Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.
Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.

Die Kastration frei lebender Katzen - Warum und wie finanziert?

Jeder der aufmerksam durch unsere Stadt läuft wird sie sehen. Sie huschen über abgelegene Straßen, zeigen sich in Kleingartenanlagen und insbesondere im Frühjahr und Herbst hört man sie des nachts: frei lebende Katzen.

Immer wieder werden wir mit Fragen zum Thema "freilebende Katzen" konfrontiert. Daher wollen wir an dieser Stelle über die wichtigsten Aspekte aufklären.

Was ist eine freilebende Katze?

Freilebende Katzen - umgangssprachlich "Wilde Katzen" genannt - sind die Nachkommen ausgesetzter bzw. entlaufener und/oder unkastrierter Hauskatzen. Leider gab und gibt es immer noch Menschen, die wegziehen und ihre unkastrierten Katzen zurück lassen oder sich einfach nicht mehr um die Tiere kümmern. Auch unerwünschter Nachwuchs, den die eigene Katze mit nach Hause bringt und den man über Kleinanzeigen nicht "los" wird, landet oft sich selbst überlassen auf der Straße.

Diese Tiere vermehren sich dann naturgemäß insbesondere an Ballungsorten, an denen sie ein hohes Nahrungsangebot finden. Kleingartenanlagen bieten Unterschlupf, Nahrung in Form von Mäusen, Vögeln und Komposthaufen und sind daher beliebte Anlaufpunkte. Zusätzlich finden viele Gartenfreunde im Sommer Gefallen an den süßen Tierchen und füttern sie - zumindest bis zum Herbst, dann kümmert sich niemand mehr. An die Kastration denkt kaum ein katzenlieber Tierfreund.

Erst wenn aus zwei Katzen sechs oder mehr geworden sind, wenden sie sich dann dringend Hilfe suchend an den Tierschutzverein, der bitte sofort ausrücken und die Tiere mitnehmen soll. Wohin? Na ins Tierheim wohin denn sonst ...?

Können diese Tiere tatsächlich im Tierheim Obdach finden?

NEIN. Denn: Es handelt sich regelmäßig um Katzen, die sich weder anfassen, geschweige denn einfach so einpacken und abtransportieren lassen. Sie sind verwildert, dulden Menschen kaum näher als maximal 2 Meter.

Sperrt man diese Tiere nun erst in kleine Käfige (Quarantänestation) und anschließend in Stuben mit 12 anderen Tieren, leiden sie nicht nur psychische Höllenqualen sondern haben zusätzlich nicht die kleinste Vermittlungschance. Auch die Versorgung durch die Tierpfleger ist schier unmöglich, denn für die Gabe von Medizin, Wurmkuren, Impfungen etc. müssten die Katzen händelbar sein.

Keine Katze ist gern eingesperrt - für wilde, die Freiheit kennende und menschenscheue Katzen ist das Tierheim keine Option

"Aber SIE sind doch der Tierschutz, tun Sie etwas!"

Das tun wir - im Rahmen unserer Möglichkeiten! Der Tierschutzverein finanziert sich über Spenden. Aus ein und demselben Topf muss ein Tierheim mitsamt seinen anfallenden Kosten betrieben und erhalten werden UND Kastrationen müssen finanziert werden. Das ist nicht nur schwer, es ist ohne die finanzielle Mithilfe von Katzenfreunden einfach nicht möglich!

Jedes Jahr beantragt der TSV Fördergelder - zweckgebunden für die Kastration freilebender Katzen. Es muss im Durchschnitt jedoch etwa das ZEHNFACHE dieser Fördermittel für Kastrationen aufgebracht werden, denn die Meldungen reißen nicht ab. Der Tierschutzverein kann das allein nicht leisten.

Einfangaktion auf einem Hinterhof mitten in einem Wohngebiet - allein hier wurden 12 unkastrierte Katzen eingefangen und kastriert

Was wird nun?

Wir brauchen dringend Spenden! Die Kastration der Straßenkatzen 2018 läuft an und sie muss finanziert werden. Wer den Tieren helfen kann und möchte, überweist uns einen beliebigen Betrag unter dem Kennwort:

 

"Kastration freilebender Katzen"

 

Bankverbindung:
TSV Brandenburg an der Havel e.V.
MBS Potsdam
BIC: WELADED1PMB

IBAN: DE 2516 0500 0036 0100 0848

Futterstellen? Erlaubt oder nicht?

für eine erfolgreiche Einfangaktion, müssen die Katzen vorher möglichst an den Fütterungsort und die Fallen gewöhnt werden

Der Tierschutzverein ist auf sogenannte Futterstellen in überschaubarer Zahl angewiesen, um die Katzen im Überblick zu behalten, einfangen und kastrieren zu können (Populationskontrolle). Stellen, an denen lediglich Essensreste aus dem Fenster geworfen werden, sind keine Futterstellen und müssen vermieden werden! Auch lässt sich der eigentliche Sinn der Futterstelle, nämlich die Populationskontrolle so nicht erfüllen.

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 27.02.13, wurde die Stadtordnung der Stadt Brandenburg an der Havel geändert. Dem voran ging eine Initiative des TSV, die durch die CDU-Fraktion unterstützt und per Beschlussantrag Nr. 043/2013 in die entsprechenden Gremien eingebracht wurde.

 

War das Füttern wild lebender Tiere gemäß § 4 (3) der Stadtordnung bisher untersagt, heißt es nunmehr:

 

"Das Füttern wild lebender Tiere ist untersagt, Ausnahmen aus Gründen des Tierschutzes, des Naturschutzes, des Jagd- und Weidwesens bedürfen der vorherigen Zustimmung der Stadt Brandenburg an der Havel".

 

Dies ist ein wesentlicher Beitrag für den Erhalt von Katzenfutterstellen im öffentlichen Raum und ein wichtiger Erfolg für die Vermeidung des Katzenelends.
 
Der TSV Brandenburg an der Havel e.V. führt in diesem Zusammenhang eine Liste mit seinen aktuellen Futterstellen. Darin enthalten sind neben den Kontaktdaten der Ansprechpartner vor Ort, auch Aussagen zum Tierbestand. Diese Liste wird stetig kontrolliert, aktualisiert und der Stadtverwaltung per Sammelantrag gesandt. Wir weisen höflich aber bestimmt darauf hin, dass Futterstellen ohne Zustimmung der Stadt gemäß der geltenden Stadtordnung illegal sind.
 
Die Beantragung für TSV-Futterstellen erfolgt unter 03381 304140 direkt über den Verein.
 
Verhaltensregeln für Futterstellen
 
Wir alle wissen, dass es in unserer Gesellschaft nicht nur Katzenfreunde gibt. Die gegenseitige Rücksichtnahme gebietet sich daher. Die Beeinträchtigung oder Störung von Anwohnern und/oder Passanten durch eine Katzenfutterstelle ist möglichst zu vermeiden.
 
Wir möchten um Beachtung der folgenden Hinweise bitten, denen insbesondere die TSV-Futterstellen unterliegen:
 
- Wählen Sie einen möglichst wenig frequentierten Ort für die Einrichtung einer Futterstelle, eine unmittelbare Aneinanderreihung von Futterstellen auf engem Raum ist nicht zulässig (z. B. Mehrere Stellen in einer Straße)
 
- Schränken Sie die Fütterung auf max. 2 Mahlzeiten am Tag ein
 
- Vermeiden Sie das laute Rufen und/oder Tellerklappern nach den Tieren
 
- Hinterlassen Sie die Futterstelle sauber (Teller und Futterreste müssen unmittelbar nach jeder Fütterung weg geräumt werden)



Antragsformular für Futterstellen - Bitte ausfüllen und dem TSV zur Prüfung und Bestätigung einreichen.

Was kostet eine Kastration und wer fängt die Tiere womit?

Die Kosten belaufen sich für ein weibliches Tier auf rund 130 Euro und für ein männliches Tier auf rund 90 Euro.

Die Katzen werden mit Hilfe von Lebendfallen und Futter durch ehrenamtliche Tierschützer/Tierschutzvereinsmitglieder und auch Tierheimmitarbeitern eingefangen und zum Tierarzt transportiert. Nach erfolgter Kastration und  1-3 Nächten unter Beobachtung, werden sie wieder an ihrem Einfangort ausgesetzt. Kastrierte Katzen werden übrigens durch eine Kerbe im Ohr als solche gekennzeichnet.

 

Natürlich sind es viel zu wenig Menschen mit viel zu wenig Zeit für viel zu viele Katzen ... wer uns personell und vor allem auch mobil durch das Bereitstellen seines Fahrzeugs unterstützen kann, meldet sich daher gern im Tierheim oder per Email - eine Einweisung ins Fallen-Bedienen ist selbstverständlich.

Besteht die Gefahr, dass Privatleute ihre eigenen Tiere als "freilebend" angeben und so kostenfrei kastrieren lassen können?

Nein. Die Kastration wird nur vom TSV getragen, wenn die Tiere vollkommen scheu und wild sind. Spätestens beim Tierarzt fällt eine zahme "Wilde" auf und es erfolgt die Suche nach dem Tierhalter.

Sie kennen einen Ort, an dem einige Katzen frei und unkastriert leben?

Letzte Aktualisierung der Homepage war am:

22.10.2018

 VERMISSTE TIERE

u.a. vermisst Lena

Aktuelle Tierbestandszahlen:

35 Hunde

66 Katzen 

7 Kleintiere

Wer helfen möchte, aber nicht weiß wie, findet ganz einfach per Klick auf unseren Wunschzettel einige Ideen und Anregungen.

Kater Caasi informiert:

Zwei Katzendamen kehren dem Tierheim den Rücken und erobern ihre neuen Menschen... Alles alles Liebe Miley & Hexe. Macht´s gut und lasst ganz bald von euch hören.

 

Jesaja & Black Jack senden liebe Grüße aus dem neuen Zuhause, unser Herz geht auf....

 

Jippiiieeehhhh Dorothy (mittlerweile stolze Freigängerin) hat Post geschickt und wir freuen uns riiiessigggg!!!!

 

Clio & Choo senden liebe Sommergrüße aus dem neuen Zuhause. Erinnert ihr euch eigentlich noch an Butch... wir schon und freuen uns über diese ganz besondere Post von dem kleinen Katermann.

 

Destiny hat sich gemeldet :-)

 

Erinnert ihr euch noch an Scooter? Dem Hübschen geht es richtig gut!

 

Grüße schnurrt uns Bixby, sein Zuhause ist toll und er fühlt sich katzenwohl!

zooplus.de

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DANKESCHÖN!!!

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