nichts – außer vielleicht ein Leckerli. Ein ziemlich zuverlässiger Türöffner übrigens.  Wer sich ruhig und gut ausgestattet zu den beiden setzt, wird erleben, dass die vermeintlich zurückhaltenden Damen durchaus neugierig werden und sich hervorlocken lassen. Liebe geht eben auch durch den Magen.


Ihre große Leidenschaft ist das Außengehege. Dort dösen Easy und Gibsy im grünen Gras, stellen Insekten nach oder beobachten mit beeindruckender Hingabe und Geduld die Vögel. Diese kleinen Freiheiten möchten sie auch in ihrem zukünftigen Zuhause nicht missen.


Bis aus vorsichtiger Neugier echte Nähe wird, kann es etwas dauern. Doch aus ihrem früheren Zuhause wissen wir: Ist das Eis erst einmal gebrochen, können Easy und Gibsy sehr wohl schmusen und die Nähe ihrer Menschen genießen. 


Und eines steht für die beiden ohnehin fest: Wir gehören zusammen! Die etwa 2020/2021 geborenen Grazien sind ein eingespieltes Team. Gegenüber anderen Katzen neigen sie jedoch dazu, sich zu „verschwistern“ und gemeinsam Position zu beziehen. Auf weitere Samtpfoten im neuen Zuhause können sie daher gut verzichten – Easy und Gibsy möchten als festes Duo gemeinsam ausziehen.


Gesucht werden ruhige Menschen, die den beiden ihren Freiraum lassen und Freude daran haben, nach und nach auch ihre verschmuste Seite kennenzulernen.


Easy & Gibsy sind kastriert, gechipt und geimpft.


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Katzenhaus - Stube 3


Pepsi, geboren etwa im Mai 2026, gelangte gemeinsam mit Mentos zu uns und gehört noch zur vorsichtigeren Fraktion – aber wir sind uns ziemlich sicher: Das wird nicht mehr lange so bleiben. Denn: Die Neugier steht schon vor der Tür.


Und Neugier ist bei unseren kleinen Hasenfüßchen meistens der Anfang vom Ende aller guten Vorsätze. Was machen die anderen da? Was bewegt sich dort? Was hat der Zweibeiner in der Hand? Und könnte dieser Federwedel vielleicht doch einen näheren Blick wert sein?


Wir nutzen deshalb auch bei Pepsi die ruhigen Momente während der Fütterung für erste Streichler. Einfach dazusetzen, Ruhe ausstrahlen, Nähe selbstverständlich werden lassen und anschließend versuchen, über Spielzeug Kontakt aufzunehmen. Kein Zwang, kein Festhalten – Pepsi bestimmt das Tempo. Wir glauben, dass in diesem neugierigen kleinen Katzenkind noch jede Menge steckt. Jetzt fehlen nur Menschen, die ihr die Zeit geben, es selbst herauszufinden. 


Für Pepsi wünschen wir uns ein Zuhause als Zweittier gern gemeinsam mit Mentos oder einem ihr bekannten Stubenfreund bzw. zu einem bereits vorhandenen sozialverträglichen, passenden Tier dazu. Im neuen Zuhause wünscht sich Pepsi Freilauf nach der Eingewöhnung und Kastration. Die Vermittlung erfolgt mit entsprechend verbindlicher Auflage und selbstverständlich gechipt und geimpft.


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Mentos, geboren etwa im Mai 2026, gelangte gemeinsam mit Pepsi zu uns ins Tierheim und war lange lieber für die zweite Reihe zuständig. Inzwischen scheint er allerdings festgestellt zu haben: Rampenlicht ist gar nicht so übel. 


Beim Spielen macht er immer besser mit und der Federwedel ist mittlerweile nicht nur Spielzeug, sondern übernimmt bei uns gleich noch einen zweiten Job: Streicheleinheiten auf Probe. Streicht der nämlich beim Spielen ganz zufällig über Mentos’ Rücken, lautet das Urteil inzwischen immer häufiger: „Hm. Gar nicht so doof.“ 


Auch die Fütterung nutzen wir für vorsichtige Streichler. Wir setzen uns ruhig dazu, lassen Mentos selbst entscheiden, wie viel Nähe gerade möglich ist, und versuchen anschließend über Spielzeug Kontakt aufzunehmen.


So wächst sein Vertrauen Stück für Stück.


Mentos braucht keine Menschen, die ihn bedrängen. Er braucht Menschen, die ihm zeigen, dass er mutig sein darf – aber nicht mutig sein muss.


Und wir sind ziemlich gespannt, welcher kleine Kerl zum Vorschein kommt, wenn der letzte Rest Unsicherheit erst einmal verschwunden ist. 


Wir wünschen uns für Mentos ein Zuhause als Zweittier, bestenfalls gemeinsam mit Pepsi oder einem ihm bekannten Kumpel aus seiner Katzenstube. Einfühlsame Menschen mit viel Platz, Ruhe und der Möglichkeit ihm Freigang nach der Eingewöhnung und Kastration zu gewähren, wären für Mentos der Hauptgewinn.


Mentos ist gechipt, geimpft und kastriert bzw. mit verbindlicher Kastrationsauflage.


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Pate für Scherzl werden

Scherzl – „Ich brauch dich nicht. Also… vielleicht doch.“ Scherzl, geboren etwa im Mai 2026, ist ein kleiner Grautiger mit einem riesengroßen Katzenherz – vor allem für andere Katzen. 


Er ist unglaublich sozial, orientiert sich stark an seinen Artgenossen, kuschelt diese an, sucht ihre Nähe und Sicherheit. Menschen dagegen sind für Scherzl noch eine echte Herausforderung. Direkte Blicke? Uff. Anwesenheit beim Fressen? Da braucht es schon ordentlich Überwindung. Und wenn die Unsicherheit gewinnt, läuft unser kleiner Mann auch mal auf und ab wie ein Tiger im Käfig - das notwendige Übel immer im Visier. Sitzt der Schreck allzu groß, nimmt er die Beine erst einmal in die Hand.


Aber genau deshalb wissen wir auch, was Scherzl braucht: einen souveränen Katzenfreund und ruhige, einfühlsame Menschen, die nichts von ihm erwarten.


Ein passendes Zweittier ist für ihn kein „Wäre schön“, sondern Voraussetzung, im Idealfall ein Geschwisterchen wie Knust oder Schrippe oder ein ihm bekannter WG-Kumpel.


Aktuell üben wir fleißig: Wir setzen uns ruhig dazu, z.B. wenn es Futter gibt, verbinden unsere Anwesenheit mit etwas Positivem und mogeln dabei das eine oder andere Leckerli und Spiel unter. Das klappt zunehmend besser. Denn: Scherzl spielt zwar noch nicht aktiv mit, beobachtet aber ausgiebig die anderen Katzen beim Spiel, sein Blick wird offener und seine Schritte kommen näher. Er kann Erfahrungen machen ohne im Rampenlicht zu stehen und sein eigenes Tempo gehen. Zwei Schritte vor, einen zurück oder umgekehrt. 


Scherzl sucht ein ruhiges Zuhause mit Ruhe,  Geduld, Verständnis und einem sozialen Katzenkumpel, an dem er sich orientieren kann. Er wird vermutlich nicht am ersten Abend auf dem Sofa liegen – aber gerade bei solchen Katzen ist jeder kleine Vertrauensbeweis später doppelt schön und vor allem „echt“.


Scherzl zieht selbstverständlich gechipt, geimpft und kastriert ins neue Zuhause bzw. mit der Auflage zur Kastration im entsprechenden Alter.


Hier gehts zum Bewerbungsformular.


©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Pate für Schrippe werden

Schrippe, geboren etwa im Mai 2026, bringt schon eine ordentliche Portion innere Souveränität mit, jedenfalls unter ihresgleichen. Menschen gehören noch nicht ganz zu ihren Freunden, es sei denn ihr wird mit viel Ruhe und Geduld ein Leckerchen kredenzt. 


Noch lässt sich die kleine Dame allerdings gern von der allgemeinen Stimmung ihrer Katzenstube anstecken: Rennt einer – rennt Schrippe vorsichtshalber mit. Man weiß ja nie. 


Doch ihre Neugier gewinnt immer häufiger die Oberhand. Beim und nach dem Fressen beobachtet sie interessiert, was die anderen beim Spielen mit dem noch unheimlichen Zweibeiner treiben. Und eigentlich… sieht das schon ziemlich verlockend aus. Der Schritt vom Zuschauen zum Mitmachen wird jedenfalls immer kleiner. 


Auch bei Schrippe nutzen wir die Fütterung ganz bewusst für unsere kleinen, routinemäßigen „Trainings-Einheiten“: ruhig dazusetzen, keinen Druck machen, vorsichtig Kontakt aufnehmen und anschließend mit Spielzeug zeigen, dass Menschen durchaus Unterhaltungsqualitäten besitzen.


Für Schrippe wünschen wir uns Leute, die ihr Zeit geben und ihre Neugier fördern. Ein sozialer Katzenkumpel würde ihr dabei zusätzliche Sicherheit geben – und vermutlich ziemlich schnell zeigen, wie schön ein richtiges Katzenleben sein kann. Eine Einzelhaltung kommt für Schrippe daher nicht in Betracht.


Auch Schrippe zieht selbstverständlich gechipt, geimpft und kastriert bzw. mit der Auflage zur Kastration im entsprechenden Alter ins neue Zuhause. 


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    Schrippe

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    Scherzl

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    Schrippe, Scherzl & Knust

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Pate für Knust werden

Knust, geboren etwa im Mai 2026, ist unser kleines Mittelding zwischen Scherzl und Schrippe. Nicht ganz so unsicher wie Scherzl, noch nicht ganz so souverän wie Schrippe – dafür mit ordentlich Potenzial.


Auch Knust beobachtet inzwischen sehr genau, was um ihn herum passiert. Besonders spannend wird es, wenn die anderen anfangen zu spielen. Da merkt man schnell: Eigentlich würde er ja gern… nur der letzte Funke Mut fehlt manchmal noch.


Deshalb arbeiten wir auch bei ihm mit dem besten Argument, das die Katzenwelt kennt: Futter. Während der Fütterung setzen wir uns ruhig dazu, schaffen Nähe. Anschließend kommt das Spielzeug ins Rennen. Kein Bedrängen, kein Festhalten, kein „Du musst jetzt“ – Knust darf selbst feststellen, dass Nähe und gemeinsame Beschäftigung durchaus Spaß machen können. Und das noch dreimal mehr im Geleitschutz seiner Artgenossen. Ein Grund weshalb auch Knust keinesfalls allein ins neue Zuhause zieht. Hier wünscht sich Knust neben einfühlsamen, geduldigen Menschen und Freilauf nach der Eingewöhnung,einen souveränen Katzenkumpel, der ihm zeigt: Alles halb so wild hier. 


Knust zieht gechipt, geimpft und kastriert bzw. mit der Auflage zur Kastration ins neue Zuhause.


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Katzenhaus - Stube 4


Sechs kleine Jedi-Ritter großziehen? Möge die Macht mit dir sein, Martina! 


Obi-Wan, Anakin, Leia, Rey, Ahsoka und Padmé. Sechs kleine Persönlichkeiten, sechs unermüdliche Entdecker und vermutlich ungefähr sechshundert gute Gründe, weshalb Mama Martina gelegentlich von einem ruhigen Plätzchen ganz für sich allein träumte. Denn während ihre Kinder voller Tatendrang die Galaxie erobern, hat Martina ihre ganz eigene Mission erfüllt: Sie hat ihre kleine Rasselbande liebevoll ins Leben begleitet. Nun wird es Zeit, dass sich die Welt einmal nur um sie dreht.


Keine kleinen Pfoten mehr, die ständig Aufmerksamkeit fordern. Kein Nachwuchs, der mitten im schönsten Nickerchen auf ihr herumturnt. Stattdessen ein eigenes Zuhause, liebevolle Menschen und endlich die Gelegenheit, einfach nur Martina zu sein. Anders als ihre Kinder kann unsere Katzenmama künftig durchaus als Einzelprinzessin glücklich werden. Ein Platz, an dem sie die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Menschen genießen darf, wäre deshalb eine wunderbare Perspektive. Und während für ihre Kleinen bereits die ersten Türen ins Glück aufgehen, wartet Martina noch auf einfühlsame, ruhige Menschen, die auch in ihr etwas ganz Besonderes entdecken. Denn so großartig Katzenkinder auch sind: Eine Katzenmama ist nicht weniger liebenswert, nur weil ihre Kinder die Show stehlen. Wer schenkt unserer Martina ihr ganz persönliches Happy End in einem ruhigen Zuhause mit späterer Freilaufmöglichkeit?


Möge die Macht diesmal ganz allein mit dir sein, liebe Martina. Martina zieht selbstverständlich kastriert, geimpft und gechipt aus dem Tierheim aus.


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Katzenhaus - Stube 5


Manche Katzen erobern Herzen im Sturm. Andere schleichen sich ganz leise hinein. Patty gehört eindeutig zur zweiten Sorte. Mit ihrem tiefschwarzen Fell, den großen, wachsamen Augen und diesem geheimnisvollen Blick erinnert sie an eine kleine Pantherin, die mehr über die Welt weiß, als sie uns verraten möchte. 


Patty, etwa 2024 geboren, hat bereits Großes geleistet: Fünf kleine Waldgeister hat sie ins Leben begleitet. Cole, Prue, Paige, Piper und Leo. Eine Rasselbande, die ihr in Sachen Schönheit und geheimnisvoller Ausstrahlung in nichts nachsteht. Doch während ihre Kinder neugierig die Welt erobern, bevorzugt Patty die leisen Töne. Sie ist eine sanfte, zurückhaltende Katzendame, die lieber erst einmal beobachtet, bevor sie sich auf jemanden einlässt. Keine, die sich aufdrängt. Keine, die um Aufmerksamkeit buhlt. Dafür eine, die mit feinem Gespür wahrnimmt, wer es gut mit ihr meint. Und wer vielleicht etwas Leckeres mitgebracht hat. Denn bei aller vornehmen Zurückhaltung: Einer guten Mahlzeit ist unsere Patty ausgesprochen zugetan. 


Was sie sucht? Menschen, die ihre stille Art zu schätzen wissen. Die Nähe anbieten, ohne sie einzufordern. Die verstehen, dass Vertrauen kein Geschenk auf Bestellung ist, sondern etwas, das wachsen darf. Und vielleicht ist genau das Pattys besondere Magie: Sie verlangt nicht viel. Nur die Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, wann aus einem fremden Menschen ein vertrauter wird. Für Patty wünschen wir uns ein liebevolles Zuhause mit späterem Freigang in einer geeigneten, möglichst verkehrsberuhigten Umgebung. Ob sie künftig Katzengesellschaft möchte, werden wir noch herausfinden.


Patty zieht geimpft, gechipt und kastriert in ihr neues Zuhause. Wer schenkt unserer stillen Pantherin ein Zuhause, in dem sie endlich einmal nur an sich selbst denken darf?


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ACHTUNG! Im Tierheim wurden fünf äußerst verdächtige Gestalten gesichtet.  Schwarze Umhänge? Vorhanden. Riesige Eulenaugen? Ebenfalls. Lautlose Fortbewegung? Wird noch geübt. Und was sie im Schilde führen? Streng geheim!


Dürfen wir vorstellen? Cole, Prue, Paige, Piper und Leo. Fünf kleine Waldgeister, geboren im Juli 2026, die aussehen wie eine zauberhafte Mischung aus Eule, Mini-Panther und einem Wesen aus einem verwunschenen Märchenwald. Mit überwiegend tiefschwarzem Fell, riesigen Augen und diesem herrlich geheimnisvollen Blick beobachten sie ihre Umgebung, als hätten sie längst etwas herausgefunden, wovon wir Menschen noch keine Ahnung haben. Und vielleicht haben sie das ja auch. Denn unsere fünf Geschwister sind ziemlich pfiffig. Neugierig, verspielt, temperamentvoll und mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt ausgestattet. Sobald etwas raschelt, flitzt oder sich verdächtig bewegt, ist die anfängliche Zurückhaltung schnell vergessen. Dann wird gepirscht, gesprungen und ermittelt, was das Zeug hält. Nur bei uns Menschen sind die kleinen Zauberwesen noch etwas vorsichtig. Sie beobachten. Sie wägen ab. Sie beraten sich vermutlich heimlich. Und irgendwann beschließen sie vielleicht, dass wir doch ganz brauchbare Zweibeiner sind. Wer ihr Vertrauen gewinnen möchte, braucht deshalb weder Zauberstab noch geheime Beschwörungsformel. Viel wichtiger sind Geduld, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, sich auf ihre kleine Welt einzulassen. Gemeinsames Spielen ist dabei der Schlüssel. Nicht bedrängen, sondern neugierig machen. Nicht festhalten, sondern einladen. Und eines Tages stehen vielleicht ganz selbstverständlich kleine schwarze Panther neben euch, die beschlossen haben, dass ihr ab sofort dazu gehört. Für unsere Waldgeister wünschen wir uns liebevolle Zuhause mit späterem Freigang in geeigneter, möglichst verkehrsberuhigter Umgebung. Sie ziehen vorzugsweise zu zweit oder zu einem bereits vorhandenen, etwa gleichaltrigen Katzenkumpel aus.


Alle fünf werden geimpft, gechipt und kastriert beziehungsweise mit verbindlicher Kastrationsauflage vermittelt.


Fünf kleine Geheimnisse auf vier Pfoten. Fünf Persönlichkeiten, die entdeckt werden wollen. Und irgendwo da draußen Menschen, die noch gar nicht ahnen, wie viel Magie ihnen in ihrem Leben fehlt. Wer traut sich in den verwunschenen Wald?


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    Paige

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    Paige, Prue & Piper

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    Cole, Prue & Leo

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    Leo

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    Patty & Kids (rechts Cole)

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    Prue

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Katzenhaus - Stube 6


Kiki. Die kleinste Portion Mut hat manchmal den längsten Anlauf. Manche Katzen erobern die Welt im Sturm. Andere schauen erst einmal zu, wie die Welt so funktioniert. Aus sicherer Entfernung. Mit großen Augen, gespitzten Öhrchen und einem kleinen Herzen, das noch lernen muss, wieder zu vertrauen. Unsere Kiki gehört zu denen, die sich Zeit lassen. Und genau diese Zeit hat sie verdient.  Im Juli 2026 geboren, war ihr Start ins Leben alles andere als unbeschwert. Gerade erst wenige Wochen alt, verlor die kleine Grautigerin gemeinsam mit ihren beiden Schwestern ihre Mama durch einen tragischen Verkehrsunfall. Drei winzige Katzenkinder, für die das Leben plötzlich viel zu groß und die Welt viel zu ungewiss geworden war. Bei uns fanden sie Sicherheit, Geborgenheit und die Möglichkeit, behütet aufzuwachsen.


Kikis Schwestern haben inzwischen ihre Menschen gefunden. Nur für die Schüchternste des einstigen Trios blieb das große Glück bislang aus. Aber wer sagt eigentlich, dass die Stillen immer auf ihr Glück warten müssen? Kiki jedenfalls hat offenbar beschlossen, dass es an der Zeit ist, ihre kleine Komfortzone zu verlassen. Und so wird aus vorsichtigem Beobachten immer häufiger neugieriges Näherkommen. Aus respektvollem Abstand ein interessiertes Schnuppern. Und aus dem kleinen grauen Schatten, der lieber im Hintergrund blieb, eine junge Katzendame, die zunehmend Lust bekommt, im Leben mitzumischen. 


Was Kiki allerdings schon längst meisterhaft beherrscht, ist die Kunst Herzen zu verbinden. Mit Toulouse und Berlioz pflegt sie daher eine innige Freundschaft. Überhaupt ist Kiki eine ausgesprochen soziale kleine Persönlichkeit, die sich in Katzengesellschaft sichtlich wohlfühlt, den Kontakt sucht und genießt. Deshalb steht eines fest: Ein Leben als Einzelprinzessin kommt für Kiki nicht infrage. Sie braucht Artgenossen, mit denen sie spielen, kuscheln, Unsinn anstellen und gemeinsam die Welt entdecken darf. 


Was sie von ihren zukünftigen Menschen braucht, ist keine große Zauberei. Nur etwas, das in unserer schnelllebigen Welt manchmal selten geworden ist: Geduld. Menschen, die nicht erwarten, dass Vertrauen auf Knopfdruck funktioniert. Die kleine Fortschritte genauso feiern wie große. Die verstehen, dass eine Katze nicht weniger Liebe zu verschenken hat, nur weil sie ein bisschen länger braucht, um sie zu zeigen.


Kiki wurde im Juli 2026 geboren und zieht entwurmt, geimpft und gechipt sowie mit der vertraglichen Auflage zur späteren Kastration in ihr neues Zuhause. Dort wünschen wir uns neben liebevoller Katzengesellschaft auch die Möglichkeit zum Freigang nach entsprechender Eingewöhnung. Wer schenkt der kleinen Grautigerin nicht nur ein Zuhause, sondern die Zeit, darin ganz groß zu werden?


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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