Unsere Hunde

Liebe Tierfreunde,

bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich  eine Terminsprechstunde anbieten. 
Dies dient dazu, den laufenden Tierheimbetrieb aufrecht zu erhalten.


Ihre Vorteile:

Wartezeiten werden vermieden und unser Service wird in der gewohnten Qualität angeboten.


Als Beratungsgrundlage bitten wir Sie, unser Bewerbungsformular (siehe Tierbeschreibungen) auszufüllen.

Entsprechend unserer Philosophie weisen wir darauf hin, dass Sie sich um ein passendes Familienmitglied bewerben.


Alle auf dieser Website verwendeten Texte, Fotos und grafischen Gestaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Teile hiervon verwenden wollen, wenden Sie sich bitte an den Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

Dieser wird dann ggf. den Kontakt zum Urheber oder Nutzungsberechtigten herstellen.


Pate für Balu werden

Balu – Lockenkopf auf der Suche nach dem Glück 


Balu kam am 26.03.2026 als Sicherstellung zu uns ins Tierheim und ist inzwischen schon eine kleine Weile bei uns. In dieser Zeit konnten wir ihn immer besser kennenlernen und sehen, welche Entwicklung in ihm steckt. Nun wünschen wir uns für ihn Menschen, die ihn auf seinem weiteren Weg begleiten und ihm die Sicherheit und Orientierung geben, die er braucht.


Der etwa 2017 geborene Rüde ist vermutlich ein Terrier-Hütehund-Mix. Balu ist aktiv, neugierig und hat in seinem bisherigen Leben vermutlich nur wenig Erziehung und verlässliche Führung erfahren. Im Umgang mit Menschen zeigt er sich weitgehend freundlich und aufgeschlossen, manchmal jedoch etwas stürmisch und aufdringlich. Klare Grenzen und eine ruhige, verlässliche Führung helfen ihm sehr.


Umweltreize nimmt Balu teilweise intensiv wahr und kann dadurch schnell in eine hohe Erregung geraten. Besonders Hundebegegnungen sind für ihn noch eine Herausforderung: Es fällt ihm schwer, seine Emotionen und Impulse selbstständig zu regulieren. Wird die Anspannung zu groß, kann es auch zum Umlenken seiner Erregung kommen. Impulskontrolle und Frustrationstoleranz bleiben daher wichtige Trainingsthemen. Hündinnen begegnet er bislang häufig penetrant und sexuell motiviert, Rüden zählen nicht zu seinen Freunden. Da er im Umgang mit Artgenossen noch viel lernen muss, suchen wir für Balu ein Zuhause, in dem er als Einzelhund leben darf.


Bei Bewegungsreizen hat er dagegen bereits tolle Fortschritte gemacht: Autos und Fahrräder interessieren ihn mittlerweile kaum noch. Das zeigt sehr schön, dass Balu lernen kann und von konsequentem Training profitiert.


Besonders viel Freude hat er an Nasenarbeit und leichter Unterordnung. Aufgaben, bei denen er sich konzentrieren, seine Nase einsetzen und gemeinsam mit seinem Menschen arbeiten kann, liegen ihm. Auch seine Fähigkeit, sich am Menschen zu orientieren und anschließend zur Ruhe zu kommen, entwickelt sich stetig weiter.


Balu befindet sich weiterhin im kleinschrittigen Maulkorbtraining. Ziel ist, dass er diesen selbstverständlich und stressfrei trägt und sich dadurch weitere Möglichkeiten für Training und Alltag eröffnen, die ihm bei seiner weiteren Entwicklung zugutekommen können.


Für Balu suchen wir hundeerfahrene Menschen in einem ruhigen Lebensumfeld, die Freude daran haben, mit ihm zu arbeiten und ihm mit klaren Strukturen, Geduld und planvoller Anleitung Sicherheit zu vermitteln. Ein Zuhause ohne Kinder und Katzen ist Voraussetzung.


Balu ist kein Hund, der einfach nebenherläuft. Er braucht Menschen, die seine Grenzen erkennen, ihn souverän führen und ihm helfen, Schritt für Schritt mehr Selbstregulation zu entwickeln. Dafür bringt er viel mit: Neugier, Lernbereitschaft, Freude an gemeinsamer Beschäftigung und bereits sichtbare Fortschritte.


Wer sich auf Balu einlässt, bekommt einen charakterstarken Hund, der gerne mit seinem Menschen arbeitet und noch viel Entwicklungspotenzial mitbringt.


Balu ist gechipt, geimpft und nicht kastriert.


Hier gehts zum Bewerbungsformular.


©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Pate für Caspar werden

Caspar (geb. ca. 2020) ist ein echter Goldjunge, der sich neuen Menschen zunächst in aller Ruhe anschaut. Er braucht einen Moment, um Vertrauen zu fassen – hat man sein Herz jedoch gewonnen, zeigt er sich anhänglich, verschmust und genießt die Nähe seiner Bezugspersonen.


Caspar ist eher der sensible Typ. Sowohl die Welt, als auch der Mensch scheinen für ihn bisher nicht immer verlässlich gewesen zu sein, weshalb ihn neue Situationen manchmal verunsichern. Gerade draußen fällt es ihm nicht immer leicht, zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen. Umso wichtiger sind Menschen, die gelassen bleiben, ihm Orientierung geben und ihn verlässlich durch den Alltag begleiten.


Dabei ist Caspar durchaus clever. Er merkt schnell, wenn Regeln verhandelbar sind, und probiert auch einmal aus, wie weit er gehen kann – oder anders gesagt: Er möchte wissen, ob sein Mensch ihn sicher führen kann und ob er die Verantwortung vertrauensvoll abgeben darf. Mit einer freundlichen, klaren und konsequenten Führung nimmt er diese Orientierung sehr gut an und verlässt sich zunehmend auf seinen Menschen. Er braucht keine harten Ansagen, sondern Menschen, die ihn verstehen, ihm Sicherheit vermitteln und ihn weder überfordern noch in Watte packen.


Im Tierheim lebt Caspar in einer gemischtgeschlechtlichen Hundegruppe. Dort zeigt er sich ruhig, sozial und eher deeskalierend. Trubel geht er lieber aus dem Weg. Mit Hündinnen ist er durchweg verträglich, bei anderen Rüden entscheidet – wie so oft – die Sympathie. Ein souveräner Ersthund könnte ihm durchaus guttun und ihm zusätzliche Stabilität vermitteln.


Sowohl im Tierheimalltag als auch bei Aufenthalten im häuslichen Umfeld konnten wir Caspar eingehend beobachten. Dabei zeigte er sich insgesamt unauffällig und bestätigte den Eindruck eines sensiblen Hundes, der sich bei klarer Führung sicher orientiert.


Für Caspar suchen wir Menschen, die Freude daran haben, gemeinsam mit ihm weiterzuwachsen. Da es in der Vergangenheit zu einem Vorfall kam, wünscht er sich ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und ohne Katzen – bei Menschen, die ihm Zeit geben und ihn mit Ruhe, Struktur und Verlässlichkeit durchs Leben begleiten.


Wer sich auf Caspar einlässt, gewinnt keinen perfekten Hund, sondern einen wunderbaren Begleiter mit großem Bindungswillen, der mit jedem Tag ein Stück mehr von seinem tollen Wesen zeigt.


Caspar ist kein schwieriger Hund – er sucht einfach Menschen, bei denen er ankommen darf, die ihn verstehen und ihn auf seinem weiteren Weg begleiten.


Er zieht gechippt, geimpft und unkastriert in sein neues Zuhause.


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Pate für "Paul 2.0" werden

Und was ist eigentlich, wenn ein Hund nicht ins klassische westliche Bild der Hundehaltung passt? Unser im März 2022 geborener  Hovawart-Mix-Rüde (vermutlich mit Anteilen eines Hütehundes) "Paul 2.0" ist genau so ein Fall. 


Noch bevor wir am Tag seiner Ankunft das Dach des Gerätewagens sehen oder gar die Tür öffnen konnten, hörten wir, was da gleich auf uns zukommen würde: panisches Bellen, Jaulen und Japsen. Zusammengekauert in einer Transportbox, die er von alleine nicht verlassen konnte, lag Paul da. Völlig verloren, überfordert und innerlich erstarrt. Sein Frauchen musste unerwartet als medizinischer Notfall ins Krankenhaus. Für Paul brach damit seine Welt zusammen - sein gewohntes Umfeld, seine Bezugsperson, seine Sicherheit.


Viel wissen wir über seine Vergangenheit nicht, aber sein Verhalten hat uns schnell erzählt, dass die Welt für ihn lange kein besonders verlässlicher Ort gewesen sein muss.  Anfangs bedeutete Kontakt für Paul Bedrohung. Zugriff bedeutete Kontrollverlust und er knurrte und fletschte alles weg, was ihm zu viel oder nicht geheuer war. Paul zeigte sehr deutlich und durchaus auch lautstark: Abstand bedeutet Sicherheit.


Dazu kommt eine ausgeprägte Ressourcenthematik - insbesondere Futter hat für ihn einen hohen Stellenwert. Mit wachsender Bindung schwächt das Verhalten ab. Er ist ein zunächst sehr skeptischer Hund, der Grenzen gerne hinterfragt, wenn er sie nicht nachvollziehen kann. Er scheint bisher wenig klassische Erziehung erfahren zu haben und macht sehr deutlich, wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen läuft.


Und trotzdem ist Paul heute ein ganz anderer Hund als der, der damals bei uns ankam. Denn: Paul ist unglaublich klug, wach, lernfähig und motiviert. Er beobachtet genau, versteht Zusammenhänge schnell und speichert Abläufe zuverlässig ab. Mit vertrauten Menschen kann er mittlerweile Nähe zulassen, lässt sich kraulen, bürsten, sucht Kontakt und kann sich auf gemeinsame Spaziergänge, kleine Albernheiten und schöne Momente einlassen.


Und genau deshalb möchten wir euch heute eine Besonderheit über Paul erzählen:

Paul braucht nicht zwingend ein klassisches Zuhause, wie wir es gewohnt sind. Denn: Was bei vielen Hunden selbstverständlich erscheint, bedeutet für ihn aktuell enormen Stress: Innenhaltung in einem Haus oder in der Wohnung. Sobald Paul einen Raum betritt und dort für längere Zeit bleiben soll, fährt er deutlich hoch. Riesige Pupillen, angespannter Körper, hektische Laute, keine Futteraufnahme - sein gesamter Körper sagt: Das ist mir zu viel! Nach Angaben von Menschen aus seinem früheren Umfeld kennt Paul das Leben im Garten dagegen offenbar sehr gut. Und deshalb fragen wir uns: Muss wirklich jeder Hund ein Sofabuddy sein?


Wir sagen: Nein!


Für Paul suchen wir deshalb ein ruhiges Zuhause, in dem er sein Leben als "Hofhund" führen darf, mit ausreichend Platz, klaren Strukturen und gleichzeitig engem menschlichem Anschluss. Hofhund bedeutet bei uns ausdrücklich nicht irgendwo draußen abstellen und sich selbst überlassen!


Paul möchte Beziehung. Er möchte gemeinsame Spaziergänge in ruhiger Gegend, Beschäftigung, Ansprache und Menschen, an denen er sich orientieren kann. Er genießt inzwischen Nähe zu seinen Bezugspersonen und zeigt sich unter fachkundiger, ruhiger Anleitung als wirklich toller und umgänglicher Hund. Was er braucht, ist keine Mitleidsadresse. Er braucht Menschen mit innerer Haltung...und einem ausbruchssicheren Grundstück.


Menschen, die Hunde lesen können oder bereit sind, genau das zu lernen. Menschen, die nicht bei jeder Grenze in Verhandlungen einsteigen, sondern ruhig, fair und verlässlich führen. Menschen, die Struktur und Vorhersehbarkeit schaffen und Paul nicht die Verantwortung dafür überlassen, ständig selbst Entscheidungen treffen und Situationen kontrollieren zu müssen.

Ein Hund, der Unsicherheit in sich trägt, versucht verständlicherweise lieber selbst die Kontrolle zu behalten.


Paul darf erleben, dass er diese Kontrolle abgeben kann.

Dass Menschen Entscheidungen treffen.

Dass Grenzen nicht gefährlich sind.

Dass Führung Sicherheit geben kann.

Und dass Beziehung bedeutet, nicht alles alleine regeln zu müssen.


Kleine Kinder und Katzen sollten nicht im Haushalt leben. Mit anderen Hunden kann Paul grundsätzlich vorstellbar sein, allerdings ausschließlich bei Menschen, die wirklich wissen, was sie tun, hündisches Sozialverhalten sicher einschätzen können und bereit sind, das Zusammenleben entsprechend zu managen. Ein unkomplizierter Zweithund ist Paul ausdrücklich nicht. Auch konnten wir eine jagdliche Motivation  bei Paul feststellen.


Kurzum: Paul ist kein einfacher Hund. Aber er ist ein beeindruckend intelligenter, sensibler und lernwilliger Hund mit enormem Potenzial.

Wer ihm mit Fachwissen, Geduld, Ruhe und Konsequenz begegnet, wird keinen willenlosen Mitläufer bekommen. Sondern einen wachen Hund, der Bindung ernst nimmt und seinem Menschen immer genauer zuhört. Paul braucht kein klassisches Sofazuhause. Er braucht ein passendes Leben.


Wer sucht einen Hundekumpel, der über Haus und Hof wacht, ohne den Anspruch zu haben, ein typischer Wohnungshund zu sein?

Jemand, der nicht erwartet, dass jeder Hund ins gleiche Schema passt – und trotzdem Lust auf gemeinsame Waldspaziergänge, Beziehung und echte Zusammenarbeit hat?


Paul ist gechippt, geimpft und intakt.


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Pate für Carlchen werden

„Wer sich verirrt hat, braucht keinen Helden - sondern jemanden, der den Weg mit ihm geht.*


14. Oktober 2025. Kurz vor Feierabend hält die Feuerwehr vor unserem Tor. In der Gitterbox auf der Ladefläche: ein kleines

Häufchen Elend, das schon so viel hinter sich hatte und dem wir einen neuen Namen gaben. Denn: wer einen Neuanfang wagt, darf die Vergangenheit hinter sich lassen. Carlchen - ein Hund, der zu Herzen geht.


Carlchen (SH 56cm) ist ein in etwa 6 Jahre alter Old English Bulldog-Rüde, der in seinem jungen Leben scheinbar schon einiges mitgemacht hat.

Mehrfach weitergereicht - als Wanderpokal ohne Struktur und feste Bezugsperson - scheint er das Vertrauen in den Menschen und die Welt zum Teil verloren zu haben. Er kam zu uns, nachdem es in seinem letzten Zuhause zu einem Beißvorfall gegenüber seinen Haltern kam.


Carlchen präsentiert sich als stark verunsicherter, skeptischer Hund, der einen riesigen Rucksack voller Befürchtungen mit sich trägt. Das Betreten seines Zwingers war zunächst nicht möglich, mittlerweile duldet er aber ihm bekannte Personen in seiner Nähe und zeigt zu diesen auch ein freundliches, teils anhängliches Verhalten – immer noch zurückhaltend und mit Vorsicht zu genießen, aber mit echtem sozialen Interesse.


Er sucht Nähe, bleibt dabei aber stets wachsam und misstrauisch.

Bei seiner Hauptbezugsperson zeigt Carlchen Ansätze sozial motivierten Verhaltens anderen Personen gegenüber. Carlchen reagiert aus seiner Unsicherheit heraus mit deutlichem Abwehrverhalten – so wählt er häufiger den Vorwärts- als den Rückwärtsgang und würde dabei ernsthaft verletzen.

Für Menschen wirkt so ein Verhalten auf den ersten Blick oft schwierig und aggressiv - für Carlchen jedoch ist es schlicht logisch. Wenn man so viele Befürchtungen mit sich trägt, erscheint Angriff oft als beste Verteidigung. Wer sich wirklich sorgt, reagiert eben manchmal laut und heftig und bei Carlchen heißt das: Er wählt den Weg, der ihm aus Hundeperspektive Sicherheit verspricht.


Für Carlchen suchen wir niemanden, der den Helden spielen möchte! Wir suchen ausschließlich erfahrene Menschen, die mit verhaltensauffälligen, potenziell gefährlichen Hunden vertraut sind. Menschen, die wissen, welche Verantwortung sie übernehmen, wenn sie sich einem Hund wie ihm annehmen.


Konsequenz, Souveränität und die Fähigkeit, Körpersprache zu lesen und richtig einzuordnen, sind absolute Grundvoraussetzungen. Carlchen braucht ein ruhiges, strukturiertes Umfeld ohne Kinder, ohne Katzen, in dem er Sicherheit finden und in kleinen Schritten lernen darf, dem Leben wieder Vertrauen zu schenken.


Carlchen ist kein Hund für Anfänger, kein neues „Versuchsobjekt" und kein Hund, der „gerettet" werden muss, damit der Mensch sich besser fühlt - er braucht Menschen, die ihn sehen, verstehen, anleiten und schützen.


Wer bereit ist, sich dieser Verantwortung bewusst zu stellen und ihm mit Wissen, Geduld, Klarheit und Fairness begegnet, kann in Carlchen einen sensiblen, loyalen Begleiter finden, der sein Herz nur wenigen schenkt - denn die Bereitschaft und der Wunsch nach Vertrauen und Bindung stecken in ihm; sie müssen nur mit Respekt und Verständnis aufgebaut werden.


Carlchen braucht keinen Retter - sondern jemanden, dessen innere Haltung, Erfahrung und Kompetenz ihm Orientierung, Sicherheit und Kompass ist.


Carlchen ist kastriert, gechipt und geimpft. Den Maulkorb kennt er aus seinem Vorleben augenscheinlich noch nicht.


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©Tierschutzverein Brandenburg an der Havel e.V.

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Die „Black Pearl“ unseres Tierheims. Mave (SH 54cm) gelangte als Privatabgabe zu uns und erblickte am 11.07.2020 das Licht der Welt auf Mauritius. 


Sie ist eine selbstbewusste Hündin, die sich in ihrer gewohnten Umgebung mit starker Persönlichkeit zeigt. Mave ist sehr einnehmend und weiß, wie sie ihre Wünsche durchsetzen kann. Ein wahres Manipulationstalent! Setzt sich z.B. ein ihr bekannter Mensch auf einen Stuhl und Mave besinnt sich, auf den Schoss springen zu wollen, dann macht sie das sehr charmant, wird aber darauf bestehen, dort zu verweilen. Einschränkungen, besonders körperlicher Art, will Mave nicht akzeptieren und wehrt sich.


Vor einer Auseinandersetzung scheut sich die intelligente Hündin keinesfalls und benutzt dabei gerne mal ihre 42 Argumente. Ist der Mensch in der Lage Mave und ihre Launen (aus-)zu halten und ihr konsequent aber wohlwollend unsere menschlichen Verhaltensregeln zu erklären, dann ist sie durchaus kompromissbereit.


Mave ist wichtig wer sie ist!

Sie legt großen Wert auf ihren Status, „Mensch“ muss sich zunächst das Ansehen der Hündin erarbeiten bzw. verdienen, damit diese dessen Entscheidungen annehmen kann. So sicher und klar Mave auch in einer ihr vertrauten Umgebung und bei ihr vertrauten Menschen auftritt, so unsicher und skeptisch kann sich die sensible Schönheit in der Fremde zeigen! Neue Orte, Umgebungen und Situationen können sie durchaus überfordern.


Bei fremden Menschen ist zunächst Vorsicht geboten, teils aus Unsicherheit, teils aus Antipathie wählt Mave keinesfalls den Rückwarts-, sondern viel mehr den Vorwärtsgang inkl. ihrer Zähne. Bei ihren Bezugspersonen kann sie sich durchaus mal auf eine ruhige Kuscheleinheit einlassen oder ihre lustige Seite zeigen.


Mave liebt es in der Sonne zu liegen und die Welt zu beobachten, wird ihr allerdings langweilig, so begibt sie sich gerne auf die Suche nach ihrem ganz eigenen Abenteuer.


Springen kann die bewegungsfreudige Hündin wirklich gut, auch über Zäune!


Maves Verträglichkeit mit Artgenossen ist stark sympathieabhängig, Katzen wiederum sollten ihr nicht unbedingt über den Weg laufen.


Mave zeigt sich im Bezug auf ihre Ressourcen aggressiv.


Für diesen wunderschönen Charakterkopf suchen wir nun also hundeerfahrene Menschen, welche bereit und motiviert sind mit ihr zu arbeiten, ihr die Welt zu erklären und sich mit ihr fair aber klar über die geltenden Regeln zu unterhalten, ohne sie und ihr Wesen verändern zu wollen. Ist „Mensch“ bereit diesen Weg mit Mave zu gehen, wird er mit einer treuen Begleiterin belohnt. Sie wird nur in Haushalte ohne Kinder vermittelt.


Mave ist gechippt, geimpft und intakt.


Hier geht´s zum Bewerbungsformular.

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    Buddeln und danach auch so aussehen...was könnte es Schöneres geben?

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    Kuschelzeit

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    ...achso ich bin eine echte Rakete...wenn ich renne...gibts kein Halten mehr..

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    ...Umgraben gehört übrigens zu meiner Kernkompetenz

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    ...Hab ich Dreck auf der Nase? Hmh... egal

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    Jaaa...ich habe im Sand gespielt ...

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    Spaziergang in der Natur

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Pate für "Paul 1.0" werden

PAUL 1.0 – Charmeur mit Power sucht Menschen mit Haltung. Paul (geb. 2023/2024) kam als Sicherstellung zu uns, nachdem sein Halter verstorben war. Optisch erwachsen – im Herzen durch und durch Jungspund. Der wuschelige Rüde bringt viel Energie, Lebensfreude und Charme mit und sorgt zuverlässig für Bewegung im Alltag.


Paul braucht vor allem eines: Orientierung.


Er ist freundlich, lernfreudig und motiviert. Gleichzeitig benötigt er klare Strukturen, verlässliche Führung und konsequentes Training – insbesondere in den Bereichen Impulskontrolle und Frusttoleranz. Paul war kurzzeitig vermittelt und ist wieder zu uns zurückgekehrt. Im neuen Umfeld haben sich Situationen gezeigt, in denen er aktuell noch engmaschige Anleitung und Management benötigt – vor allem bei dynamischen Hundebegegnungen und in für ihn stressreichen Alltagssituationen.


Wird ihm diese Orientierung nicht verlässlich geboten und eingefordert, kann es – in Kombination mit seiner noch ausbaufähigen Frusttoleranz und Selbstregulation – dazu kommen, dass er sich ein Ventil sucht, um Stress abzubauen. Konkret bedeutet das: In frustgeladenen Leinenbegegnungen kann es zu sogenanntem Umlenkverhalten kommen, bei dem sich seine Reaktion situativ gegen den Menschen richtet. Dieses Verhalten ist dabei nicht gegen die Person an sich gerichtet, sondern Ausdruck von Überforderung und fehlender Regulation. Es zeigt sich zudem personenabhängig.


Ist das Fundament jedoch stabil und die Basis mit seinem Menschen klar und verlässlich, lässt sich Paul gut durch solche Situationen führen und bleibt ansprechbar. Das bedeutet: Paul ist kein fertiger Begleithund, sondern ein Hund, der geführt werden möchte. Und das bedeutet: intensive, langfristige Arbeit innerhalb des Mensch-Hund-Teams.


Er braucht:

  • standfeste, souveräne Menschen mit klarer, ruhiger Führung
  • die Bereitschaft, Grenzen zu setzen und Sicherheit zu geben
  • strukturiertes Training statt situativem Reagieren
  • ein reizarmes Umfeld ohne dauerhafte Überforderung (keine Großstadt)

Artgenossen findet Paul spannend, ebenso Katzen und Kleintiere – jedoch eher jagdlich motiviert. Jugendliche Kinder sind vorstellbar, wenn die Erwachsenen die Verantwortung tragen. Paul sucht keine Menschen, die es „gut meinen“. Er sucht Menschen, die nachhaltig Verantwortung übernehmen.


Wer sich darauf einlässt, bekommt keinen „herausfordernden Hund“ – sondern einen, der mit seinen Menschen wächst. Ergo: Viele Anfragen helfen Paul nicht. Die richtigen schon.


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Looney (SH 58cm) - Die clevere Schäferhund-Mischlingshündin ist ca. 2020 geboren und gelangte zu uns, da sie ausgesetzt wurde. Fremden Menschen gegenüber ist Looney skeptisch und bringt dies mittels verbellen oder Scheinattacken zum Ausdruck. Wird Looney nicht der Raum gegeben, den sie benötigt, so kann es vorkommen, dass die Hündin schnappt bis hin zum Beißen. Untersuchungen und Fellpflege können Bezugspersonen ohne Probleme bei der sensiblen Hündin durchführen, ebenfalls kann Looney Kuscheleinheiten und Gassirunden in ruhigerer Umgebung mit dem Menschen (und anderen Hunden) zusammen genießen. Looney liebt ihre Spielzeuge - diese umher zu werfen und nach Lust und Laune zu zerfetzten bereitet ihr die größte Freude!


Um Looneys Vertrauen zu gewinnen braucht es Zeit und Einfühlungsvermögen, hat man es aber einmal erlangt, dann geht die Hündin eine starke, ehrliche und tiefe Bindung mit ihrem Menschen ein. Nichtsdestotrotz sucht Looney sich ihre „Lieblingsmenschen“ selber aus, so bindet sie sich stark an einzelne Personen und würde alles für sie tun, leitet man die Hündin in dieser Beziehung allerdings nicht liebevoll und klar an, so beansprucht sie den Menschen auch gerne für sich.


In der Hundegruppe benötigt Looney ggf. Anleitung um sich angemessen zu verhalten, das Beisein ihres Menschen kann durchaus ein Auslöser für Auseinandersetzungen sein, wenn der Hündin nicht entsprechend erklärt wird, dass es nicht "mein Mensch" bedeutet.

Ebenfalls geht Looney keinem Streit aus dem Weg und schickt gerne ihr vertraute Hunde vor, um diesen zu provozieren. Mit entsprechend klarer und ruhiger Unterstützung ist Looney durchaus kompatibel mit verschiedenen Hundetypen, allerdings ist das sympathieabhängig.


Looney hat einen eigenen Willen und kommuniziert diesen direkt und deutlich, obgleich sie dabei ein unsicheres Auftreten hat. Für die empfindsame und unruhige Hündin suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, welche sie an der Pfote nehmen, ihr Regeln geben, ihr Führung und Sicherheit bieten, sie in ihrer Hektik und Unsicherheit auffangen und stabilisieren können. Looney hat das Gefühl für alles verantwortlich zu sein. Mit dieser „Aufgabe“ ist die Hündin massiv überfordert und benötigt jemanden, der ihr zeigt, dass diese Aufgabe der Mensch übernimmt.


Looney hat Angst vor Knallern und lauten Geräuschen, weshalb für sie ein Leben in der Stadt ungeeignet ist. Sie hat zwar bereits mit Kindern zusammengewohnt, allerdings würden wir ein Zuhause ohne Kinder aufgrund ihres teilweise sprunghaften Verhaltens bevorzugen.


Looney ist gechippt, geimpft und intakt.


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Pate für Kenia werden

Kenia – Ein Seelenhund für Kenner


Unsere temperamentvolle Kenia erblickte etwa 2015 das Licht der Welt und gelangte als behördliche Sicherstellung zu uns ins Tierheim. Trotz der braunen Kulleraugen und ihrem „Goofy-haften“ Blick sollte man Kenia nicht unterschätzen. Die Hündin hat es faustdick hinter ihren Schlappohren und benötigt erfahrene, ruhige und souveräne Menschen, damit sie ihr volles Potential entfalten kann. Kenia ist eine ordentliche Portion Hund, welche einen enormen Bewegungsdrang mitbringt.


Als Couchpotato sehen wir unsere Kenia nicht und würden uns wünschen, dass ihre zukünftigen Menschen ebenso viel Freude an gemeinsamer Zeit in der Natur haben wie unsere energiegeladene Hündin. Wir könnten uns vorstellen, dass unsere Kenia viel Freude an gemeinsamen Hobbys wie Mantrailing oder Fährtenarbeit haben würde, was natürlich kein Muss ist. Nichts desto trotz oder gerade aufgrund ihrer dynamischen Art ist es für Kenia enorm wichtig, von ihren Menschen angeleitet zu werden, um in die Ruhe zu finden.


Die Hündin neigt dazu, sich in Reizen zu verlieren, ebenso wird sie schnell hektisch und mental instabil. Unter der Anleitung ihrer Bezugsperson lässt sie sich mittlerweile gut regulieren und stabilisieren. Auf Gassirunden, Socialwalks und Kursen zeigt Kenia, wie viel sie schon gelernt hat. Um der Hündin den nötigen Rahmen zu bieten, muss zuverlässig und konsequent weiterhin an der Orientierung und Leinenführigkeit gearbeitet werden, damit sie im Kontakt mit dem Menschen bleibt und sich nicht im Außen verliert.


Kenia hat 42 Zähne und die weiß sie auch zu nutzen. Fremde Menschen findet die intelligente Hündin zunächst überflüssig und würde durchaus zubeißen, wenn sie die Möglichkeit hätte und entsprechende Anleitung fehlt. Insbesondere auf fremde Männer könnte Kenia vorerst verzichten, lässt sich allerdings erklären, welches Verhalten erwünscht/unerwünscht ist und im geeigneten Rahmen gut durch solche Situationen führen. Das Tragen eines Maulkorbes ist für Kenia und zur Sicherheit aller Beteiligten in bestimmten Momenten unabdingbar und ihre zukünftigen Zweibeiner sollten keine Probleme haben, diese verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen.

Das Tragen eines Maulkorbes ist Kenia gewöhnt und hat damit keine Probleme.


Durfte man Kenia erst einmal kennenlernen und hat sie einen ins Herz geschlossen, dann zeigt sie sich von ihrer bezauberndsten Seite. Fellpflege, Untersuchungen und medizinische Versorgung lässt sie ohne Probleme durch ihr vertraute Personen durchführen. Gemeinsam Dinge erleben, Aufgaben meistern und die Welt entdecken bereiten ihr große Freude. Ihr absolutes Highlight ist aber eine ausgedehnte Kuscheleinheit! Fester Anschluss ist für Kenia sehr wichtig!


Kenia ist nicht prinzipiell unverträglich mit Artgenossen, allerdings ist das bei der Hündin stark sympathieabhängig. Dass ein friedlicher Kontakt möglich ist, durfte die Hündin bei uns zwar bereits lernen, allerdings nutzt sie gerne die Lücken und Schwächen des Gegenübers aus. Somit sollte Kenia weiterhin die Möglichkeit bekommen, unter gekonnter und fachkundiger Anleitung mit geeigneten Hunden, ihre Kompetenzen dahingehend ausbauen zu dürfen.


Kenia verfügt über ein gesteigertes jagdliches Interesse.


Zu ihrer Anfangszeit im Tierheim zeigte sie ebenfalls ein fehlgeleitetes Beutefangverhalten ggü. Fahrrädern, welches sie mittlerweile dank des Trainings abgelegt hat. Trotzdem etwas, was im Hinterkopf behalten werden sollte.


Kenia ist bedingt ressourcenaggressiv, sowohl Futter, als auch Spielzeug oder Menschen können für sie einen Streitpunkt darstellen. Ein Umstand welcher Bedacht werden sollte.


Ebenfalls zeigt Kenia eine territorialmotivierte Aggression, welche sich nicht nur durch Bellen oder Knurren äußert, sondern im Ernstfall auch zu Verletzungen führen würde.


Für unsere Kenia suchen wir nun also aufgrund ihres anspruchsvollen Wesens erfahrenste Hundemenschen, welche auf der Suche nach einem wahren Herzenshund sind. Menschen, die Kenia erklären können, wie man sich in unserer Gesellschaft verhält. Die sie lenken, ihr die nötige Anleitung, Sicherheit und den nötigen Rahmen geben können. Der bestehende Trainingsplan wird auf die neue Mensch-Hund-Kombi übertragen und individuell anhand aktueller Bedarfe angepasst werden. Ebenso erfolgt die Begleitung der Kennenlernphase durch einen ausgebildeten Hundetrainer.


Kenia wird nicht in einen Haushalt mit Katzen, Kleintieren oder Kindern vermittelt.


Dennoch wäre eine ländlichere, ruhigere Umgebung für Kenia aufgrund ihres Wesens geeigneter, damit sowohl sie, als auch ihre Menschen nicht dauerhaft herausfordernden Situationen ausgesetzt sein müssen.


Als Hofhund eignet sich Kenia jedoch nicht.


Kenia ist gechipt, geimpft und kastriert.


*Hinweis: Kenia wurde am 25.10.23 auf Grund eines Kreuzbandrisses operiert und kam kurzfristig zur Therapie in eine Pflegestelle. Seit dem 01.01.24 ist sie wieder zurück im Tierheim und wird nach tierärztlicher Anordnung durch die Mitarbeiter und einer Therapeutin nachversorgt (Muskelaufbau und Beinstrecken durch verschiedene Übungen, Massage etc.)


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    Wie vermeiden jegliche Art von menschlich unterstützten Jagd- und Hetzspielen. Anders verhält sich dies bei eigenständigem Spiel mit dem Ball ohne menschliche Beteiligung.

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    Nein. Der Ball wird weder geschossen noch geworfen, auch nicht wenn der Hund dazu auffordert. Außerdem soll die Ressource durch den Menschen problemlos entzogen werden können.

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    Hundeschule

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    Wir üben "Tierarzt" - Spontan-Besuch in der Praxis i. R. d. Trainings

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Pate für Dusty werden

Eine Geschichte aus dem Tierheimalltag.

Eine von denen, bei denen auch wir einmal tief durchatmen müssen. Denn ganz ehrlich?

Realistisch betrachtet hätten wir Dusty eigentlich nicht aufnehmen dürfen.


Aber von vorne... Dusty verbrachte acht Jahre an der Seite seines Frauchens, bis diese erkrankte. Ihr Kopf kann die vielen Informationen und vertrauten Abläufe nicht mehr so festhalten wie früher. Was einmal selbstverständlich war, wurde zunehmend schwierig - für sie und für Dusty. Irgendwann war es nicht mehr möglich, ihn so zu versorgen, wie sie es all die Jahre getan hatte. Unterstützung brach weg. Die Situation wurde zunehmend angespannter. Es kam zu Beißvorfällen mit anderen Hunden. Auch das Pflegepersonal wurde irgendwann nicht mehr problemlos toleriert. Also hieß es: Auflagen. Maulkorb- und Leinenpflicht. Doch die viel größere Frage war: Wo kann Dusty überhaupt noch sicher und angemessen untergebracht werden? Also begann die Suche nach einem Platz. Doch für einen 12-jährigen Schäferhund mit Vorgeschichte und gesundheitlichen Problemen sind die Möglichkeiten begrenzt.


Einrichtungen wurden kontaktiert.

Absagen.

Wartelisten.

Keine Lösung in Sicht.


Dusty wurde geteilt - es gab einen Aufruf, den wir sahen. Wer nimmt diesen Hund auf?


Wisst ihr? Auch unsere Kapazitäten sind begrenzt. Unsere Möglichkeiten sind es ebenfalls. Aber nun wussten wir von seiner Not... Wir haben uns zusammengesetzt. Besprochen. Überlegt. Hebel betätigt. Immer mit diesem Gedanken: „Wenn wir jetzt auch wegsehen - wer hilft ihm dann? Was wird aus ihm?“ Und obwohl wir wussten, dass wir uns damit eine Aufgabe ins Haus holen, für die es keine einfache Lösung gibt, haben wir ihn aufgenommen. Weil Wegsehen für uns eben keine Option war.


Und jetzt steht er hier. Dusty. 12 Jahre alt. Altdeutscher Schäferhund.


Sein Gangbild ist wirklich katastrophal. Bei Übernahme Bestand bereits der Verdacht auf Hüftdysplasie (HD). Jetzt braucht es dringend(!) tierärztliche Abklärung. Klarheit darüber, was sein Körper noch zulässt, was wir ihm erleichtern können und welche medizinischen Möglichkeiten überhaupt bestehen. Wir brauchen Zeit, um ihn einzuschätzen. Zeit, ihn kennenzulernen. Zeit herauszufinden, was er braucht, wer er ist und was ihm guttut.


Was wir momentan sehen? Einen Hund. Einen Hund, der ziemlich viel verloren hat. Genauer: der alles verloren hat, was bisher sein Leben war. Einen Hund mit einer Geschichte, die wir nicht ändern können - und die seinen Wert bei Weitem nicht bestimmt! Wir sehen einen Hund, der eine echte Chance verdient hat.


Nicht mehr. Und nicht weniger. Wir wissen noch nicht, wohin dieser Weg uns führt. Wir wissen nicht, was medizinisch noch möglich ist. Und wir wissen auch nicht, ob Dusty irgendwann noch einmal ein Zuhause finden wird. Aber das müssen wir heute auch noch nicht wissen. Heute darf er erst einmal ankommen.


Was wir ihm versprechen können? Dass wir alles daransetzen, ihn bestmöglich zu versorgen. Dass wir hinschauen. Und dass wir bleiben, egal was kommt. Doch dafür brauchen wir eure Unterstützung!


  • Für Diagnostik und medizinische Versorgung.
  • Für geeignetes Futter.
  • Für seine tägliche Unterbringung und Versorgung.
  • Und gerne auch in Form einer Patenschaft.

Wir können euch nicht versprechen, dass am Ende ein Happy End wartet. Aber wir können dafür sorgen, dass Dustys Geschichte bei uns nicht einfach mit einem „aussichtslos“ endet.

Er ist jetzt erst einmal einer von uns. Und bei uns ist nichts aussichtslos. 


Willkommen, Dusty in unserer Tierheimfamilie. Bei uns bist du sicher!


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