Die Beagle -Gang ... und Vesta ... und Nicky ...

Wieviel es Tierheimhunden bedeutet, in der Gruppe gehalten zu werden, wollen wir mit diesem kleinen Beitrag erklären.
Unser Prinzip heißt: wenn sie schon im Tierheim sitzen müssen, dann sollen sie wenigstens nicht einsam sein! Unsere Hunde leben zum allergrößten Teil in Kleingruppen zu 2 bis 6 Tieren - je nach Raum/Zwingergröße.

Warum?
Langeweile unterbinden, Sozialisierung fördern, Beschäftigung anbieten! Insbesondere die oftmals im Vorleben durch die Vorbesitzer vernachlässigte Sozialisierung (= Verträglichkeit mit Artgenossen) kann bei der Gruppenhaltung wunderbar ausgebaut werden. Gerade Welpen und Junghunde profitieren vom Erfahrungsschatz der älteren und bekommen neben wunderbarer Unterordnungsschulungen auch Dinge mit auf den Weg, die für sie im späteren Leben wichtig werden. Sogenannte "Angsthunde" (auch Angstbeißer!!), fassen sehr schnell Vertrauen und werden wieder "zahm". Sie orientieren sich an ihren sicheren Artgenossen.

Sicherlich bringt eine Gruppenhaltung auch Probleme mit sich, so kann man selten alle Hunde gleichzeitig füttern (Futterneid) und es kommt auch mal zu Unstimmigkeiten und evtl. sogar kleineren Verletzungen. Da wir aber stets genau abwägen, welchen Hund wir in welche Gruppe setzen, sind schwerere Unfälle sehr, sehr selten.
So auch in dieser Gruppe: es herrscht traute Harmonie, denn die fünf "Durchgeknallten" sind sich so dermaßen ähnlich ... und einig!

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Eigentlich müsste man ein Video drehen, von den wilden Verfolgungsjagden um den Ball! :-)

Apollo, Tora und der "Kampf" um den Meisenknödel - Erfolgserlebnis inklusive. :-)

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