Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.
Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.

Die Tierheimmitarbeiter trauern ...

Es ist eine unfassbare Tragödie, wir sind tief betroffen, traurig, wütend ... unser Klecks ist tot.

In der Nacht zum 13.04. war aus unerfindlichen Gründen in der Stube von Klecks und seiner Gruppe Streit ausgebrochen. Dieser führte dazu, dass sich die gesamte Gruppe an dem Kleinen abreagierte.
Am nächsten Morgen fand der Dienst habene Tierpfleger Klecks zitternd und völlig durchnässt in seiner Stube vor, während die anderen drei unverletzt hinausstürmten. Sofort wurde der Tierarzt gerufen, Klecks untersucht, auf Schmerzmittel und Antibiotika gesetzt und natürlich kam er in eine Einzelstube. Aus Platzmangel musste hierfür das Bad im Obergeschoss herhalten.
Klecks stand unter Schock, bis auf viele Schürfwunden und Blutergüsse war unter dem verklebten Fell zunächst nichts erkennbar.
Lediglich ein durch einen Reißzahn verursachtes Loch war zu finden.


Am Morgen des 14.04. fand derselbe Tierpfleger Klecks tot in seinem Körbchen - er war über Nacht verstorben.

Nicht nur den Tierpfleger hat Klecks' Schicksal stark mitgenommen, über dem ganzen Tierheim schwebt ein merklicher Schatten - Klecks ist tot.

Wer war Klecks?
Am 24.07.2010 banden uns feige Menschen einen ängstlichen, humpelnden, kleinen Hund an die Tür uns rasten davon. Das Tier war freundlich aber unendlich verschüchtert. Wir nahmen ihn auf und nannten ihn Klecks.
So lebte der kleine, freundliche Hund, der auf etwa ein Jahr geschätzt wurde bei uns. Er humpelte, weil man ihm im Welpenalter (vermutlich) mutwillig das rechte Vorderbein mehrfach gebrochen hatte und niemals behandeln ließ. Wir impften, chippten, kastrierten ihn und hofften fortan auf Vermittlung.
Sein großes Problem war, dass er partout nicht alleine bleiben konnte/wollte.

Der kleine Mann schlich sich ganz besonders ins Herz eines Pflegers, der mit ihm sogar im Rahmen unseres Tages der offenen Tür ein paar Übungen vorführte.

 

Klecks gehörte einfach zu uns, immer wieder wurden seine Stubengenossen vermittelt. Klecks blieb und freundete sich mit "den Neuen" an. Er zeigte sich nicht problematisch. Aus dem unsicheren, ängstlichen Hund, den man damals vor der Tür aussetzte, war ein freundlicher, fröhlicher und aufgeschlossener, kleiner Mann geworden. Alles war gut - bis zum 13.04.2011.

Klecks, wir werden dich nie vergessen. Soviel hast du durchgemacht und durftest leider nie erfahren, wie es ist, ein Zuhause zu haben, in dem man dich liebt.
Lebe wohl, kleiner Klecks!

Warum?
Ein überfülltes Tierheim. Stress.
In unserem Tierheim halten wir die Hunde in Gruppen. Sie werden stets nach Größe und Verträglichkeit zusammen gesetzt. Kleinere Rangeleien passieren, das ist vollkommen normal. Auch Klecks lebte einige Monate in dieser Gruppe, immer problemlos.


Kritische Stimmen, die in solchen Fällen immer laut werden, werden jetzt sagen: warum sperrt ihr sie auch zusammen? In anderen Tierheimen sitzen die Hunde einzeln und so etwas passiert nicht!


Sicherlich passiert SO ETWAS nicht, aber dafür bekommen die Hunde, die hochsoziale Tiere sind (siehe Wolf = Rudel = Familienverbände) starke Verhaltensauffälligkeiten, sind überdreht und reagieren sich an anderem ab, z.B. Inventar oder im Anspringen/Anbellen von Menschen.

Unser Prinzip lautet: wenn sie schon im Tierheim sitzen müssen, dann wenigstens nicht allein. Sie sollen Freunde haben, spielen und Sozialkontakte erlernen/festigen.
Was nützt dem Interessenten ein Hund, der im Tierheim zwar allein und somit ohne Verletzungen saß, wenn er ihn niemals mit Artgenossen frei laufen lassen oder im schlimmsten Falle nicht einmal entspannt mit ihm an der Leine durch die Stadt laufen kann?

Hunde sind hochsoziale Wesen, man kann sie unter diesem Aspekt wunderbar mit Kindern vergleichen. Verbieten Sie Ihrem Kind aus Angst vor Verletzungen und blauen Flecken auch die Freunde?

Sind die drei Hunde, die ihm das angetan haben gefährlich?
Nein. Dieser Unfall passierte aus der Gruppendynamik heraus, ähnlich der Situation bei Kindern oder Jugendlichen. Einer wird geärgert/verprügelt und alle anderen machen mit.
Seine Stubengenossen wollten Klecks nicht umbringen, das hätten sie locker mit einem einzigen Biss in die Kehle gekonnt, wenn sie denn gewollt hätten.
Sie haben ihn vielmehr "gemurkelt", bis er nicht mehr konnte.
An dieser Stelle erscheinen die Namen der Hunde absichtlich nicht, denn wir wollen nicht, dass sie daraus Nachteile haben. Die Tiere haben sich nicht unnatürlich verhalten und werden auch nicht zu "Killermaschinen".

Letzte Aktualisierung der Homepage war am:

24.11.2017

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Von wegen schwarze Katzen werden immer übersehen ... heute ist Pami`s großer Tag - Leb wohl Tierheim :-)

 

Neuigkeiten aus dem neuen Zuhause schicken Elvis&Eddy

Und auch Kasim geht es richtig gut: Lieblingshobby: KUSCHELN!!

 

Dori hat sich aus ihrem neuen Zuhause gemeldet. Schnurren und kuscheln ist das Größte!

 

Schaut nur wie gut es uns geht... Lita&Jackie (möchten jetzt Minka und Mieze genannt werden), aber auch Cosmo und Amigo haben es so richtig gut erwischt und fühlen sich Katzenwohl... 

 

Enno & Flint lassen uns an ihrem Katzenleben teilhaben und senden liebe Grüße aus ihren Familien.

 

Tierische Grüße erreichen uns von Beethoven, Cleo und AlKatzone!

Und auch Estelle (jetzt Ella genannt) schnurrt uns zu. 

 

 

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