Liebe Mitglieder, liebe Tierfreunde,


auch in diesem Jahr möchten wir unseren Tierschutzverein auf verschiedenen Veranstaltungen und Festen präsentieren.

Wer zum guten Gelingen beitragen möchte, ist herzlich eingeladen bei der Betreuung und Programmplanung des TSV-Infostandes mitzuwirken, Anmeldungen werden telefonisch oder per Email entgegengenommen.

Wir hoffen wie immer auf viel Eigeninitiative und Engagement unserer Mitglieder und unterstützen Sie gern mit den notwendigen Unterlagen und Informationen.

  • Krugparkfest am 02. Juni 2012 in Brandenburg an der Havel (Motto: Vielfalt genießen – Naturzeit ist Freizeit)

  • 3. Tierpflegertag in der Republik der Tiere vom 01. bis 03. Juni 2012 in Berlin (Näheres auch unter www.tierpflegertag.de)


Ihr Vorstand

Pressemeldung

16.03.2012


Erfreuliche Entwicklung: Verpoorten verzichtet auf Käfigeier


Immer mehr Lebensmittelhersteller und Supermarktketten folgen der Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes „Kein Ei mit Quälerei“. Wie bereits andere Unternehmen verzichten jetzt auch Coppenrath & Wiese und ganz aktuell Verpoorten auf Eier aus Käfighaltung. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt diese Entscheidung und setzt darauf, dass noch  weitere Lebensmittelproduzenten folgen. Sie entsprechen damit dem Wunsch der Verbraucher, die die Käfigeier nicht mehr kaufen wollen. Das aktuelle Problem: Aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, können die Verbraucher nur den Schaleneiern ansehen - nicht aber dem Produkt, in denen Eier verarbeitet wurden. Daher sollte man bei allen Produkten, bei denen nicht ersichtlich ist, aus welcher Haltung die verwendeten Eier kommen, genauer beim Hersteller nachfragen und auf den Kauf solcher Produkte verzichten.
Mit Kampagne "Kein Ei aus Quälerei" setzt sich der Deutsche Tierschutzbund seit Jahren für ein Verbot der grausamen Käfigbatterien für Legehennen ein. Damit verbunden ist die Forderung nach einer klaren Kennzeichnung der Eierherkunft auf Verpackungen von Produkten, die Eier enthalten. Nur so wird gewährleistet, dass Verbraucher ihre Wahl zugunsten der Tiere treffen können. Durch die
Kampagne wird der Druck auf die Lebensmittelhersteller erhöht. Mit
Erfolg: Immer mehr Konzerne folgen dem Aufruf des Deutschen
Tierschutzbundes und verzichten auf Käfigeier bei der Produktion ihrer
Rühreier, Backwaren, Nudeln oder Fertigprodukte. Etwa 40 Prozent der
in Deutschland produzierten Eier werden verarbeitet, ohne dass der
Verbraucher darüber aufgeklärt werden muss, aus welchem Haltungssystem die Eier stammen. Auf diese Weise finden Milliarden
Eier aus qualvoller Käfighaltung einen Abnehmer.
Wie wichtig eine zuverlässige und transparente Kennzeichnung ist und
was sie bewirken kann, zeigt die Einführung der Kennzeichnungspflicht
für Schaleneier: Seit 2004 müssen alle Eier mit einem Zahlencode
versehen sein, der unter anderem Auskunft über das Haltungssystem der
Legehennen gibt. Damit kann jeder wählen, aus welcher Haltung sein
Frühstücksei kommen soll. Die Mehrheit entscheidet sich klar gegen
Eier, die mit Tierleid verbunden sind und für Eier aus Boden-,
Freilandlandhaltung oder ökologischer Landwirtschaft. Viele
Handelsunternehmen und Discounter haben – auch nach intensiven
Gesprächen mit dem Deutschen Tierschutzbund – die Käfigeier
inzwischen freiwillig aus dem Angebot genommen (Übersicht dazu auf
der Internetseite www.tierschutzbund.de/kampagne_produkte_ohne_kaefigei.html).


Die WDR-Sendung Westpol berichtet Sonntag, den 20. März 2012, um
19.30 Uhr über die neuste Recherche zu versteckten Käfigeiern in
Produkten.

 

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Krugparkfest - Tag der Regionen

Hier kommen Sie zum Bericht.

Unterstützung gesucht ...

Liebe Mitglieder und Tierfreunde,
 
es ist unser Anliegen Sie stets über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten sowie Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen, aufzuzeigen. So stehen in Kürze wieder einige Arbeitseinsätze an, für die noch dringend Unterstützung gesucht wird.
  1. Dachsanierung der Katzenfreiläufe und in diesem Zusammenhang u.a. Zimmerer- und Schweißarbeiten
  2. Pflasterarbeiten auf dem Hof und in diesem Zusammenhang Neubau eines festen Unterstandes (Pavillon)
  3. Tag der offenen Tür am 04.09.2011 von 10-16 Uhr
    1. Wer kann einen Kuchen backen?
    2. Wer würde sich für die Betreuung des Kuchenbasars oder Grillstandes zur Verfügung stellen?
    3. Wer würde die Betreuung des TSV-Infostandes übernehmen?
  4. Tag der Regionen am 18.09.2011 von 11 bis 17 Uhr im Krugpark
    1. Wer kann die Betreuung des TSV-Infostandes übernehmen?
Wer helfen möchte, meldet sich einfach unter der Tel.: 03381 304140 (bitte ggf. den Anrufbeantworter benutzen und Name und Rückrufnr. hinterlassen)



Scheckübergabe und Meetingpoint - ein riesiges Dankeschön!

Am 23.06.2011 durften wir im offiziellen Rahmen einen Spendencheck der Mittelbrandenburgischen Sparkasse entgegen nehmen.
 
Diese Mittel ermöglichen uns, die Anschaffung eines dringend benötigten Industriewäschetrockners, der ab sofort für die Trocknung zahlreicher Kuscheldecken und Kissen unserer vierbeinigen Tierheimbewohner verantwortlich ist.
 
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse sowie bei der Oberbürgermeisterin Fr. Dr. Tiemann für ihre lobenden und aufbauenden Worte.
 
Ein recht herzliches Dankeschön sprechen wir auch Herrn Christian Griebel vom Meetingpoint Brandenburg aus, der uns in punkto Öffentlichkeitsarbeit oft sehr spontan und erfolgreich unterstützt.

Wer ist eigentlich dieser "man" - Tierschutzarbeit und ihre Hindernisse

Hurra es wird Frühling, Ostern steht vor der Tür und alle freuen sich über das nun hoffentlich anhaltend schöne Wetter. Doch der Frühling bringt weit aus mehr mit sich. Alle Kinder freuen sich über zahlreiche Tierbabys angefangen bei den kleinen süßen Kaninchen bis hin zu Hunden und Katzen.

Tierschützer sehen bange in die Zukunft. Denn was in den kommenden Monaten folgen wird, ist erfahrungsgemäß eine Flut von heimatlosen Tieren, die die Kapazitätsgrenzen der Tierheime sprengt. Ursprünglich dem Niedlichkeitsfaktor unterliegende, nun lästig gewordene Vierbeiner werden aus verschiedensten Gründen ausgesetzt oder im besten Fall dem Tierheim vor die Tür gestellt... so versteht sich Hoppel nicht mit dem Artgenossen, das niedliche Katzenbaby hängt in der Gardine und der einst putzige Hundewelpe kommt in die Rüpelphase und tanzt Herrchen und Frauchen auf der Nase rum. Was bleibt ist oftmals der Rauswurf.

Damit nicht genug steigt die Katzenpopulation ins Unermessliche, zahlreiche ehrenamtliche Tierschützer erklären sich mit der Situation überfordert. Das Telefon im Tierschutzverein steht nicht mehr still. "Man" müsse etwas tun. "Man" müsse die Tiere einfangen. "Man" müsse die Tiere kastrieren. Grundsätzlich sind alle diese Feststellungen richtig, doch wer ist eigentlich dieser "man". Der Tierschutverein? Die Stadt? Die ehemaligen Halter der Tiere? Der Jenige, der die Tiere vor Ort füttert? Fragen über Fragen.

Fakt ist, jeder hilft im Rahmen seiner Möglichkeiten. So hat z. B. auch ein Tierschutzverein finanzielle, personelle sowie kapazitätstechnische Grenzen. Der Tierschutzverein kastriert freiwillig "wilde" Katzen, die sich nicht anfassen lassen, da hier davon ausgegangen werden kann, dass das Tier keinen Halter hat, der für die Kosten aufkommen müsste. Der Tierschutzverein stellt Privatpersonen leihweise Fallen zur Verfügung, um Einfangaktionen im Rahmen der Kastration zu unterstützen. Und, der Tierschutzverein fängt, sofern Personal vorhanden ist, (d.h. ehrenamtliche Mitglieder die meist auch berufstätig sind), selbst Katzen ein. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.

Die traurige Zahl von knapp 90 Hunden und 75 Katzen die bereits zum jetzigen Zeitpunkt im Tierheim leben, sollte eigentlich für sich sprechen. Denn all diese Tiere müssen versorgt, betreut und vor allem artgerecht untergebracht werden. Und dennoch gibt es Menschen die ihre eigene oder auch die gesamtgesellschaftliche Verantwortung auf "man" abwälzen.