Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.
Willkommen im Tierheim des Tierschutzvereins Brandenburg an der Havel e.V.

Ein Tierarzt beißt nicht...

 

Wie viele von uns haben sie noch in den Ohren? Die Titelmusik von "Ein Heim für Tiere" - Hab keine Angst mein Hund - Angst vor Onkel Dr. Bayer, der macht dich schnell gesund, dann machen wir ne Feier(...)".

 

Der regelmäßige Tierarztbesuch ist für viele Tierbesitzer und dadurch auch für ihre Lieblinge noch immer mit Stress und Angst verbunden. Doch das muss nicht sein, wenn MENSCH einige Grundsätze beachtet!

 

Richtig vorbereitet, ist der Tierarztbesuch zwar immer noch nicht angenehm, aber immerhin stressfrei durch alle Beteiligten zu meistern.

 

Hier unsere Checkliste, der goldenden Regeln:

 

 

0. Training ist die halbe Miete

 

Gewöhnen Sie Ihr Tier langsam an den Tierarzt. Hundebesitzer besuchen die Praxis gemeinsam mit ihren Tieren am besten schon einmal ohne ärztliche Behandlung. Lassen Sie das Tier die Räumlichkeiten und auch das Tierarztpersonal kennenlernen, so ist es beim richtigen Tierarztbesuch kein „unbekannter Ort“ mehr. Viele Tierarztpraxen bieten solche Schnupperbesuche an, fragen Sie gezielt danach. Das A&O ist jedoch, dass Herrchen und Frauchen die Ruhe bewahren. Oft ist zu erleben, dass Herrchen und/oder Frauchen in der Tierarztpraxis ununterbrochen auf den kleinen (vermeintlich) armen „Hasso“ einreden, ihn auf den Schoß setzen oder mit Leckerlis vollstopfen. LIEBE HERRCHEN UND FRAUCHEN DIES IST GRUNDLEGEND FALSCH! Denn – der kleine „Hasso“ hat nun gelernt: „Um Himmels Willen, Herrchen & Frauchen sind in Hab-Acht-Stellung – irgend etwas stimmt hier nicht“. Im schlimmsten Fall entwickelt Hasso hierdurch nicht nur Ängste vor dem Tierarzt, sondern fängt auch noch an „SEIN“ Rudel vor ihm zu verteidigen. Haben Herrchen und Frauchen keine Kontrolle, so wird „Hasso“ oftmals annehmen, dass er diese nun übernehmen muss. KURZ: Er macht sich zum Rudelchef. Verhalten Sie sich daher bitte auch in der Tierarztpraxis so normal wie möglich gegenüber ihrem Hund. Zeigen Sie ihm, dass hier nichts passiert und nichts Besonderes los ist. Bewahren Sie Ruhe und strahlen Sie diese auch auf Ihren Hund aus.

 

Für Katzenbesitzer gilt es, ihr Tier rechtzeitig und im Guten (z. B. mit Leckerlis, Einlegen einer besonders kuschligen Decke) an die Transportbox zu gewöhnen. Empfehlenswert ist hier die Verwendung von Plastiktransportboxen, die von oben und von vorn zu öffnen sind bzw. deren Deckel ganz abnehmbar ist – Vorteil: die Katze kann für viele Untersuchungen sogar im Körbchen sitzen bleiben. Weidenkörbchen eignen sich für einen Tierarztbesuch nicht, die Katze könnte sich nur allzu gut in dem Material festkrallen. Weidenkörbe können ferner nur von vorn geöffnet werden, so dass die Katze in ihrem Rückzugsort nicht nur bedrängt werden muss, sondern diesen für die tierärztliche Untersuchung auch verlassen muss.

 

Um die Katze während des Transportes vor Zugluft zu schützen und sie ein wenig zu beruhigen kann die Box zusätzlich mit einem Handtuch abgedeckt werden. ACHTUNG! Öffnen Sie die Box niemals unterwegs – weder zum Streicheln, noch um Unsauberkeiten zu entfernen. Immer wieder ist zu hören, dass Tiere in Panik auf der Fahrt zum Tierarzt geflüchtet sind und nie wieder angefunden wurden.

 

Auch Kleintiere wie etwa Kaninchen und Meerschweinchen sind für den Tierarztbesuch gut in solchen Plastiktransportboxen aufgehoben. Vögel sind beim Transport bitte ebenfalls vor Zugluft zu schützen.

 

1. Vereinbaren Sie Termine für Angst- und Operationspatienten:

 

Für besonders ängstliche, nervöse, gestresste oder aggressive Tiere wird bitte immer ein separater Termin vereinbart! Dem Tierarztpersonal wird so die Möglichkeit gegeben, die Behandlung optimal vorzubereiten. Bedenken Sie – Ihr Tier soll so wenig wie möglich Stress haben und die Sicherheit für Mensch und Tier muss gewährleistet werden.

 

Auch für notwendige Operationen gilt in den meisten Tierarztpraxen die gesonderte Terminvereinbarung.

 

Fragen Sie am besten direkt bei Ihrem Tierarzt nach.

 

2. Information ist Alles

 

  • Bringen Sie zu jedem Tierarzttermin den Impfpass mit

  • Informieren Sie den Tierarzt möglichst genau zu den Symptomen sowie Beginn und Dauer der Erkrankung

  • auch Unverträglichkeiten/Allergien sollten dem Tierarzt bekannt gegeben werden

  • Erbrochenes, Kot und/oder Urin können ggf. mitgebracht und zur Untersuchung eingeschickt werden

 

3. Notfälle

 

Ist ihr Tier schwer verletzt, steht unter Schock und/oder befindet sich in einem sonstigen lebensbedrohlichen Zustand, rufen Sie IMMER sofort den Tierarzt an! So kann nicht nur die Notfallbehandlung vorbereitet werden, sondern der Tierarzt kann Sie ggf. in lebensnotwendigen Sofortmaßnahmen anleiten.

 

Die betroffenen Tiere werden bitte möglichst zu zweit, zügig und schonend transportiert. Das Tier sollte dazu in einer sicheren und bequemen Körperhaltung gelagert werden, etwa auf einer gespannten Decke oder in einem flachen Karton oder Korb. Verletzte Körperteile werden weich gelagert.

 

Katzen sollten möglichst in eine Decke gewickelt werden, da im Schockzustand nicht nur Flucht- sondern auch Verletzungsgefahr besteht.

Letzte Aktualisierung der Homepage war am:

21.08.2017

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Tieriche Grüße von Emmet und Eugen (jetzt Emil und Sami), von LouLou (jetzt Philippa), Flip sowie Hampton & HydeWir wünschen eine tolle gemeinsame Zeit!

 

Newton benutzt das Katzenklo... hurrraaaaa... Liebe, Leckerlies und viel Zuneigung, das ist es was ein roter Kater so braucht, um seine Menschen glücklich zu machen.

 

Lilly genießt ihr Leben in vollen Zügen und hat ihren Beschützerinstinkt  entdeckt.

 

Unsere Diva Stella hat sich gemeldet und berichtet von ihrer neuen Freundin Luna.

 

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