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Unsere Hunde

Liebe Tierfreunde,

bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich  eine Terminsprechstunde anbieten. 
Dies dient dazu, den laufenden Tierheimbetrieb aufrecht zu erhalten.


Ihre Vorteile:

Wartezeiten werden vermieden und unser Service wird in der gewohnten Qualität angeboten.


Als Beratungsgrundlage bitten wir Sie, unser Bewerbungsformular (siehe Tierbeschreibungen) auszufüllen.

Entsprechend unserer Philosophie weisen wir darauf hin, dass Sie sich um ein passendes Familienmitglied bewerben.


Alle auf dieser Website verwendeten Texte, Fotos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Teile hiervon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an den Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

Dieser wird dann ggf. den Kontakt zum Urheber oder Nutzungsberechtigten herstellen.


Gisela & Leopold – zwei kleine Senioren und Charakterköpfe die einen behutsamen Neustart verdienen 


Die etwa 2014 geborenen Chihuahuas Gisela (SH 23cm) und Leopold (SH 24cm) kamen zu uns, weil ihr Frauchen sie nicht mehr halten konnte und selbst auf Hilfe angewiesen ist. Für die beiden kleinen Senioren ein großer Einschnitt - und gleichzeitig eine Chance, noch einmal neu anzufangen. Ihr Wunsch: Ein Zuhause:, das Ruhe, Verständnis und verlässliche Strukturen bietet. Am liebsten gemeinsam, denn sie sind ein eingespieltes Team. 


Bei ihrer Ankunft waren beide deutlich verunsichert. Neues Umfeld, neue Menschen, neue Routinen - das muss ein kleiner Chihuahua erst einmal verarbeiten. Leopold ist der vorsichtigere von beiden. Er beobachted lange aus der Distanz, tastet sich vor und öffnet sich erst, wenn er echtes Vertrauen gefasst hat. Gisela ist mutiger: Sie taut nach kurzer Eingewöhnung auf, sucht aktiv Kontakt, genießt Ansprache und lässt sich gern streicheln - natürlich in ihrem Tempo. Mit ruhigen konstanten Bezugspersonen machen beide kontinuierliche Fortschritte. Dinge, die anfangs schwierig waren - etwa das Anlegen der Leine oder Pflegeroutinen wie Augen säubern - gelingen inzwischen zuverlässig und ohne großes Drama.


Gisela und Leopold reagieren empfindlich auf plötzliche oder ungewollte Berührungen. Wird etwas zu schnell oder zu fordernd, kann ein Schnapper kommen. Mit wachsender Sicherheit legt sich dieses Verhalten deutlich - dennoch sollten ihre Menschen Erfahrung mit kleinen, charakterstarken Hunden mitbringen.


Vermutlich hat unser Duo nie konsequent das kleine Hunde-1x1 gelernt. Sie sind unverfälscht, eigenwillig, charmant und einfach sie selbst.


Gisela und Leopold kamen stark übergewichtig und nicht im besten Pflegezustand zu uns. Aktuell befinden sie sich auf Diät - Mit ersten Erfolgen. Beide sind geimpft und gechipt. Leopold ist kastriert. Als Chihuahuas gehören Giesela und Leopold zu den Qualzucht-betroffenen Rassen; beide weisen eine Form der Kurzköpfigkeit (Brachyzephalie) auf. Besonders bei Giesela sind Atemgeräusche deutlich hörbar, das erfordert ein verantwortungsvolles Umfeld, angepasste Belastung und viel Feingefühl.


Wir wünschen uns für die Beiden ein ruhiges Zuhause ohne kleine Kinder, Menschen, die Geduld, Empathie und Struktur mitbringen, ein Umfeld, das sie so nimmt, wie sie sind - mit Senior-Charme, Lernpotenzial und eigenem Kopf. Wer sich auf dieses Duo einlässt, gewinnt zwei kleine Persönlichkeiten, die mit iher Mischung aus Ernsthaftigkeit, Witz und Treue jeden Tag bereichern.


Hier gehts zum Bewerbungsformular.


©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.



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Feuer frei – hier kommen Lilo und Stitch


Das etwa sieben Monate alte Geschwisterpaar Lilo (Hündin) und Stitch (Rüde) wurde bei eisigen Temperaturen nachts ausgesetzt in einem Kinderwagen aufgefunden und zu uns gebracht. Besonders irritierend: Beide waren zu diesem Zeitpunkt kurz geschoren. Trotz ihres schwierigen Starts begegnen beide ihrer Umwelt offen und neugierig – als herzliche, lebhafte Jungspunde mit ordentlich Energie.


Sie möchten ihre Welt entdecken, jeden Tag Neues erleben und sind ständig in Bewegung. Altersgemäß fällt es ihnen noch schwer, zur Ruhe zu kommen, dafür bringen sie umso mehr Lebensfreude, Spielfreude und Tatendrang mit. Mit klarer, liebevoller Anleitung finden beide jedoch gut in kleine Pausen und nutzen diese auch gern für ein Nickerchen – so viele Eindrücke wollen schließlich verarbeitet werden.


Erziehung haben Lilo und Stitch bislang kaum erfahren und stehen am Anfang ihres Lernwegs. Viele Alltagssituationen, Regeln oder Grundsignale sind ihnen noch neu. Das macht sie zu kleinen "Pfotenprojekten", die viel Freude daran haben, gemeinsam mit ihren Menschen neues zu lernen und zu wachsen. Ihre Lernbereitschaft ist groß und sie nehmen klar kommunizierte Grenzen gut an - gerade weil sie so aufmerksam, interessiert und aufgeschlossen sind. 


Charakterlich unterscheiden sich die beiden ein wenig: Lilo ist die dynamischere Entdeckerin von beiden: mutig und meistens vorneweg. Sie zeigt Lebensfreude pur und lässt sich schnell auf neue Situationen ein. Stitch zeigt sich insgesamt etwas ruhiger, dabei aber ebenfalls neugierig und offen, seine Umwelt zu erkunden. Er wirkt ein wenig bedachter, freut sich aber genauso über gemeinsame Aktivitäten und menschliche Nähe. 


Im Kontakt mit anderen Hunden wirken beide noch etwas unerfahren und planlos, was ihrer Vorgeschichte entspricht. Mit einfühlsamer Begleitung können sie hier schnell Sicherheit gewinnen und positive Erfahrungen sammeln.


Für Lilo und Stitch suchen wir aktive, geduldige Menschen, die Zeit, Lust und Freude daran haben, jungen Hunden Struktur zu geben, sie durchs Leben zu begleiten und den Alltag gemeinsam zu meistern. Die beiden können zusammen, aber auch getrennt in ein geeignetes neues Zuhause ziehen. Lilo und Stitch erblickten im Jahr 2025 das Licht der Welt und ziehen gechippt, geimpft und entwurmt ins neue Zuhause.


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.



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    Lilo

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    Stitch

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    Lilo (links) & Stitch (rechts)

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„Wer sich verirrt hat, braucht keinen Helden - sondern jemanden, der den Weg mit ihm geht.*


14. Oktober 2025. Kurz vor Feierabend hält die Feuerwehr vor unserem Tor. In der Gitterbox auf der Ladefläche: ein kleines

Häufchen Elend, das schon so viel hinter sich hatte und dem wir einen neuen Namen gaben. Denn: wer einen Neuanfang wagt, darf die Vergangenheit hinter sich lassen. Carlchen - ein Hund, der zu Herzen geht.


Carlchen (SH 56cm) ist ein in etwa 6 Jahre alter Old English Bulldog-Rüde, der in seinem jungen Leben scheinbar schon einiges mitgemacht hat.

Mehrfach weitergereicht - als Wanderpokal ohne Struktur und feste Bezugsperson - scheint er das Vertrauen in den Menschen und die Welt zum Teil verloren zu haben. Er kam zu uns, nachdem es in seinem letzten Zuhause zu einem Beißvorfall gegenüber seinen Haltern kam.


Carlchen präsentiert sich als stark verunsicherter, skeptischer Hund, der einen riesigen Rucksack voller Befürchtungen mit sich trägt. Das Betreten seines Zwingers war zunächst nicht möglich, mittlerweile duldet er aber ihm bekannte Personen in seiner Nähe und zeigt zu diesen auch ein freundliches, teils anhängliches Verhalten – immer noch zurückhaltend und mit Vorsicht zu genießen, aber mit echtem sozialen Interesse.


Er sucht Nähe, bleibt dabei aber stets wachsam und misstrauisch.

Bei seiner Hauptbezugsperson zeigt Carlchen Ansätze sozial motivierten Verhaltens anderen Personen gegenüber. Carlchen reagiert aus seiner Unsicherheit heraus mit deutlichem Abwehrverhalten – so wählt er häufiger den Vorwärts- als den Rückwärtsgang und würde dabei ernsthaft verletzen.

Für Menschen wirkt so ein Verhalten auf den ersten Blick oft schwierig und aggressiv - für Carlchen jedoch ist es schlicht logisch. Wenn man so viele Befürchtungen mit sich trägt, erscheint Angriff oft als beste Verteidigung. Wer sich wirklich sorgt, reagiert eben manchmal laut und heftig und bei Carlchen heißt das: Er wählt den Weg, der ihm aus Hundeperspektive Sicherheit verspricht.


Für Carlchen suchen wir niemanden, der den Helden spielen möchte! Wir suchen ausschließlich erfahrene Menschen, die mit verhaltensauffälligen, potenziell gefährlichen Hunden vertraut sind. Menschen, die wissen, welche Verantwortung sie übernehmen, wenn sie sich einem Hund wie ihm annehmen.


Konsequenz, Souveränität und die Fähigkeit, Körpersprache zu lesen und richtig einzuordnen, sind absolute Grundvoraussetzungen. Carlchen braucht ein ruhiges, strukturiertes Umfeld ohne Kinder, ohne Katzen, in dem er Sicherheit finden und in kleinen Schritten lernen darf, dem Leben wieder Vertrauen zu schenken.


Carlchen ist kein Hund für Anfänger, kein neues „Versuchsobjekt" und kein Hund, der „gerettet" werden muss, damit der Mensch sich besser fühlt - er braucht Menschen, die ihn sehen, verstehen, anleiten und schützen.


Wer bereit ist, sich dieser Verantwortung bewusst zu stellen und ihm mit Wissen, Geduld, Klarheit und Fairness begegnet, kann in Carlchen einen sensiblen, loyalen Begleiter finden, der sein Herz nur wenigen schenkt - denn die Bereitschaft und der Wunsch nach Vertrauen und Bindung stecken in ihm; sie müssen nur mit Respekt und Verständnis aufgebaut werden.


Carlchen braucht keinen Retter - sondern jemanden, dessen innere Haltung, Erfahrung und Kompetenz ihm Orientierung, Sicherheit und Kompass ist.


Carlchen ist kastriert, gechipt und geimpft. Den Maulkorb kennt er aus seinem Vorleben augenscheinlich noch nicht.


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Die „Black Pearl“ unseres Tierheims. Mave (SH 54cm) gelangte als Privatabgabe zu uns und erblickte am 11.07.2020 das Licht der Welt auf Mauritius. 


Sie ist eine selbstbewusste Hündin, die sich in ihrer gewohnten Umgebung mit starker Persönlichkeit zeigt. Mave ist sehr einnehmend und weiß, wie sie ihre Wünsche durchsetzen kann. Ein wahres Manipulationstalent! Setzt sich z.B. ein ihr bekannter Mensch auf einen Stuhl und Mave besinnt sich, auf den Schoss springen zu wollen, dann macht sie das sehr charmant, wird aber darauf bestehen, dort zu verweilen. Einschränkungen, besonders körperlicher Art, will Mave nicht akzeptieren und wehrt sich.


Vor einer Auseinandersetzung scheut sich die intelligente Hündin keinesfalls und benutzt dabei gerne mal ihre 42 Argumente. Ist der Mensch in der Lage Mave und ihre Launen (aus-)zu halten und ihr konsequent aber wohlwollend unsere menschlichen Verhaltensregeln zu erklären, dann ist sie durchaus kompromissbereit.


Mave ist wichtig wer sie ist!

Sie legt großen Wert auf ihren Status, „Mensch“ muss sich zunächst das Ansehen der Hündin erarbeiten bzw. verdienen, damit diese dessen Entscheidungen annehmen kann. So sicher und klar Mave auch in einer ihr vertrauten Umgebung und bei ihr vertrauten Menschen auftritt, so unsicher und skeptisch kann sich die sensible Schönheit in der Fremde zeigen! Neue Orte, Umgebungen und Situationen können sie durchaus überfordern.


Bei fremden Menschen ist zunächst Vorsicht geboten, teils aus Unsicherheit, teils aus Antipathie wählt Mave keinesfalls den Rückwarts-, sondern viel mehr den Vorwärtsgang inkl. ihrer Zähne. Bei ihren Bezugspersonen kann sie sich durchaus mal auf eine ruhige Kuscheleinheit einlassen oder ihre lustige Seite zeigen.


Mave liebt es in der Sonne zu liegen und die Welt zu beobachten, wird ihr allerdings langweilig, so begibt sie sich gerne auf die Suche nach ihrem ganz eigenen Abenteuer.


Springen kann die bewegungsfreudige Hündin wirklich gut, auch über Zäune!


Maves Verträglichkeit mit Artgenossen ist stark sympathieabhängig, Katzen wiederum sollten ihr nicht unbedingt über den Weg laufen.


Mave zeigt sich im Bezug auf ihre Ressourcen aggressiv.


Für diesen wunderschönen Charakterkopf suchen wir nun also hundeerfahrene Menschen, welche bereit und motiviert sind mit ihr zu arbeiten, ihr die Welt zu erklären und sich mit ihr fair aber klar über die geltenden Regeln zu unterhalten, ohne sie und ihr Wesen verändern zu wollen. Ist „Mensch“ bereit diesen Weg mit Mave zu gehen, wird er mit einer treuen Begleiterin belohnt. Sie wird nur in Haushalte ohne Kinder vermittelt.


Mave ist gechippt, geimpft und intakt.


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    Buddeln und danach auch so aussehen...was könnte es Schöneres geben?

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    Kuschelzeit

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    ...achso ich bin eine echte Rakete...wenn ich renne...gibts kein Halten mehr..

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    ...Umgraben gehört übrigens zu meiner Kernkompetenz

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    ...Hab ich Dreck auf der Nase? Hmh... egal

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    Jaaa...ich habe im Sand gespielt ...

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    Spaziergang in der Natur

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Junger Gute-Laune-Bär sucht Weggefährten fürs Leben


Dürfen wir vorstellen? Flusi das Sockenmonster… ähm, Paul natürlich!


Der junge Mix-Rüde (vermutlich Puli/Riesenschnauzer ca. 65 cm Schulterhöhe) kam als Sicherstellung zu uns, nachdem sein Halter verstorben war. Sein genaues Alter ist unbekannt, wir schätzen ihn jedoch auf etwa 2 bis maximal 2,5 Jahre - also schätzungsweise 2023 geboren.


Junghundtypisch steckt Paul voller Energie und bringt ordentlich Schwung in die Bude. Vom Typ her ist er freundlich, fröhlich und mit seinen braunen Kulleraugen und der stets wedelnden Rute zaubert er jedem ein Lächeln ins Gesicht. Trotz seiner Freundlichkeit hat er bislang wenig Erziehung genossen – anspringen, ziehen, stürmen konnte er hervorragend!


Die ersten Schritte zur Leinenführigkeit sind gemacht, das Anspringen gehört der Vergangenheit an – trotzdem braucht Paul weiterhin konsequentes Training. Bisher war ihm das Prinzip der Zusammenarbeit mit dem Menschen fremd, doch er zeigt sich lernfreudig, aufmerksam und motiviert, wenn man ihn liebevoll an die Pfote nimmt.


Paul nutzt seinen Charme geschickt – funktioniert das nicht, wird er kreativ und fordernd. Frust kann er noch nicht gut aushalten und kommentiert dann gerne lautstark oder körperlich. Seine künftigen Menschen sollten daher standfest, geduldig und klar in der Führung sein.


An seiner Impulskontrolle und Frusttoleranz darf weiter gearbeitet werden – Bewegungsreize wie Enten oder Wellen findet er höchst spannend. Mit konsequenter Anleitung wird Paul aber ein entspannter, lebensfroher Begleiter.


Zur Verträglichkeit mit Artgenossen können wir noch keine abschließende Aussage treffen. An der Leine zeigt er sich interessiert, aber aufgeregt. Unter Anleitung konnte er lernen, statt zu pöbeln lieber zu beobachten. Der direkte Kontakt wird bald behutsam getestet.


Kinder im Teenageralter können wir uns vorstellen, sofern die Erwachsenen klar führen. Katzen oder Kleintiere sollten nicht im neuen Zuhause leben. Aufgrund seiner Größe wünschen wir uns ein Zuhause ohne viele Treppen.


Paul ist gechipt und intakt.


*Hinweis: Die Vermittlung erfolgt vorbehaltlich der noch abschließenden Klärung etwaiger Eigentumsansprüche möglicher Erben durch das Veterinäramt der Stadt Brandenburg an der Havel.


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.


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Looney (SH 58cm) - Die clevere Schäferhund-Mischlingshündin ist ca. 2020 geboren und gelangte zu uns, da sie ausgesetzt wurde. Fremden Menschen gegenüber ist Looney skeptisch und bringt dies mittels verbellen oder Scheinattacken zum Ausdruck. Wird Looney nicht der Raum gegeben, den sie benötigt, so kann es vorkommen, dass die Hündin schnappt bis hin zum Beißen. Untersuchungen und Fellpflege können Bezugspersonen ohne Probleme bei der sensiblen Hündin durchführen, ebenfalls kann Looney Kuscheleinheiten und Gassirunden in ruhigerer Umgebung mit dem Menschen (und anderen Hunden) zusammen genießen. Looney liebt ihre Spielzeuge - diese umher zu werfen und nach Lust und Laune zu zerfetzten bereitet ihr die größte Freude!


Um Looneys Vertrauen zu gewinnen braucht es Zeit und Einfühlungsvermögen, hat man es aber einmal erlangt, dann geht die Hündin eine starke, ehrliche und tiefe Bindung mit ihrem Menschen ein. Nichtsdestotrotz sucht Looney sich ihre „Lieblingsmenschen“ selber aus, so bindet sie sich stark an einzelne Personen und würde alles für sie tun, leitet man die Hündin in dieser Beziehung allerdings nicht liebevoll und klar an, so beansprucht sie den Menschen auch gerne für sich.


In der Hundegruppe benötigt Looney ggf. Anleitung um sich angemessen zu verhalten, das Beisein ihres Menschen kann durchaus ein Auslöser für Auseinandersetzungen sein, wenn der Hündin nicht entsprechend erklärt wird, dass es nicht "mein Mensch" bedeutet.

Ebenfalls geht Looney keinem Streit aus dem Weg und schickt gerne ihr vertraute Hunde vor, um diesen zu provozieren. Mit entsprechend klarer und ruhiger Unterstützung ist Looney durchaus kompatibel mit verschiedenen Hundetypen, allerdings ist das sympathieabhängig.


Looney hat einen eigenen Willen und kommuniziert diesen direkt und deutlich, obgleich sie dabei ein unsicheres Auftreten hat. Für die empfindsame und unruhige Hündin suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, welche sie an der Pfote nehmen, ihr Regeln geben, ihr Führung und Sicherheit bieten, sie in ihrer Hektik und Unsicherheit auffangen und stabilisieren können. Looney hat das Gefühl für alles verantwortlich zu sein. Mit dieser „Aufgabe“ ist die Hündin massiv überfordert und benötigt jemanden, der ihr zeigt, dass diese Aufgabe der Mensch übernimmt.


Looney hat Angst vor Knallern und lauten Geräuschen, weshalb für sie ein Leben in der Stadt ungeeignet ist. Sie hat zwar bereits mit Kindern zusammengewohnt, allerdings würden wir ein Zuhause ohne Kinder aufgrund ihres teilweise sprunghaften Verhaltens bevorzugen.


Looney ist gechippt, geimpft und intakt.


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© Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.


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Milow – Sheriff, Eigenbrödler und Ehrenhund sucht seine Deputys


Der Dobermann-Schäferhund-Mix Milow (SH 61cm) erblickte im August 2014 das Licht der Welt und gelangte als behördlich Sicherstellung zu uns ins Tierheim.


Als Milow bei uns einzog, kannte er noch nicht viel von der Welt – vermutlich hatte er sie bisher eher vom Balkon aus beobachtet.


Trotz eines holprigen Starts in den Tierheimalltag fand sich der Rüde ein und konnte nach anfänglicher Skepsis eine Beziehung zu seinen Pfleger:innen und Pat:innen aufbauen.


Milow gibt gerne den „harten Hund“ und zeigt sich fremden Menschen gegenüber außerhalb seiner Stube zunächst neutral – manchmal auch skeptisch, wenn sie etwas von ihm wollen. Abhängig von der Sympathie lässt er sich aber durchaus davon überzeugen, dass Streicheleinheiten ganz angenehm sein können (auch wenn er das natürlich niemals zugeben würde, wenn man ihn fragt).


Aufgrund seines bisher reizarmen Lebens braucht er manchmal etwas länger, um neue Eindrücke zu verarbeiten. Draußen erinnert er sich gelegentlich erst auf den zweiten Blick daran, dass er mit einem Menschen unterwegs ist.

In unbekannten Situationen zeigt er sich mitunter unsicher – so fand er es zum Beispiel „hochdramatisch“, als ein großer Kran auf dem Gelände Baumaterial abgeladen hat. Flucht war sein erster Impuls. Mit Geduld, Zuspruch und Rückhalt gelang es ihm jedoch schnell, in eine beobachtende Rolle zu wechseln und die Situation gut zu bewältigen.


Beziehungsarbeit ist bei Milow das A und O.


Er kann sich mit mehreren Menschen arrangieren, binden möchte er sich aber nur an wenige. Hat er erst einmal eine Bezugsperson gefunden, zeigt er sich verschmust, zugewandt und – trotz seines gesetzteren Alters – gelegentlich verspielt.


Den Tierarzt hingegen hat Milow „zum Fressen gern“, weshalb eine sichere Fixierung zwingend erforderlich ist. Seine Bein- bzw. Pfotenregion möchte Milow unangetastet wissen und macht das auch gerne deutlich, in dem er Zähne zeigt.


Hat man Milow das erste Mal an der Leine, braucht man Standfestigkeit. Leinenführigkeit ist für ihn durchaus tagesformabhängig und fällt ihm zeitweise schwer. Mit der richtigen Person kann er aber durchaus ordentlich laufen und sich auch gut orientieren.


Wird Milow von Reizen überflutet, neigt er dazu, in seinem früheren Leben erlernte Verhaltensmuster „abzuspulen“ – oft ist er dann so in seinem eigenen Film versunken, dass der Mensch keine Rolle spielt.

Besteht man jedoch darauf, im Abspann nicht nur als Statist zu erscheinen, sondern als Hauptdarsteller gemeinsam mit unserem „Fledermausöhrchen“, kann man mit Milow viel Freude haben und die Zeit genießen.


Im Hundekontakt zeigt sich Milow souverän und fair-kommunizierend. Er lief bei uns bereits in gemischten Gruppen, bevorzugt aber tendenziell die Gesellschaft von Hündinnen. Die Verträglichkeit ist bei ihm jedoch stets sympathieabhängig und muss im Einzelfall getestet werden.


In Anwesenheit des Menschen kann Milow sozialmotivierte Aggression gegenüber anderen Hunden zeigen. Hat man ihm jedoch klar gemacht, dass das nicht sein Job ist, sondern der Mensch die Verantwortung übernimmt, kann er sich zurücknehmen – auch wenn er innerlich bereit wäre, sofort einzugreifen. Ganz Sheriff eben: „Freund und Helfer“, aber notfalls auch mal der Kneipenschläger.


Rassebedingt findet Milow schnell den An-Knopf – den Aus-Knopf jedoch gelegentlich schwer. Im Haus kann er gut abschalten und liebt es, in seinem Körbchen zu dösen. Draußen hingegen ist er oft aufgeregt und braucht eine ruhige, souveräne Führung.

Für den Hundeplatz ist Milow weder von Wesen noch Alter her geeignet.

Von Formalismus oder blindem Gehorsam ist abzuraten – Milow braucht eine Beziehung auf Augenhöhe, keine Dressur. Nur so kann er bewusst in den Kontakt mit dem Menschen treten, anstatt bloß automatisiert Verhalten abzuspulen.


Wir suchen für Milow erfahrene Hundemenschen, die unseren robusten Rentner nicht verbiegen, sondern annehmen und begleiten, wie er ist – mit all seinen Ecken, Kanten und seinem goldenen Kern.

Wer es schafft, sich in Milows Herz zu schleichen, bekommt einen treuen Freund und Seelengefährten.


Für Milow wäre ein Zuhause ohne viele Treppen ideal. Kinder, Katzen oder Kleintiere sollten nicht im Haushalt leben.


Milow ist gechippt, geimpft und intakt.


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Ranger – Hasenherz im Wolfsmantel


Ranger (65 cm) gelangte zusammen mit seinem Bruder Rambo als behördliche Sicherstellung zu uns ins Tierheim und erblickte etwa 2021 das Licht der Welt. Der bildschöne Rüde wickelt mit seinen braunen Augen und großen Ohren so ziemlich jeden um die Pfote, aber Achtung!


Fremden Menschen ggü. zeigt sich Ranger äußerst skeptisch und benötigt Anleitung und Sicherheit seitens seiner Bezugspersonen, damit er entsprechende Begegnungen gut meistert. Sobald der Rüde das Gefühl bekommt, die fremde Person könnte etwas von ihm wollen und da kann schon ein Blick reichen, geht er ins drohen über, um den Abstand zu halten oder zu vergrößern. Teilweise zeigte er in der Vergangenheit ebenfalls die Tendenz zur Flucht, was er mittlerweile abgelegt hat, wenn er den nötigen Rückhalt bekommt. Wird seine Individualdistanz unterschritten oder sein Drohen ignoriert, so können wir nicht ausschließen, dass er ebenfalls seine Zähne nutzen würde, um sich Raum zu schaffen.


Wenn Ranger erst einmal eine Beziehung zu einem Menschen aufgebaut hat, dann ist diese ehrlich und tief. Untersuchungen, medizinische Versorgung, Fell- und Krallenpflege sind kein Problem, Kuscheln tut er für sein Leben gerne!


In seinem Leben vor dem Tierheim scheint der junge Rüde nicht viel kennen gelernt zu haben, was nicht nur seine Skepsis gegenüber fremden Menschen, sondern auch seine Umweltunsicherheit erklären könnte.


Ranger liebt es zusammen die Welt zu erkunden, solange er dabei Sicherheit vermittelt bekommt und an die Pfote genommen wird. Ausflüge zusammen mit anderen Hunden, Begegnungen mit Fremdhunden, Hühnern, fremden Menschen, Pferden, Autos und Fahrradfahrern meistert er im entsprechenden Rahmen bereits wunderbar.


Fremde Gegenstände oder Treppen können für Ranger gelegentlich immer noch aufregend sein, mit einer geduldigen und souveränen menschlichen Anleitung lässt er sich aber auch in solchen Momenten mitnehmen und ermutigen, die "gruseligen" Objekte mal genauer zu begutachten. Ein großer Fortschritt, denn zu Beginn gab es für Ranger nur Flucht oder Erstarren.


Schäferhund-typisch ist Ranger sehr wachsam und aktiv, weshalb es Menschen bedarf, die dieses Maß an Energie richtig zu lenken und zu nutzen wissen, allerdings auch verstehen, wie wichtig es ist, dass der Hund Ruhe lernt.


Ruhe halten fällt Ranger zeitweise aufgrund seiner Reizoffenheit immer noch schwer, allerdings lässt er sich gut anleiten und mit der nötigen Geduld und Konsequenz, kann er bei den entsprechenden Menschen irgendwann selbstständig in die Ruhe finden und diese auch über eine gewisse Zeit, unter geeigneten Bedingungen, halten.


Aufgrund seiner Stressanfälligkeit, ist Ranger nicht für den Hundesport geeignet.


Mit anderen Hunden ist Ranger prinzipiell erstmal verträglich, bei Rüden entscheidet gelegentlich die Sympathie. Im Hundekontakt lässt sich Ranger gut führen und anleiten.


Ranger ist gut leinenführig, orientiert und kann mit entsprechender Hilfestellung auch entspannt an der Schleppleine laufen.


Wir konnten allerdings ein jagdliches Interesse bei dem Rüden feststellen, welches sich bisher gut leiten ließ.


Für Ranger suchen wir nun also einfühlsame und souveräne Hundemenschen, welche Lust, Zeit und die nötige Geduld haben, um dem kleinen „Mut-Sucher“ die Welt zu zeigen und mit ihm zusammen zu erkunden. Welche für ihn der Fels in der Brandung sein können und die sich nicht entmutigen lassen, auch wenn´s mal schwer wird. Unter der richtigen Anleitung und mit dem nötigen Know-How ist Ranger ein wahrer Herzensbrecher und hat das Potential ein guter Begleiter zu werden.


Aufgrund Rangers Unsicherheiten würden wir eine ländlichere Umgebung als zukünftiges Zuhause vorziehen.


Wir können uns vorstellen, dass Ranger mit rücksichtsvollen Kindern im Teenageralter keine Probleme hat, solange sie mit ins Training bzw. den Alltag eingebunden werden.


Während das Autofahren für Ranger einen enormen Stressfaktor darstellte, fährt er mittlerweile, nach anfänglichen Unmutsäußerungen, gut im Auto mit und beobachtet die Welt, welche an ihm vorbei zieht.


Ranger ist gechipt, geimpft und intakt.


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Kenia – Ein Seelenhund für Kenner


Unsere temperamentvolle Kenia erblickte etwa 2015 das Licht der Welt und gelangte als behördliche Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Trotz der braunen Kulleraugen und ihrem „Goofy-haften“ Blick sollte man Kenia nicht unterschätzen. Die Hündin hat es faustdick hinter ihren Schlappohren und benötigt erfahrene, ruhige und souveräne Menschen, damit sie ihr volles Potential entfalten kann. Kenia ist eine ordentliche Portion Hund, welche einen enormen Bewegungsdrang mitbringt.


Als Couchpotato sehen wir unsere Kenia nicht und würden uns wünschen, dass ihre zukünftigen Menschen ebenso viel Freude an gemeinsamer Zeit in der Natur haben wie unsere energiegeladene Hündin. Wir könnten uns vorstellen, dass unsere Kenia viel Freude an gemeinsamen Hobbys wie Mantrailing oder Fährtenarbeit haben würde, was natürlich kein Muss ist. Nichts desto trotz oder gerade aufgrund ihrer dynamischen Art ist es für Kenia enorm wichtig, von ihren Menschen angeleitet zu werden, um in die Ruhe zu finden.


Die Hündin neigt dazu, sich in Reizen zu verlieren, ebenso wird sie schnell hektisch und mental instabil. Unter der Anleitung ihrer Bezugsperson lässt sie sich mittlerweile gut regulieren und stabilisieren. Auf Gassirunden, Socialwalks und Kursen zeigt Kenia, wie viel sie schon gelernt hat. Um der Hündin den nötigen Rahmen zu bieten, muss zuverlässig und konsequent weiterhin an der Orientierung und Leinenführigkeit gearbeitet werden, damit sie im Kontakt mit dem Menschen bleibt und sich nicht im Außen verliert.


Kenia hat 42 Zähne und die weiß sie auch zu nutzen. Fremde Menschen findet die intelligente Hündin zunächst überflüssig und würde durchaus zubeißen, wenn sie die Möglichkeit hätte und entsprechende Anleitung fehlt. Insbesondere auf fremde Männer könnte Kenia vorerst verzichten, lässt sich allerdings erklären, welches Verhalten erwünscht/unerwünscht ist und im geeigneten Rahmen gut durch solche Situationen führen. Das Tragen eines Maulkorbes ist für Kenia und zur Sicherheit aller Beteiligten in bestimmten Momenten unabdingbar und ihre zukünftigen Zweibeiner sollten keine Probleme haben, diese verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen.

Das Tragen eines Maulkorbes ist Kenia gewöhnt und hat damit keine Probleme.


Durfte man Kenia erst einmal kennenlernen und hat sie einen ins Herz geschlossen, dann zeigt sie sich von ihrer bezauberndsten Seite. Fellpflege, Untersuchungen und medizinische Versorgung lässt sie ohne Probleme durch ihr vertraute Personen durchführen. Gemeinsam Dinge erleben, Aufgaben meistern und die Welt entdecken bereiten ihr große Freude. Ihr absolutes Highlight ist aber eine ausgedehnte Kuscheleinheit! Fester Anschluss ist für Kenia sehr wichtig!


Kenia ist nicht prinzipiell unverträglich mit Artgenossen, allerdings ist das bei der Hündin stark sympathieabhängig. Dass ein friedlicher Kontakt möglich ist, durfte die Hündin bei uns zwar bereits lernen, allerdings nutzt sie gerne die Lücken und Schwächen des Gegenübers aus. Somit sollte Kenia weiterhin die Möglichkeit bekommen, unter gekonnter und fachkundiger Anleitung mit geeigneten Hunden, ihre Kompetenzen dahingehend ausbauen zu dürfen.


Kenia verfügt über ein gesteigertes jagdliches Interesse.


Zu ihrer Anfangszeit im Tierheim zeigte sie ebenfalls ein fehlgeleitetes Beutefangverhalten ggü. Fahrrädern, welches sie mittlerweile dank des Trainings abgelegt hat. Trotzdem etwas, was im Hinterkopf behalten werden sollte.


Kenia ist bedingt ressourcenaggressiv, sowohl Futter, als auch Spielzeug oder Menschen können für sie einen Streitpunkt darstellen. Ein Umstand welcher Bedacht werden sollte.


Ebenfalls zeigt Kenia eine territorialmotivierte Aggression, welche sich nicht nur durch Bellen oder Knurren äußert, sondern im Ernstfall auch zu Verletzungen führen würde.


Für unsere Kenia suchen wir nun also aufgrund ihres anspruchsvollen Wesens erfahrenste Hundemenschen, welche auf der Suche nach einem wahren Herzenshund sind. Menschen, die Kenia erklären können, wie man sich in unserer Gesellschaft verhält. Die sie lenken, ihr die nötige Anleitung, Sicherheit und den nötigen Rahmen geben können. Der bestehende Trainingsplan wird auf die neue Mensch-Hund-Kombi übertragen und individuell anhand aktueller Bedarfe angepasst werden. Ebenso erfolgt die Begleitung der Kennenlernphase durch einen ausgebildeten Hundetrainer.


Kenia wird nicht in einen Haushalt mit Katzen, Kleintieren oder Kindern vermittelt.


Dennoch wäre eine ländlichere, ruhigere Umgebung für Kenia aufgrund ihres Wesens geeigneter, damit sowohl sie, als auch ihre Menschen nicht dauerhaft herausfordernden Situationen ausgesetzt sein müssen.


Als Hofhund eignet sich Kenia jedoch nicht.


Kenia ist gechipt, geimpft und kastriert.


*Hinweis: Kenia wurde am 25.10.23 auf Grund eines Kreuzbandrisses operiert und kam kurzfristig zur Therapie in eine Pflegestelle. Seit dem 01.01.24 ist sie wieder zurück im Tierheim und wird nach tierärztlicher Anordnung durch die Mitarbeiter und einer Therapeutin nachversorgt (Muskelaufbau und Beinstrecken durch verschiedene Übungen, Massage etc.)


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    Wie vermeiden jegliche Art von menschlich unterstützten Jagd- und Hetzspielen. Anders verhält sich dies bei eigenständigem Spiel mit dem Ball ohne menschliche Beteiligung.

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    Nein. Der Ball wird weder geschossen noch geworfen, auch nicht wenn der Hund dazu auffordert. Außerdem soll die Ressource durch den Menschen problemlos entzogen werden können.

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    Hundeschule

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    Wir üben "Tierarzt" - Spontan-Besuch in der Praxis i. R. d. Trainings

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Otis – Charakterkopf mit großem Entwicklungspotenzial sucht erfahrenes Zuhause 


Otis gelangte als behördliche Sicherstellung zu uns ins Tierheim und ist etwa 2021 geboren. Der sensible Rüde ist das beste Beispiel für das Sprichwort: harte Schale, weicher Kern.


Wie es scheint durfte Otis in seinem bisherigen Leben weder Regeln, noch Grenzen kennen lernen und ein „Nein“ akzeptierte der Rüde nur ungern. Otis stellt Menschen prinzipiell erstmal in Frage und es kann vorkommen, dass er den Menschen korrigiert, wenn ihm etwas nicht passt. Je nach Situation kommen da auch mal Zähne zum Einsatz.


Fremden gegenüber ist Otis zunächst distanzlos und skeptisch, je besser er einen Menschen kennt, desto mehr testet er aus, wie weit er gehen kann. Manipulieren kann der Rüde mit den braunen Kulleraugen übrigens ganz hervorragend!


Das Ansehen des Rüden muss sich „Mensch“ zunächst erarbeiten. Otis zukünftige Zweibeiner sollten bereit und in der Lage sein seine Fragen klar, wohlwollend, ruhig und konsequent zu beantworten und mit ihm den ein oder anderen Konflikt durchzustehen.

Otis benötigt Beständigkeit und Sicherheit in einer Mensch-Hund-Beziehung, damit er die Kontrolle abgeben kann. Seinen Bezugspersonen gegenüber zeigt sich der Rüde durchaus aufgeschlossen, lässt sich mittlerweile gut berühren und medizinisch versorgen, ruhige Kuscheleinheiten kann Otis ebenfalls bei ihm vertrauten Personen sehr genießen.


Im Haus kann der Rüde selbstständig zur Ruhe finden, wenn vor dem Fenster nicht zu viel Trubel ist. Draußen zeigt sich Otis neugierig, wird allerdings auch schnell spannig, unruhig und aufgeregt. In solchen Momenten benötigt er die Anleitung des Menschen, um sich nicht in Situationen rein zu steigern und den Kopf zu verlieren.

Aktuell wird an der Orientierung am Menschen gearbeitet, ebenso wie an der Leinenführigkeit, wobei Otis bereits Fortschritte zeigt. 


Als Otis zu uns ins Tierheim kam, konnte er Frust kaum aushalten. In stressigen, überfordernden oder frustrierenden Situationen suchte er sich ein Ventil, um den inneren Druck los zu werden. Mal buddelte er eifrig ein Loch, mal musste ein Eimer dran glauben - doch manchmal richtete sich seine Anspannung leider auch gegen den Menschen am anderen Ende der Leine. Mit der Zeit wurden diese Reaktionen seltener und deutlich abgeschwächt, ganz ausschließen lassen sie sich jedoch nicht. 


Otis Menschen sollten ihn in diesen Momenten ruhig und souverän durch die Situation begleiten, ihm den nötigen Rückhalt geben und bereit sein, das mit ihm zusammen durchzustehen. Diese Attacken richten sich nicht (addressiert) gegen den jeweiligen Menschen, sondern zeugen daher, dass der Rüde nie lernen durfte Frust auszuhalten, sich selbst zu regulieren und in solchen Situationen eine andere Lösung zum Stressabbau zu finden. Ebenfalls zeigt sich der Rüde ressourcenaggressiv. Ergo: An Otis Frusttoleranz wird weiterhin gearbeitet.


Andere Hunde bzw. Sozialkontakte scheint der Rüde nie wirklich kennen gelernt zu haben. Bei kleinen Hunden zeigt Otis leider ein fehlgeleitetes Beutefangverhalten.


Die Verträglichkeit mit anderen Hunden wird zu einem passenden Zeitpunkt behutsam getestet und nachgetragen.


Für unseren Otis suchen wir erfahrenste Hundemenschen, die genau wissen was sie tun und im Umgang mit Hunden wie Otis geschult sind. Seine neuen Menschen müssen bereit und in der Lage sein Arbeit in den hübschen Rüden zu investieren, sich auf Konflikte einzulassen, den Hund aufzufangen, abzuholen und sich nicht entmutigen zu lassen, auch wenn der Weg mal steinig wird. Otis möchte gesehen, geliebt und gehalten werden- ebenso möchte er ernst genommen und angeleitet werden. Der Rüde ist ein richtiger Kumpeltyp, welcher sich eng an seine Menschen bindet und viel Potential mitbringt ein richtig cooler Begleiter zu werden.


Aufgrund Otis jagdlichen Ambitionen, möchten wir ihn nicht in einen Haushalt mit Katzen oder Kleintieren vermitteln. Ebenfalls wird Otis nicht in einen Haushalt mit Kindern abgegeben.


Otis ist gechipt, geimpft und intakt.


Wer sich für Otis interessiert, wendet sich an das Veterinäramt der Stadt Brandenburg unter 03381/ 585360.


©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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