Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.
Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.
30.03.16

„Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“

Deutscher Tierschutzbund startet neue Tierheim-Kampagne

 

Mit einer neuen Kampagne verstärken der Deutsche Tierschutzbund und seine angeschlossenen Vereine die bisherige Kampagnenarbeit für Tierheime. Die neue Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ startet heute mit drei emotionalen Motiven, welche die vielseitigen Aufgabenfelder und Herausforderungen der Tierheime deutlich machen. Damit soll der Druck im Besonderen auf Kommunen erhöht werden, endlich kostendeckende Erstattungen für die Leistungen der Tierschutzeinrichtungen zu zahlen, wenn diese kommunale Pflichtaufgaben wahrnehmen. Tierschützer in den Tierheimen geben jedem Tier eine warme und trockene Unterkunft, füttern es und zeigen ihm, was eine  liebevolle und aufmerksame Zuwendung ist. Sie versorgen und kastrieren frei lebende Katzen, nehmen kurzfristig Hunde aus illegalem Welpenhandel auf, managen Hochwasser-Katastrophen. Tierheime helfen – und das, obwohl sie bisher vom Staat keine finanzielle Unterstützung bekommen und finanziell an ihre Grenzen stoßen.

 

„Auch wenn es uns mit großer Kraftanstrengung gelungen ist, einzelne Tierheime zu stabilisieren: Der praktische Tierschutz ist noch lange nicht über den Berg“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Schuld sind die Kommunen, die sich ihrer Pflichtaufgabe nicht stellen, den karitativen Tierschutz als Ausputzer des eigenen Versagens benutzen und damit den praktischen Tierschutz in der Fläche ausbluten lassen. Tierheime sind für den Tierschutz vor Ort jedoch unverzichtbar – das müssen auch endlich die Kommunen, die Länder und der Bund anerkennen.“ Der Deutsche Tierschutzbund und seine mehr als 740 Vereine setzen den Fokus der Kampagne neben den finanziellen Herausforderungen insbesondere auch auf die wertvolle Arbeit der Tierheime. Die aber wird durch Gesetze und Vollzugsdefizite auf kommunaler Ebene, aber auch auf Länder- und Bundesebene, immer mehr belastet.

 

Fundtierbetreuung ist Pflichtaufgabe der Kommunen

Obwohl die Betreuung von Fundtieren zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählt, erstattet der Großteil der Kommunen die anfallenden Kosten nur unzureichend. Die Tierheime müssen die fehlenden Gelder aus Spenden ausgleichen und wirtschaften somit zunehmend am Existenzminimum. Rücklagen sind in den Tierheimen nahezu komplett aufgebraucht, Planungssicherheit gibt es immer nur für wenige Wochen oder Monate.

 

Tierheime brauchen Unterstützung

Trotz der schwierigen Umstände stehen die Tierheime für alle in Not geratenen Tiere ein. Sie bieten eine sachkundige Tierschutzhilfe mit artgerechter Pflege und Betreuung der Tiere. Um diese Standards auch weiterhin halten zu können, brauchen die Tierheime mehr finanzielle Unterstützung der Kommunen. „Auch für die Kommunen kommt es auf Dauer günstiger, das Tierheim als Partner anzusehen und zu stützen“, erklärt Schröder.

 

 

Weitere Informationen zur Kampagne: www.tierheime-helfen.de

"Tierschutz macht Schule"...

... hieß es am 17.02.2016 für die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse sowie ihre Lehrerinnen Frau Mendel und Frau Raabes von der Otto-Tschirch-Oberschule bei ihrem Besuch in unserem Tierheim.  Bei einem Rundgang quer feldein über das Tierheimgelände, standen die Tierpfleger für den Bereich Katzen: Silke Dammhahn und Andreas Ocasek als auch Tierpfleger Nico Nittmann sowie Tierheimleiterin Madleen Gieseler ihren Besuchern Rede & Antwort - Denn: es galt den Fragekatalog der Schülerinnen und Schüler auszufüllen und ihnen das Tierheim und den Tierschutzgedanken näher zu bringen. Frei nach dem Motto: "Mittendrin statt nur dabei" durfte es natürlich auch nicht fehlen, mit den Tierheimbewohnern auf Tuchfühlung zu gehen. Und so legten sich neben den Hunden Fietje, Paula und Sven auch die Katzen - allen voran Vasco und Pickles - mächtig ins Zeug, um bleibenden Eindruck bei ihren Besuchern zu hinterlassen. Und wer weiß, vielleicht dürfen wir unsere Besucher schon bald regelmäßig als Tierfreunde, Tierpaten oder sogar neue, junge Vereinsmitglieder bei uns begrüßen.

 

Wir sagen vielen lieben Dank für euren Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen.

"WIR HABEN ES SATT!!!" am 16.01.2016

 

... und wir waren dabei - bei der Großdemonstration in Berlin für mehr Lebensqualität der Tiere in der Landwirtschaft. An dieser Stelle sei auch noch einmal allen Tierfreunden gedankt, die das Volksbegehren zu seinem fulminanten Erfolg geführt haben. Euch allen sei gesagt, bleibt am Ball und hört nicht auf, unser aller Anliegen zu unterstützen.

 

Seid LAUT für die Tiere in der Landwirtschaft!!!

Pressemeldung, Deutscher Tierschutzbund e.V. vom 15.07.2015

 

Schlachtabfall? Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne gegen die Schlachtung trächtiger Rinder

 

Jedes Jahr werden allein in Deutschland über eine Million Milchkühe geschlachtet. Wissenschaftlichen Studien zufolge ist davon auszugehen, dass circa zehn Prozent der Tiere trächtig waren. Sind es bereits lebensfähige Kälbchen, ersticken sie nach der Betäubung des Muttertieres in der Gebärmutter elendig und werden mit ihr oft unbemerkt als Müll entsorgt. Diese Missstände dokumentiert ganz aktuell der gestrige Beitrag von Report Mainz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert schon länger verpflichtende Trächtigkeits-untersuchungen unmittelbar vor dem Transport zum Schlachthof  gemeinsam mit einem Schlachtungsverbot trächtiger Tiere und startet daher die Kampagne „Schlachtabfall?“. Klar ist aber auch, dass dies dringend erforderliche Verbesserungen in der Milchkuhhaltung voraussetzt, die nur durch höhere Preise garantiert werden können – Milch und andere tierische Lebensmittel sind immer noch zu billig. Um mehr Tierschutz garantieren zu können, müssen die Verbraucher daher bereit sein, einen fairen Preis zu akzeptieren und zu zahlen.

 

„Der Tod tausender lebensfähiger Kälbchen kann und muss durch verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchungen schon beim Landwirt verhindert werden. Milchkühe werden zunehmend aus wirtschaftlichen Gründen aufgrund beginnender Krankheitsgeschehen oder einem Leistungsabfall zum Schlachthof transportiert. Trächtigkeiten werden dabei bewusst in Kauf genommen. Auch vor diesem Hintergrund müssen Politik und Handel den Rahmen schaffen, damit Landwirte, die in mehr Tierschutz investieren wollen, nicht durch die harte Preispolitik benachteiligt werden – Denn Tierschutz kostet nun mal Geld“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit unserer Kampagne möchten wir den Verbraucher über diese Missstände informieren, die vor allem durch die ruinöse Billigpreispolitik des Handels vorangetrieben werden. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unser neues Kampagnenmotiv streuen und somit den Druck auf die Politik und den Handel erhöhen“, so Schröder.

 

Was kann getan werden?

Neben einer verpflichtenden Trächtigkeitsuntersuchung vor dem Transport fordert der Verband ein nationales und EU-weites Schlachtverbot für trächtige Tiere. Bislang sind weder für den Schutz des Muttertieres noch für den Fötus ausreichende Gesetze vorhanden. Allein der Transport von hochträchtigen Tieren ist verboten, nicht die Schlachtung selbst.  Trotz allem gelangt der Großteil der Tiere hochträchtig auf den Schlachthof. Auch Geburten sind auf dem Transporter oder Schlachthof kein Einzelfall. Eine Qual für Kuh und Kalb und der sichere Tod für beide, weil kein Tier den Schlachthof lebend verlassen darf.

 

Unsere Kampagnenseite „Schlachtabfall?“ finden Sie hier:

www.tierschutzbund.de/kampagne_schlachtung_traechtiger_rinder

 

Martin Rütter wir danken dir!!!!

Der Hundeprofi hat Wort gehalten und die 1589,46 Euro verdoppelt!!!

Vielen, vielen Dank! Das Geld kommt natürlich und ausschließlich all unseren Fellnasen zugute! Wer wissen will, wie es weiterging: https://www.facebook.com/martin.ruetter! 

P.S. Auch Martin Rütters Show ist klasse! Unbedingt hingehen, ansehen und dazulernen, nächster möglicher Termin in der Nähe ist am 2. November in Potsdam.

 

Ach ja: Einen ausführlichen Bericht mit allen unglaublichen Details gibt es im nächsten Newsletter! Lacher inklusive :D

Wir trauern um Inge Probst.

 

Sie erlag im Alter von 76 Jahren ihrer schweren Krankheit. Inge Probst war nicht nur Gründungsmitglied unseres Vereins, sondern zeichnete sich durch ihr außergewöhnliches tierschutzrechtliches Engagement aus. So war sie über viele Jahre im Vereinsvorstand tätig und begleitete die Urlaubsaktion des Deutschen Tierschutzbundes „Nimmst du mein Tier, nehme ich dein Tier“.

 

Wir verabschieden uns in tiefer Dankbarkeit von einer besonderen Tierfreundin, die sich stets hingebungsvoll mit Wort und Tat für die Tiere einsetzte und eine große Lücke hinterlässt.

Quelle: Volkmar Maloszyk

    Neue Gesetze: Reisen und Tollwutimpfung
Was sich 2015 für Haustiere und ihre Halter ändert

 

Das neue Jahr bringt zwei neue Regelungen mit sich, die jeder Tierhalter kennen sollte. TASSO fasst die wichtigsten Änderungen zum Reisen mit Hund, Katze oder Frettchen und zur Tollwutimpfung beim Hund für Sie zusammen.

Neuer EU-Heimtierausweis
Seit dem 29. Dezember 2014 gelten für das Reisen mit dem Haustier neue Regelungen. Halter, die von nun an mit ihrem Tier verreisen wollen und bei ihrem Tierarzt ein Ausweisdokument beantragen, erhalten den neuen EU-Heimtierausweis. Optisch unterscheidet sich dieser nicht von seinem Vorgänger, inhaltlich müssen jedoch einige Angaben zusätzlich gemacht werden: Der Tierhalter muss seine personenbezogenen Daten mit seiner Unterschrift bestätigen. Im neuen Heimtierausweis müssen zudem die Kontaktinformationen des ausstellenden Tierarztes erfasst und von diesem unterschrieben sein. Um Missbrauch zu vermeiden, wird besonderes Augenmerk auf die Identität des Tieres gelegt: Sowohl die Seite mit dem Chip-Nummer-Aufkleber, als auch die Seite, die Aufkleber zu der verabreichten Tollwutimpfung enthält, werden mit einer selbstklebenden Laminierung versiegelt. Zudem muss der ausstellende Tierarzt die Kontaktinformationen des Tierhalters, die Ausweisnummer, die Chip-Nummer, falls vorhanden die Tätowierung und die Tätowierungsstelle, den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens für mindestens drei Jahre aufbewahren.

Für Tierhalter, die einen EU-Heimtierausweis haben, der vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellt wurde: Alte Heimtierausweise behalten bis zum Lebensende des Tieres ihre Gültigkeit.

Tollwutimpfung
Am 31. Dezember 2014 ist eine neue Verordnung in Kraft getreten, die es auch Privatpersonen untersagt, Welpen ohne Tollwutimpfung nach Deutschland zu bringen. Zwischen der Tollwutimpfung und der Einfuhr der Hunde müssen mindestens drei Wochen liegen. Eine Impfung gegen Tollwut ist erst ab der 12. Lebenswoche möglich. Der Impfschutz wird erst 21 Tage nach der Impfung wirksam. Welpen können somit erst nach der 15. Lebenswoche nach Deutschland eingeführt werden.

Dies soll auch illegalen Welpenhändlern erschweren, Jungtiere einzuführen. Denn meistens geben diese vor, Privatpersonen zu sein, um die notwendigen Formalien wie beispielsweise die Tollwutimpfung zu umgehen. Illegal eingeführte Hunde sind fast immer jünger als 15 Wochen. Die meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt und sind oft erst zwischen vier und sechs Wochen alt, damit der Knuddelfaktor bei der Vermittlung noch ausreichend hoch ist. Allerdings brauchen Welpen wie auch Kinder genügend Zeit an der Seite ihrer Mutter, um entscheidende und lebenswichtige Erfahrungen zu machen und von ihr zu lernen. Wer ein Tier aus dem illegalen Welpenhandel kauft, riskiert es, ein verhaltensgestörtes und krankes Tier bei sich aufzunehmen. Diese Tiere landen später oft im Tierheim und haben kaum Chancen, wieder ein liebevolles Zuhause zu finden.

TASSO-Tipp: Hundewelpen, die eklatant jünger als vier Monate sind, sind wahrscheinlich illegal nach Deutschland gebracht worden oder stammen von einem unseriösen Züchter. TASSO rät, nur seriösen Tierschutzorganisationen sowohl im Inland als auch im Ausland, Tierheimen und Züchtern zu vertrauen.

Weitere Informationen zum Thema Wühltischwelpen, die Auswirkungen des illegalen Welpenhandels sowie die Gefahren, denen Mensch und Tier ausgesetzt sind, unter: www.tasso.net/wuehltischwelpen


 

+++ WARNUNG AN ALLE KATZENBESITZER+++

 

Aus aktuellem Anlass warnen wir alle Katzenbesitzer im Umkreis

Mötzower Landstraße, Hagelbergerstraße,

Krakauer Landstraße, Weseramer Straße

in Brandenburg an der Havel.  In den Monaten November/Dezember sind nicht nur Katzen spurlos verschwunden. Mittlerweile gehen immer mehr Meldungen ein, dass Tiere verletzt (u. a. Fraktur des Schwanzes, blutiges Maul, verletzte Pfoten, Kot beschmiert) und stark traumatisiert nach Hause zurück kehrten! Wir gehen derzeit davon aus, dass ein Katzenhasser sein Unwesen treibt. Ähnliche Fälle sind bereits aus den Stadtteilen Görden, Walzwerksiedlung/Klingenberg/Quenz sowie Eigene Scholle bekannt. 

 

Liebe Katzenbesitzer und Tierfreunde bitte halten Sie Augen und Ohren offen. Die Täter agieren oft im Schutze der Anonymität, umso wichtiger ist IHRE Mithilfe!

 

Wir sind für weitere Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen (gern auch anonym) dankbar und gehen diesen selbstverständlich nach!

Meldungen bitte an info@tierheim-brandenburg.de 

Dem Traum "Katzenkrankenstation" einem Stück näher...

Bildquelle: MBS

Am 19.11.2014 durften wir uns über eine Förderung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse freuen - die uns bei der Errichtung einer Katzenkrankenstation unterstützt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Vertretern der MBS sowie unserer Oberbürgermeisterin Frau Dr. Dietlind Tiemann. Ebenso möchten wir den zahlreichen Vertretern der bunten Vereinswelt der Stadt Brandenburg an der Havel für die Umsetzung ihrer wundervollen Projekte viel Erfolg wünschen und unsere Anerkennung aussprechen.

 

Sie alle setzen ein Zeichen für das so wichtige ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Millionen Rinder, Hühner und Schweine fristen in Deutschland in der industriellen Intensivtierhaltung ein erbärmliches, kurzes und leidvolles Leben: eng zusammengepfercht in trostlosen Ställen ohne Auslauf oder Tageslicht, amputiert, zurechtgestutzt und verstümmelt. Das muss ein Ende haben! 

Tiere haben ein Recht auf ein tiergerechtes, ihren natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnissen entsprechendes Leben. Sie dürfen nicht länger manipuliert werden, um sie unzureichenden Haltungsbedingungen anzupassen, die dazu dienen, (arbeits-) wirtschaftliche Produktionsziele zu verfolgen und den Gewinn zu maximieren. Das Tierschutzgesetz muss geändert werden: Bestimmungen, die diese Verstümmelungen zulassen, müssen gestrichen werden! Stattdessen brauchen wir endlich tiergerechte Haltungssysteme!

Eine Gemeinschaftsaktion von Tollwood und dem Deutschen Tierschutzbund. Die Anzahl der Stimmen setzt sich aus den Unterschriften zusammen, die auf dem Tollwood Winterfestival, online und via Unterschriftenliste abgegeben wurden.

Im Namen der Tiere...
 
welcher Tierfreund kennt es nicht, das Problem hilflos und machtlos daneben zu stehen, wenn es einem Tier schlecht ergeht? Denn zeigt er auch noch so viel Courage, fasst seinen ganzen Mut zusammen und erstattet in vorbildlicher Weise eine Anzeige, so wird er doch all zu oft enttäuscht.
 
So bekommt so mancher rücksichtsloser Hundehalter sein Tier nach kurzer Sicherstellungsphase wieder, durch Kommunen werden unberechtigte Tiertötungen angeordnet, männliche Eintagsküken der Legenhennenrassen werden nutzlos getötet, rechtswidrige Tierversuche werden vorgenommen oder aber es werden Anzeigen gegen Missstände in der Tierhaltung (egal ob im Privathaushalt oder in der Landwirtschaft) nicht ordnungsgemäß verfolgt.
 
Es ist ein leidiges Thema, in dem sich der Tierfreund machtlos höheren Interessen ausgeliefert sieht.
 
Doch wie sieht die derzeitige gesetzliche Situation überhaupt aus? Seit dem 1. August 2002 steht der Tierschutz zwar im Grundgesetz, doch was nutzt so ein Gesetz, wenn es ihm am Ende an Instrumenten, Konsequenz und Durchsetzungskraft fehlt?
 
Gegenwärtig genießen nur Tierhalter-/ -nutzer und Forscher Rechtschutz und dürfen die Gerichte anrufen, z. B. in Form der Klage gegen behördliche Auflagen oder Untersagungen. Denjenigen die tatsächlich den Tieren helfen wollen, nämlich den seriösen Tierschutzorganisationen, sind dagegen die Hände gebunden.
 
Tierschützer stellen sich daher die kritische Frage: Was sollen Tiere mit einem gesetzlichen Anspruch auf Schutz, wenn diesen am Ende niemand für sie durchsetzen darf? Das Märchen von einem "Selbstverständnis des Tierschutzes" kann an dieser Stelle niemand mehr glauben.
 
Wir fordern daher gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund die Einführung des Verbandsklagerechtes (wie in Bremen, Hamburg, Nordhrein-Westfalen und Saarland bereits geschehen), um für die zu sprechen, die es selbst nicht können - DIE TIERE!
 
Leihen SIE den Tieren IHRE Stimme!
 
Abstimmung unter:
 
 
 

Wie Anglerlatein den Kormoranen erneut zum Verhängnis wird

Quelle: Deutscher Tierschutzbund - Kormoran im Flug. © R. Herrmann
Mitte des 20. Jahrhunderts war der Kormoran in Europa fasst vollständig verschwunden, die Bestände erholten sich erst nach Einführung der EG-Vogelschutzrichtlinie wieder. So siedelte sich der Kormoran, nach jahrelanger, rücksichtsloser Verfolgung wieder in den ihm heimischen Gebieten an und wurde 2010 sogar zum "Vogel des Jahres" gekürt.
 
Zum Verhängnis wurde dieser Vogelart ihre Ernährung von Fisch. So beklagen Fischerei- und Angelverbände stets "massive" Einbußen in der Fischerei und machen den Kormoran ferner für die Bestandgefährdung einiger Fischarten verantwortlich. Aufgrund dieser Argumentation wurde die eigentlich unter Schutz stehende Vogelart auf der Grundlage der "Brandenburgischen Kormoranverordnung" i. V. m. dem Bundesjagdgesetz nun erneut zum Abschuss freigegeben.
 
Unter dem Begriff des "Bestandsmanagements" wurde hierbei die Tötung zahlreicher Tiere legalisiert. Die immer intensivere Bewirtschaftung unserer heimischen Gewässer, der Gewässerverbau sowie deren Verschmutzung wurde aus tierschutzrechtlicher Sicht gar nicht bzw. nicht ausreichend gewürdigt. Mildere Mittel, wie etwa das Überspannen der Teiche durch die Teichwirte, wurden nicht hinreichend geprüft und abgewogen.
 
Der Kormoran wird schutzlos dem Abschuss ausgeliefert und verendet dabei oft qualvoll, da die Tiere zumeist "NUR" angeschossen werden.
 
Aus tierschutzrechtlicher Sicht wurde es versäumt, komplexe Zusammenhänge in der Natur zu erkennen und damit verbesserte Lebensbedingungen sowohl für Fische als auch für Wasservögel zu schaffen. Der Mensch entlässt sich einmal mehr aus seiner Verantwortung und wählt den für ihn einfachsten Weg.
 
Liebe, Zuwendung und Geborgenheit ist das, was jeder Hund zum Glücklichsein braucht. Foto: Tasso
Oft sind es schon die ganz kleinen Dinge die symbolischen Charakter haben, auch in der Tierschutzarbeit. Helfen Sie mit, unterstützen Sie unsere Tiere in Not.
 
Wer noch nicht weiß, wie er sich in die Tierschutzarbeit hier vor Ort einbringen kann, findet nachfolgend einige kleine Anregungen. Schon gewusst?:
 
  • dass Sie von So.- Di. sowie Do.-Fr. ab 13:00 Uhr mit einem unserer Tierheimhunde Gassigehen können? So schenken Sie einem Tierheimhund ein Stück Geborgenheit, Liebe und Zuwendung

 

  • dass es auch bei uns die Möglichkeit einer Tierpatenschaft gibt? Wer sein Herz einem bestimmten Vierbeiner schenken möchte, trifft mit  einer Tierpatenschaft die richtige Wahl, der Pate kann mit seinem Patenhund Gassigehen oder seine Patenkatze im Tierheim besuchen. Und nicht nur das, ganz nebenbei leisten Sie auch einen kleinen finanziellen Beitrag zum Wohle des Tieres und in der Höhe Ihrer Wahl.

 

  • dass im Tierheim - und auch bei uns - IMMER ehrenamtliche Unterstützung gesucht wird (Streichelpatenschaften für halbwilde Katzen, Unterstützung bei der Reinigung und Instandhaltung des Tierheimgeländes)?

 

  • dass Sie mit nur einem vegetarischem Tag in der Woche einen großen Beitrag zum Tierschutz in der Landwirtschaft leisten können? In Kürze finden Sie auf unserer Homepage leckere Rezepttipps. Zum Tierschutz gehören auch die Tiere in der Landwirtschaft.
 

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

 

Franz von Assisi (1182 - 1226), eigentlich Giovanni Bernadone, katholischer Heiliger, Stifter des Franziskanerordens)

 

Wenn Sie helfen und uns unterstützen wollen, rufen oder sprechen sie uns an oder schreiben Sie uns!

Pressemeldung des Deutschen Tierschutzbundes vom 22.08.2013


Leitmotto Welttierschutztag 2013: Stimme für die Tiere - Machen Sie den Bundestag tierfreundlicher.


Der 4. Oktober ist alljährlich der Welttierschutztag. Der Deutsche Tierschutzbund und seine über 700 Mitgliedsvereine begehen den Tag in diesem Jahr unter dem Motto „Stimme für die Tiere - Machen Sie den Bundestag tierfreundlicher“. Kurz vor dem Welttierschutztag finden die Bundestagswahlen statt, und auch Landtagswahlen in Bayern und Hessen sind im Blick. Der Verband betont, dass von der Bundestagswahl 2013 neue Impulse für bessere Tierhaltungsbedingungen in der Landwirtschaft, den Vorrang für tierversuchsfreie Forschung, einen besseren Heimtierschutz und die Stärkung des ehrenamtlichen Tierschutzes ausgehen müssen. Die zentrale Forderung der Tierschützer ist das Verbandsklagerecht für den seriösen Tierschutz.
„Unser Leitmotto werden wir in den Wochen vor dem Welttierschutztag nutzen, um klarzustellen, dass die Wahlen auch Richtungs-entscheidungen in der Tierschutzpolitik sind. Die Tage nach den Landtags- und Bundestagswahlen nutzen wir dann, um den dann verhandelnden Koalitionsparteien mehr Tierschutz abzuringen. Wir stehen auch zum Sturm auf das Kanzleramt bereit, wenn wir erkennen müssen, dass der Tierschutz wieder nur Randthema der politischen Agenda bleiben soll“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, zum diesjährigen Leitmotto. Der Verband hat die Wahlprüfsteine als Postkarte umgesetzt, die zu zehntausenden in Deutschland verteilt werden. Mit einem Mottoplakat wirbt der Deutsche Tierschutzbund zudem um die „Stimme für die Tiere“. Zudem sind weitere Aktionen noch vor der Bundestagswahl geplant, mit denen sich die Tierschützer aktiv in die laufenden Wahlkämpfe in den Ländern, aber besonders im Bund einmischen.


Hintergrund: Verbandsklage im Tierschutz und Forderungen


Die Verbandsklage ist in anderen Bereichen eine Selbstverständlichkeit. Auch im Naturschutz hat sie sich seit vielen Jahren bewährt. Nur Organisationen, die in jahrelanger Arbeit ihre Seriosität und Fachkompetenz unter Beweis gestellt haben, werden vom Staat als klageberechtigt zugelassen. Bisher wurde den Tierschutzverbänden dieses Klagerecht verweigert. Auch vor dem Hintergrund des Tierschutzes im Grundgesetz ist das inakzeptabel. Die weiteren Forderungen finden Sie hier: www.tierschutzbund.de/bundestagswahl

8. August

Streunerkatzen in Deutschland leiden

Internationaler Tag der Katze

Millionen von Straßenkatzen haben dieses Glück nicht und müssen leiden. Foto: TASSO

Hattersheim, Hamburg, Pfullingen. (tasso) Über acht Millionen Katzen leben in Deutschlands Haushalten, damit ist die Katze das Haustier Nummer Eins. Doch was viele nicht wissen: Schätzungsweise zwei Millionen Streunerkatzen vegetieren auf unseren Straßen dahin und führen ein erbarmungswürdiges Leben. Anlässlich des Internationalen Tages der Katze am 8. August weist das Bündnis „Pro Katze“, ein Zusammenschluss der drei großen Tierschutzorganisationen TASSO, VIER PFOTEN und Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt),auf das Leid der Streunerkatzen in Deutschland hin.
 
„Ausgemergelt, schwach und krank streunen sie durch Städte, Gewerbegebiete und Fabrikruinen: Katzen, die kein Zuhause haben, immer auf der Suche nach Futter. Viele gehen qualvoll zu Grunde, verhungern oder erfrieren,“ erklärt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO e. V. „Die Ursache dieses Tierleids sind unkastrierte Hauskatzen. Denn nur wenige Menschen lassen ihre Katze kastrieren; so zeugen Freigänger weiter Nachwuchs mit Streunern, und die Streunerkatzen vermehren sich immer weiter. Die Zahl der Nachkommen von nur einer Katze steigt so nach nur wenigen Jahren in die Tausende!“
 
Martina Stephany, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN ergänzt: „Tierheime und Tierschutzvereine kastrieren seit Jahren herrenlose Katzen, doch das Problem der unkontrollierten Vermehrung ist nicht in den Griff zu bekommen. Die einzige tierschutzgerechte Möglichkeit, das Problem der Streunerkatzen bundesweit und nachhaltig zu lösen, sind flächendeckende gesetzliche Regelungen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Hauskatzen mit Zugang ins Freie.“
 
„Leider hat die Bundesregierung bei der Novellierung des Tierschutzgesetzes keine bundesweiten Regelungen zur Kastrationspflicht aufgenommen, sondern die Verantwortung auf die Länder übertragen. Daher appellieren wir an die Landesregierungen, von der Ermächtigungsgrundlage des § 13b Tierschutzgesetz Gebrauch zu machen und landesweite Verordnungen zur Katzenkastration zu erlassen“, sagt Petra Zipp, Vorsitzende des bmt. „Über 250 Städte und Gemeinden gehen schon jetzt mit gutem Beispiel voran und haben eine Kastrationspflicht erlassen. Wir ermutigen alle Kommunen, selbst aktiv zu werden und nicht auf eine landesweite Kastrationspflicht zu warten!“

Liebe Tierfreunde,
 
aus aktuellem Anlass und den nun steigenden Temperaturen appellieren wir dringend an alle Hundebesitzer, Tierfreunde und Passanten:
 
Lassen Sie Ihren Hund bitte nicht allein im Auto zurück und melden Sie entsprechende Beobachtungen an Ordnungsamt, Veterinäramt, Feuerwehr und/oder Polizei!
 
Bedenken Sie stets: schon 20 °C Außentemperatur genügen um das Fahrzeug zur TÖDLICHEN Falle werden zu lassen. Hier hilft weder das Fenster einen Spalt breit geöffnet zu lassen, noch zählen Argumente wie, "ich war doch nur ganz kurz weg" und "Das Auto stand doch aber im Schatten" . Hunde schwitzen nicht wie wir Menschen über die Haut, sie haben es bei Hitze somit sehr viel schwerer ihre Körpertemperatur zu regulieren. Sie atmen warme Luft durch die Schnauze aus und kühle durch die Nase ein. Das Hecheln ist ein wichtiger Bestandteil dieses Abkühlungsprozesses, ebenso tragen die Schweißdrüsen an den Pfoten ihren Teil dazu bei. Was viele Hundehalter nicht wissen: Damit der Wärmeausgleich beim Hund funktioniert, muss die Außentemperatur kälter sein, als die Luft die ausgeatmet wird. Im Auto ist dies NICHT gewährleistet! Hitzschlag und Kreislaufkollaps sind die Folge, IHR Hund hechelt somit um sein Leben!
 
 
Wir empfehlen zusätzlich:
 
Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden zu verlegen sowie die Gassirunde am Mittag möglichst kurz und schattig zu organisieren. Des Weiteren muss immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Bitte geben Sie Acht auf Ihr Tier, vermehrtes und immer schneller werdendes Hecheln sowie erhöhte Pulsfrequenz und Körpertemperatur können Anzeichen für eine Überhitzung des Hundes sein. Es gilt hier: SOFORT ein schattiges/kühles Plätzchen aufzusuchen und den Tierarzt einzuschalten!
 
 
Quelle:
Online im Internet URL: http://www.haustiere-wissen.de/wie-schwitzen-hunde.html [12.06.13]

Pressemitteilung vom 25.01.2013

Süßwarenmesse 2013: Milliarden Käfigeier in Produkten

Am Sonntag öffnet die viertägige „Internationale Süßwarenmesse" (ISM) in Köln ihre Pforten. Zum Start der ISM macht der Deutsche Tierschutzbund darauf aufmerksam, dass jährlich über fünf Milliarden Eier aus der Käfighaltung in Fertigprodukten, Keksen, Kuchen, Süßwaren und auch Alkoholprodukten verarbeitet werden. Viele Verbraucher wissen das nicht - und sie werden darüber auch nicht informiert, da es keine verbindliche Kennzeichnungspflicht zur Herkunft der Eier in Produkten gibt. Getreu dem Motto der Tierschutzbund-Kampagne „Kein Ei mit 3" raten die Tierschützer auf Produkte zu verzichten, bei denen die Herkunft der Eier unklar ist.   Nur selten ist bei Fertigprodukten klar ersichtlich, aus welcher Haltungsform die tierischen Zutaten stammen. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es bislang nicht. Nur bei Produkten, die ausdrücklich als Bio gekennzeichnet sind, ist sichergestellt, dass die Eier aus tiergerechter Haltung stammen. Denn diese Eier müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen, d.h. unter anderem, dass die Hennen Auslauf ins Freie haben. Einige Firmen verwenden inzwischen zumindest Eier, die von Legehennen stammen, die in Bodenhaltung gehalten werden, und werben damit auf der Verpackung – oftmals nur kleingedruckt in der Zutatenliste. In der Bodenhaltung können sich die Hennen frei im Stall bewegen, haben aber keinen Zugang ins Freie. Bei allen Produkten ohne weiteren Hinweis auf die Herkunft der Eier ist davon auszugehen, dass diese von Hennen stammen, die in Käfighaltung gehalten wurden. Hier leben Legehennen auf engstem Raum unter nicht artgerechten Bedingungen - verbunden mit immensem Stress und Leiden. Daran ändern auch die oft  auf der Verpackung aufgedruckten bunten Hofbilder nichts.

Bei den Verbrauchern sind Käfigeier längst durchgefallen: Seit die Käufer anhand eines auf die Eier aufgedruckten Zifferncodes erkennen können, aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, ist der Verkauf von Käfigeiern stetig zurückgegangen. Viele Discounter und Handelsketten haben diese Eier aus Käfighaltung ganz aus dem Angebot genommen. Jetzt muss sich diese Entwicklung bei den Fertigprodukten fortsetzen. Einige Lebensmittelmärkte haben mit ihren Eigenmarken bereits begonnen und verzichten auf die Verarbeitung von Käfigeiern.

 

Weitere Infos: www.tierschutzbund.de

Frisch frisierte Tierheimhunde – und jede Menge Tierfreu(n)de

"Schick durch den Sommer" galt es auch für die Hunde aus dem Tierheim Caasmannstraße als Hundefriseurin Carmen Schulze vom  Hundesalon Picobello anrückte, um die Vierbeiner von der im Winter noch so nützlichen Wolle zu befreien.
Unterstützt von Tierfreundin Jessica Steu hieß es: Raus mit  Haarschneidemaschine - Schere - Kamm und Co. - fertig - los.
Da wurden Knötchen entfernt, Bärte gestutzt und Haare geschnitten -  diesem Fellberg wurde keine Fuselrolle mehr Herr.
Übrig blieben frisch frisierte, gepflegte Hunde und glückliche Tierpfleger.


Uns bleibt Danke zu sagen, im Namen der Menschen und der Tiere. Doch damit ist mit dem Danke sagen noch lange nicht Schluss.
Auch der MBS Potsdam, die uns die Anschaffung eines neuen und dringend benötigten Katzenquarantänekäfigs ermöglichte, gilt unser herzlicher Dank.
Die nächste große Freude machte uns das arvato Callcenter. Mit einem Scheck i. H. v. 1.000 Euro kamen sie im Tierheim vorbei und unterstützen damit unser Projekt Tierheimzeitung, die nun dank der großzügigen Spende auch in diesem Jahr erscheinen und wichtige Aufklärungsarbeit leisten kann.
Riesige Freude Nummer drei schließlich machten uns die Sechstklässler der Pestalozzi-Schule. Nach ihrem Besuch im Tierheim im Rahmen einer Projektwoche malten sie für uns wunderschöne Bilder und spendeten  spontan 25 Euro für unsere Tiere und wollen uns künftig z.B. mit Kuchenbasaren unterstützen. Wir sagen herzlichen Dank!


Ohne diese Spenden und das Engagement könnte der Tierschutzverein auf Dauer nicht arbeiten, umso mehr freuen wir uns über diese unerwartet geballte Ladung an Zuwendung.

 

Tierschutzverein Brandenburg und Umg. e.V.

Ein herzliches Dankeschön...

möchten wir an dieser Stelle unserer Oberbürgermeisterin Frau Dr. Tiemann sowie der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, vertreten durch Herrn Werner, aussprechen.

 

Am 04.06.2012 wurde dem bunten Brandenburger Vereinsleben wieder ein Stück Unterstützung, in Form von Fördermittelzusagen, geschenkt. Vielen Projekten, Aktionen und Ideen konnte damit ein Stück Leben eingehaucht werden. In unserem Fall, wird uns mit der Fördermittelzusage ermöglicht, einen neuen und dringend benötigten Katzenquarantänekäfig anzuschaffen bzw. den alten rostigen Käfig zu ersetzen. Die Zeiten in denen den sowieso verängstigen Tieren, zusätzlicher Stress durch erschwerte Reinigung und Entnahme bereitet wurde, sind damit vorbei. Auch die Desinfektion und damit die Erhöhung des Hygienestandards werden deutlich verbessert. Die ungeliebte Quarantänephase wird den Tieren ein wenig erleichtert, bis sie dann endlich ins Katzenhaus einziehen dürfen und die Chance auf ein neues und hoffentlich endgültiges Zuhause erhalten.

 

Uns bleibt DANKE zu sagen, im Namen der Tiere und der Menschen :-)

Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde,


auch in diesem Jahr möchten wir unseren Tierschutzverein auf verschiedenen Veranstaltungen und Festen präsentieren.

Wer zum guten Gelingen beitragen möchte, ist herzlich eingeladen bei der Betreuung und Programmplanung des TSV-Infostandes mitzuwirken, Anmeldungen werden telefonisch oder per Email entgegengenommen.

Wir hoffen wie immer auf viel Eigeninitiative und Engagement unserer Mitglieder und unterstützen Sie gern mit den notwendigen Unterlagen und Informationen.

  • Krugparkfest am 02. Juni 2012 in Brandenburg an der Havel (Motto: Vielfalt genießen – Naturzeit ist Freizeit)

  • 3. Tierpflegertag in der Republik der Tiere vom 01. bis 03. Juni 2012 in Berlin (Näheres auch unter www.tierpflegertag.de)


Ihr Vorstand

Pressemeldung

16.03.2012


Erfreuliche Entwicklung: Verpoorten verzichtet auf Käfigeier


Immer mehr Lebensmittelhersteller und Supermarktketten folgen der Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes „Kein Ei mit Quälerei“. Wie bereits andere Unternehmen verzichten jetzt auch Coppenrath & Wiese und ganz aktuell Verpoorten auf Eier aus Käfighaltung. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diese Entscheidung und setzt darauf, dass noch  weitere Lebensmittelproduzenten folgen. Sie entsprechen damit dem Wunsch der Verbraucher, die die Käfigeier nicht mehr kaufen wollen. Das aktuelle Problem: Aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, können die Verbraucher nur den Schaleneiern ansehen - nicht aber dem Produkt, in denen Eier verarbeitet wurden. Daher sollte man bei allen Produkten, bei denen nicht ersichtlich ist, aus welcher Haltung die verwendeten Eier kommen, genauer beim Hersteller nachfragen und auf den Kauf solcher Produkte verzichten.
Mit Kampagne "Kein Ei aus Quälerei" setzt sich der Deutsche Tierschutzbund seit Jahren für ein Verbot der grausamen Käfigbatterien für Legehennen ein. Damit verbunden ist die Forderung nach einer klaren Kennzeichnung der Eierherkunft auf Verpackungen von Produkten, die Eier enthalten. Nur so wird gewährleistet, dass Verbraucher ihre Wahl zugunsten der Tiere treffen können. Durch die
Kampagne wird der Druck auf die Lebensmittelhersteller erhöht. Mit
Erfolg: Immer mehr Konzerne folgen dem Aufruf des Deutschen
Tierschutzbundes und verzichten auf Käfigeier bei der Produktion ihrer
Rühreier, Backwaren, Nudeln oder Fertigprodukte. Etwa 40 Prozent der
in Deutschland produzierten Eier werden verarbeitet, ohne dass der
Verbraucher darüber aufgeklärt werden muss, aus welchem Haltungssystem die Eier stammen. Auf diese Weise finden Milliarden
Eier aus qualvoller Käfighaltung einen Abnehmer.
Wie wichtig eine zuverlässige und transparente Kennzeichnung ist und
was sie bewirken kann, zeigt die Einführung der Kennzeichnungspflicht
für Schaleneier: Seit 2004 müssen alle Eier mit einem Zahlencode
versehen sein, der unter anderem Auskunft über das Haltungssystem der
Legehennen gibt. Damit kann jeder wählen, aus welcher Haltung sein
Frühstücksei kommen soll. Die Mehrheit entscheidet sich klar gegen
Eier, die mit Tierleid verbunden sind und für Eier aus Boden-,
Freilandlandhaltung oder ökologischer Landwirtschaft. Viele
Handelsunternehmen und Discounter haben – auch nach intensiven
Gesprächen mit dem Deutschen Tierschutzbund – die Käfigeier
inzwischen freiwillig aus dem Angebot genommen (Übersicht dazu auf
der Internetseite www.tierschutzbund.de/kampagne_produkte_ohne_kaefigei.html).


Die WDR-Sendung Westpol berichtet Sonntag, den 20. März 2012, um
19.30 Uhr über die neuste Recherche zu versteckten Käfigeiern in
Produkten.

 

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Krugparkfest - Tag der Regionen

Hier kommen Sie zum Bericht.

Unterstützung gesucht ...

Liebe Mitglieder und Tierfreunde,
 
es ist unser Anliegen Sie stets über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten sowie Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen, aufzuzeigen. So stehen in Kürze wieder einige Arbeitseinsätze an, für die noch dringend Unterstützung gesucht wird.
  1. Dachsanierung der Katzenfreiläufe und in diesem Zusammenhang u.a. Zimmerer- und Schweißarbeiten
  2. Pflasterarbeiten auf dem Hof und in diesem Zusammenhang Neubau eines festen Unterstandes (Pavillon)
  3. Tag der offenen Tür am 04.09.2011 von 10-16 Uhr
    1. Wer kann einen Kuchen backen?
    2. Wer würde sich für die Betreuung des Kuchenbasars oder Grillstandes zur Verfügung stellen?
    3. Wer würde die Betreuung des TSV-Infostandes übernehmen?
  4. Tag der Regionen am 18.09.2011 von 11 bis 17 Uhr im Krugpark
    1. Wer kann die Betreuung des TSV-Infostandes übernehmen?
Wer helfen möchte, meldet sich einfach unter der Tel.: 03381 304140 (bitte ggf. den Anrufbeantworter benutzen und Name und Rückrufnr. hinterlassen)



Scheckübergabe und Meetingpoint - ein riesiges Dankeschön!

Am 23.06.2011 durften wir im offiziellen Rahmen einen Spendencheck der Mittelbrandenburgischen Sparkasse entgegen nehmen.
 
Diese Mittel ermöglichen uns, die Anschaffung eines dringend benötigten Industriewäschetrockners, der ab sofort für die Trocknung zahlreicher Kuscheldecken und Kissen unserer vierbeinigen Tierheimbewohner verantwortlich ist.
 
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse sowie bei der Oberbürgermeisterin Fr. Dr. Tiemann für ihre lobenden und aufbauenden Worte.
 
Ein recht herzliches Dankeschön sprechen wir auch Herrn Christian Griebel vom Meetingpoint Brandenburg aus, der uns in punkto Öffentlichkeitsarbeit oft sehr spontan und erfolgreich unterstützt.

Wer ist eigentlich dieser "man" - Tierschutzarbeit und ihre Hindernisse

Hurra es wird Frühling, Ostern steht vor der Tür und alle freuen sich über das nun hoffentlich anhaltend schöne Wetter. Doch der Frühling bringt weit aus mehr mit sich. Alle Kinder freuen sich über zahlreiche Tierbabys angefangen bei den kleinen süßen Kaninchen bis hin zu Hunden und Katzen.

Tierschützer sehen bange in die Zukunft. Denn was in den kommenden Monaten folgen wird, ist erfahrungsgemäß eine Flut von heimatlosen Tieren, die die Kapazitätsgrenzen der Tierheime sprengt. Ursprünglich dem Niedlichkeitsfaktor unterliegende, nun lästig gewordene Vierbeiner werden aus verschiedensten Gründen ausgesetzt oder im besten Fall dem Tierheim vor die Tür gestellt... so versteht sich Hoppel nicht mit dem Artgenossen, das niedliche Katzenbaby hängt in der Gardine und der einst putzige Hundewelpe kommt in die Rüpelphase und tanzt Herrchen und Frauchen auf der Nase rum. Was bleibt ist oftmals der Rauswurf.

Damit nicht genug steigt die Katzenpopulation ins Unermessliche, zahlreiche ehrenamtliche Tierschützer erklären sich mit der Situation überfordert. Das Telefon im Tierschutzverein steht nicht mehr still. "Man" müsse etwas tun. "Man" müsse die Tiere einfangen. "Man" müsse die Tiere kastrieren. Grundsätzlich sind alle diese Feststellungen richtig, doch wer ist eigentlich dieser "man". Der Tierschutverein? Die Stadt? Die ehemaligen Halter der Tiere? Der Jenige, der die Tiere vor Ort füttert? Fragen über Fragen.

Fakt ist, jeder hilft im Rahmen seiner Möglichkeiten. So hat z. B. auch ein Tierschutzverein finanzielle, personelle sowie kapazitätstechnische Grenzen. Der Tierschutzverein kastriert freiwillig "wilde" Katzen, die sich nicht anfassen lassen, da hier davon ausgegangen werden kann, dass das Tier keinen Halter hat, der für die Kosten aufkommen müsste. Der Tierschutzverein stellt Privatpersonen leihweise Fallen zur Verfügung, um Einfangaktionen im Rahmen der Kastration zu unterstützen. Und, der Tierschutzverein fängt, sofern Personal vorhanden ist, (d.h. ehrenamtliche Mitglieder die meist auch berufstätig sind), selbst Katzen ein. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.

Die traurige Zahl von knapp 90 Hunden und 75 Katzen die bereits zum jetzigen Zeitpunkt im Tierheim leben, sollte eigentlich für sich sprechen. Denn all diese Tiere müssen versorgt, betreut und vor allem artgerecht untergebracht werden. Und dennoch gibt es Menschen die ihre eigene oder auch die gesamtgesellschaftliche Verantwortung auf "man" abwälzen.

Letzte Aktualisierung der Homepage war am:

16.10.2017

Aktuelle FUNDTIERE

Aktuell  VERMISSTE Tiere

u. a. Findus

Aktuelle Tierbestandszahlen:

37 Hunde

93 Katzen 

3 Kleintiere

Wer helfen möchte, aber nicht weiß wie, findet ganz einfach per Klick auf unseren Wunschzettel einige Ideen und Anregungen.

Kater Caasi informiert:

Enno & Flint lassen uns an ihrem Katzenleben teilhaben und senden liebe Grüße aus ihren Familien.

 

Die kleine Jeanne tritt heute mutig und heldenhaft das Abenteuer "Home sweet home" an. Dir und deinen Menschen wünschen wir alles alles Liebe.

 

Tierische Grüße erreichen uns von Beethoven, Cleo und AlKatzone!

Und auch Estelle (jetzt Ella genannt) schnurrt uns zu. 

 

Unser wunderschöner Van Ramses hat sich gemeldet...

 

Newton geht fischen...  und Arielle nennt sich jetzt Lilly.

 

Heute grüßen uns Kjara und Walla, die schon seit 2 Jahren ihr Zuhause "unsicher" machen und auch AlKatzone (Fritzchen) geht es richtig gut...

 

Erni (jetzt in Arnie umgetauft) mauzt uns liebe Grüße und hat sich schon fast zum Kuschelkater entwickelt!

 

Man glaubt es kaum... Blue ist eine Fledermaus im Wellikostüm...

und Greeny findet es recht seltsam...

zooplus.de

Klick einen der Button und unterstütze das Tierheim mit deinem normalen Einkauf. Von ganzem Herzen: 

DANKESCHÖN!!!

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